Kino-News

„Avengers: Doomsday“: Start, Handlung, Besetzung, Trailer – alles, was du wissen musst

Kaum ein Marvel-Projekt wirft derzeit mehr Fragen auf als „Avengers: Doomsday“. Hier findest du alle bislang bekannten Informationen zum MCU-Highlight.

Das Avengers-Logo umgeben von grünem Glas.
„Avengers: Endgame“ sollte die ursprüngliche MCU-Ära eigentlich beenden, doch für „Avengers: Doomsday“ kehren doch noch mal (fast) alle Helden zurück. Foto: TMDB

Mit „Avengers: Doomsday“ kehren die Avengers erstmals seit „Endgame“ wieder geschlossen auf die große Leinwand zurück. Der Film soll, gemeinsam mit „Avengers: Secret Wars“, das Marvel Cinematic Universe in eine neue Phase führen.

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass es sich um eines der ambitioniertesten MCU-Projekte überhaupt handelt: alte Helden treffen auf neue, das Multiversum spielt erneut eine zentrale Rolle, und mit Doctor Doom rückt ein legendärer Marvel-Schurke ins Zentrum der Handlung.

„Avengers: Doomsday“: Kinostart

Aktuell ist der deutsche Kinostart für den 16. Dezember 2026 angesetzt. Ursprünglich sollte der Film bereits am 29. April 2026 erscheinen, wurde jedoch ein zweites Mal verschoben. Laut Branchenberichten fiel diese Entscheidung aufgrund der außergewöhnlich großen Vision hinter dem Projekt. Konkrete Details dazu, ob es sich um erzählerische, technische oder visuelle Gründe handelt, wurden nicht genannt. Klar ist aber, dass Marvel die Erwartungen bewusst hochschraubt.

Die Dreharbeiten sind inzwischen abgeschlossen. Dennoch deutet vieles darauf hin, dass zusätzliche Nachdrehs geplant sind. Kevin Feige und die Russo-Brüder sollen den Film weiter verfeinern, um dem epischen Anspruch gerecht zu werden. Obwohl lange darüber spekuliert wurde, dass ohne fertiges Drehbuch gedreht wurde, bestätigte Alan Cumming später, dass der Cast letztlich ein vollständiges Skript erhalten habe.

„Avengers: Doomsday“: Laufzeit und Vorverkaufsstart

Wie The Hollywood Reporter berichtete, ist der Vorverkaufsstart für „Avengers: Doomsday“ in den USA am 20. Juli. Besonders früh dürfen sich Fans auf Tickets für ausgewählte Großformatsäle sichern: Disney bringt den Film in sogenannten „Infinity Vision“-Kinos an den Start – einer neuen Premium-Marke, die das Studio eigens für bestimmte „Doomsday“-Vorführungen eingeführt hat. Hintergrund ist, dass IMAX-Säle rund um den Kinostart am 18. Dezember zunächst für „Dune – Teil 3“ reserviert sind.

Mit dem Start des Vorverkaufs wurde zugleich die Laufzeit des Marvel-Blockbusters bekannt: „Avengers: Doomsday“ soll 165 Minuten, also zwei Stunden und 45 Minuten, dauern. Damit wäre der Film länger als „Avengers: Infinity War“ (149 Minuten), aber etwas kürzer als „Avengers: Endgame“ (181 Minuten). Zwar kann sich die finale Schnittfassung theoretisch noch leicht ändern, doch größere Abweichungen gelten angesichts des fest terminierten Ticketverkaufs als unwahrscheinlich.

„Avengers: Doomsday“: Besetzung

Die größte Überraschung rund um den Cast wurde auf der San Diego Comic-Con 2024 enthüllt: Robert Downey Jr. kehrt ins MCU zurück – allerdings nicht als Iron Man, sondern als Doctor Doom. Diese Entscheidung hat enorme Auswirkungen auf Zeitlinien, Multiversen und die Mythologie des MCU, schließlich war Downey Jr. bis zu Tony Starks Tod untrennbar mit Iron Man verbunden.

Ein erster detaillierter Blick auf Doctor Dooms Kostüm folgte im September 2025 im Rahmen einer Disney-Lichtshow in Shanghai. Zu sehen waren Maske, Rüstung und mehrere mögliche MCU-Anspielungen.

Neben ihm versammelt sich ein riesiges Ensemble aus Avengers, Fantastic-Four-Mitgliedern, Thunderbolts und X-Men. Bestätigt sind unter anderem:

  • Chris Evans – Steve Rogers / Captain America

  • Anthony Mackie – Sam Wilson / Captain America

  • Chris Hemsworth – Thor

  • Vanessa Kirby – Sue Storm / Invisible Woman

  • Paul Rudd – Ant-Man

  • Letitia Wright – Shuri / Black Panther

  • Wyatt Russell – John Walker / US Agent

  • Tenoch Huerta Mejia – Namor

  • Ebon Moss-Bachrach – Ben Grimm / Thing

  • Simu Liu – Shang-Chi

  • Florence Pugh – Yelena Belova

  • Kelsey Grammer – Beast

  • Lewis Pullman – Sentry

  • Danny Ramirez – Falcon

  • Joseph Quinn – Human Torch

  • David Harbour – Red Guardian

  • Winston Duke – M’Baku

  • Hannah John-Kamen – Ghost

  • Tom Hiddleston – Loki

  • Patrick Stewart – Professor X

  • Ian McKellen – Magneto

  • Alan Cumming – Nightcrawler

  • Rebecca Romijn – Mystique

  • James Marsden – Cyclops

  • Channing Tatum – Gambit

  • Pedro Pascal – Mister Fantastic

  • Robert Downey Jr. – Doctor Doom

Marvel selbst rechnet damit, die Besetzung weiter zu ergänzen. Gleichzeitig gibt es auch klare Absagen: Andrew Garfield erklärte öffentlich, nicht Teil des Films zu sein. Bei Benedict Cumberbatch bleibt die Lage widersprüchlich – seine Aussagen ließen sowohl ein Mitwirken als auch ein Fernbleiben offen.

