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Academy Awards

„In die Sonne schauen“ geht für Deutschland ins Oscar-Rennen – und so stehen die Chancen!

Endlich ist bekannt, welcher Film Deutschland bei den Oscars vertreten soll. Und tatsächlich ist es einer der meistdiskutiertesten Filme des Jahres.

Mascha Schilinski mit dem Cast von In die Sonne schauen.
Mascha Schilinski mit dem Cast von "In die Sonne" schauen. Foto: Imago/ Future Image

Viermal konnte Deutschland sich bisher den Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ sichern, zuletzt mit Edward Bergers „Im Westen nichts Neues“ im Jahr 2023. 2026 soll „In die Sonne schauen“ das wiederholen. Regisseurin Mascha Schilinski zeigt sich für den Streifen verantwortlich. Die Auswahl wurde von der Auslandsvertretung des deutschen Films, German Films, getroffen.

„In die Sonne schauen“ ist Deutschlands Oscar-Hoffnung

Neben dem Drama standen „Amrum“ von Fatih Akin mit Diane Kruger, die von Sandra Maischberger produzierte Doku „Riefenstahl“, „Cranko“ von Joachim Lang mit Sam Riley sowie der Antikriegsfilm „Tiger“ von Dennis Gansel zur Auswahl. Über die Nominierung sagt Schilinski: „Wir freuen uns unglaublich über die Anerkennung und den Zuspruch, den wir augenblicklich mit unserem Film erfahren«, so die Regisseurin: „Wir wünschen uns, dass die Sichtbarkeit von diesem Film dazu führt, dass Filmkünstler:innen in Deutschland auf mehr Offenheit und Unterstützung treffen, wenn sie versuchen, neue erzählerische Wege zu gehen.“

Worum geht es in „In die Sonne schauen“? Der Film erzählt die Geschichte von jungen Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten auf einem Bauernhof in der Altmark leben. Dabei werden Themen wie häusliche Gewalt, verdrängten Sehnsüchten oder vererbten Traumata, die die vier Frauen erleben, behandelt.

Welche Chancen hat der Film von Mascha Schilinski

Doch wie hoch sind die Chancen, dass es der Film tatsächlich zum „Academy Award“-Gewinn schafft? Einen guten Schritt weiter ist der Film nach Einreichung schon einmal. Gerade wurde die Shortlist für die Kategorie des besten internationalen Films verkündet und tatsächlich ist „In die Sonne schauen“ dabei.

Das ist die Vorrunden-Liste:

  • Argentinen: Belén 

  • Brasilien: The Secret Agent

  • Frankreich: It Was Just an Accident

  • Deutschaldn: Sound of Falling (internationaler Titel)

  • Indien: Homebound

  • Irak: The President’s Cake 

  • Japan: Kokuho 

  • Jordanien: All That’s Left of You

  • Norwegen: Sentimental Value

  • Palestina: Palestine 36 

  • Südkorea: No Other Choice

  • Spanien: Sirât

  • Schweiz: Late Shift (Heldin)

  • Taiwan: Left-Handed Girl

  • Tunesien: The Voice of Hind Rajab 

Aus denen werden dann noch einmal fünf Filme ausgewählt und am 22. Januar 2026 bekannt gegeben. Die 98. Oscarverleihung findet am 15. März 2026 statt.

Dass es „In die Sonne schauen“ bis dahin schafft, ist nicht unwahrscheinlich. Bei den Filmfestspielen in Cannes in diesem Jahr war der Streifen der Eröffnungsfilm und die Regisseurin erhielt den Preis der Jury. Im vergangenen Jahr holte mit „Anora“ ebenfalls ein Cannes-Gewinner gleich mehrere Goldjungen.

Zudem ist „In die Sonne schauen“ ein Kritikerliebling. Gelobt wurde vor allem die künstlerische Einzigartigkeit des Films und die mutige Inszenierung.

Quelle
  • German Films

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