Zisch (und andere Schlangengeräusche)

„Die Klapperschlange“ schlängelt weiter: Zack Snyder inszeniert das Remake

Wir haben gewonnen … aber um welchen Preis? Zack Snyder soll die Neuauflage von „Die Klapperschlange“ inszenieren. Ob das eine gute Idee ist?

Kurt Russell posiert als Snake Plissken mit einer Schusswaffe vor Stacheldraht im Nebel.
Wer zischt so spät durch Wind und Nacht? Es ist „Die Klapperschlange“ von Zack Snyder. Foto: IMAGO / Allstar

„300“, „Dawn of the Dead“ oder „Batman v Superman“: Zack Snyder ist ein Regisseur mit einem großen Repertoire an Filmen, die das Publikum mal mehr und mal weniger zufrieden zurücklassen. Während er demnächst mit dem Indie-Drama „The Last Photograph“ neue Wege wagt, greift er für StudioCanal auf Altbewährtes zurück und dreht für das Studio ein Remake des John-Carpenter-Klassikers „Die Klapperschlange“. Aber ist Snyder wirklich der richtige Mann für diesen Stoff?

Zack Snyders „Die Klapperschlange“: Was man über das Remake weiß

StudioCanal möchte augenscheinlich endlich auch den großen Hollywood-Studios die Stirn bieten, denn nachdem das Unternehmen mit „Paddington“ und „Evil Dead“ zwei große Franchises etablieren konnte, steht nun die Vermutung im Raum, dass derselbe Plan auch mit „Escape from New York“ beziehungsweise „Die Klapperschlange“ verfolgt wird.

Durchaus denkbar wäre das, denn Antiheld Snake Plissken, der im Original von Kurt Russell gespielt wurde und sich durch eine dystopische Zukunft voller Kriminalität und Korruption kämpfen muss, passt auch heute noch erstaunlich gut ins Zeitgeschehen beziehungsweise zu aktuellen Zukunftsprognosen. Ein Darsteller für Snake steht allerdings noch nicht fest. Die naheliegende Wahl Wyatt Russell, Kurts Sohn, hat die Rolle bereits abgelehnt.

Zurzeit weiß man lediglich, dass Snyder das Remake (und das potenzielle Franchise?) verantworten soll, denn auf den ersten Blick ergibt das durchaus Sinn: Zack Snyder erschafft immer wieder Projekte, die sich zu mal mehr, mal weniger erfolgreichen Reihen entwickeln und schnell leidenschaftliche Fan-Communities aufbauen. Dennoch darf man nicht außer Acht lassen, dass viele seiner Werke, zuletzt die „Rebel Moon“-Duologie, als höchst mittelmäßig bis schlecht wahrgenommen wurden. Ob dieser Filmemacher tatsächlich die richtige Wahl ist, um das imaginative Original in die Neuzeit zu transportieren, bleibt fraglich.

Startdatum: Wann soll „Die Klapperschlange“ erscheinen?

Wenn man dem „Hollywood Reporter“ glauben darf, dann hat das Remake tatsächlich höchste Priorität für StudioCanal. Dennoch mangelt es derzeit an vielen Informationen. So weiß man beispielsweise nicht, wann der Film starten soll und ob man ihn tatsächlich ins Kino bringt. Zwar wird ein Kinostart bevorzugt, da die Gespräche rund um das Projekt sowohl mit großen Verleihern als auch Streamingdiensten geführt werden, lässt sich jedoch nicht ausschließen, dass „Die Klapperschlange“ auch bei Snyders langjährigem Partner Netflix landen könnte.

Abgesehen davon ist die wohl interessanteste Information, dass John Carpenter ebenfalls an dem Projekt beteiligt ist und für Snake Plisskens neuestes Abenteuer als ausführender Produzent fungieren wird.

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