„Avengers: Doomsday“: Handlung

Offizielle Details zur Story von „Avengers: Doomsday“ hält Marvel weiterhin unter Verschluss. Klar ist jedoch, dass die Rückkehr von Doctor Doom eine zentrale Rolle spielt und das Multiversum erneut stark in den Fokus rückt. Eine Beteiligung der TVA aus der Serie „Loki“ gilt als wahrscheinlich.

Viele Fans erwarteten, dass „The Fantastic Four: First Steps“ entscheidende Hinweise liefern würde. Tatsächlich taucht Doctor Doom dort nur minimal in den Post-Credit-Szenen auf. Besonders brisant: Reed und Sue Richards’ Sohn Franklin wird in einer Szene im Gespräch mit Doom gezeigt. In den Comics verfügt Franklin über extrem mächtige Fähigkeiten – mächtig genug, um selbst Galactus auf den Plan zu rufen.

Zusätzliche Spekulationen befeuerte Robert Downey Jr. mit einem kryptischen Instagram-Post, in dem Comics wie „Secret Wars #1“ und „Iron Man: Legacy of Doom“ zu sehen waren. Auch ein TikTok-Video der Russo-Brüder, das Kostüme von Sue Storm, Franklin und Doom nebeneinander zeigte, wird als möglicher Hinweis interpretiert.

Parallel dazu muss Marvel einen weiteren offenen Handlungsstrang auflösen: den ursprünglich geplanten Aufstieg von Kang als neuer Superschurke. Nach seinen Auftritten in „Ant-Man: Quantumania“ und „Loki“ scheint diese Storyline aktuell auf Eis zu liegen – „Avengers: Doomsday“ dürfte klären müssen, wie es mit dieser Figur weitergeht.

Konflikte zwischen Helden

Durch geleakte Setfotos ist bekannt, dass mehrere Heldenteams aufeinandertreffen. Zu sehen waren unter anderem Falcon, US Agent und Ben Grimm gemeinsam an Bord eines Raumschiffs. Das deutet darauf hin, dass Thunderbolts und Avengers nicht nur zusammenarbeiten, sondern möglicherweise auch aneinandergeraten.

Auch ein Konflikt zwischen X-Men und Avengers wird angedeutet. Alan Cumming hatte bereits in Interviews angemerkt, dass es Spannungen zwischen den Gruppen geben könnte.

„Avengers: Doomsday“: Regie und Drehbuch

Die Russo-Brüder übernehmen erneut die Regie bei „Avengers: Doomsday“ sowie beim direkten Nachfolger „Avengers: Secret Wars“. Nach „Infinity War“ und „Endgame“ gelten sie als zentrale Architekten der erfolgreichsten MCU-Phase.

Ursprünglich war Destin Daniel Cretton als Regisseur vorgesehen, stieg jedoch 2023 aus, um sich anderen Marvel-Projekten zu widmen. Das Drehbuch stammt von Michael Waldron, der bereits an „Loki“ und „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ beteiligt war.

„Avengers: Doomsday“: Trailer

Mittlerweile sind vier Teaser-Trailer zu „Avengers: Doomsday“ veröffentlicht worden. Der erste sorgte für besonderes Aufsehen, da er die Rückkehr von Steve Rogers andeutet. In einer kurzen Szene ist er mit einem Neugeborenen zu sehen, gefolgt von der Einblendung: „Steve Rogers will return in Avengers: Doomsday“.

Ein zweiter Teaser aus dem Dezember 2025 konzentriert sich auf Thor, der in einem Wald Odin um Hilfe bittet und erstmals wieder gemeinsam mit Love zu sehen ist.

Der dritte Trailer, veröffentlicht am 6. Januar, rückt die X-Men in den Mittelpunkt. Professor X und Magneto spielen Schach, während Cyclops in den Ruinen der X-Men-Akademie seine Kräfte entfesselt – im Hintergrund erhebt sich eine riesige Gestalt.

Im vierten und voraussichtlich letzten Teaser sehen wir Shuri, die sich gemeinsam mit M'Baku für den Kampf rüstet. Dabei treffen sie auf Ben Grimm von den Fantastic Four.

Idris Elba in der 2026-Version von Masters of the Universe - Foto: Sony Pictures International/Amazon MGM Studios
Filme
Im Kino ein Flop, bei Amazon jetzt Bestseller: Dieser Film atmet Kult aus jeder seiner Poren

Nur weil ein Film im Kino floppt, heißt nicht zwangsläufig, dass er schlecht ist. Das beweist „Masters of the Universe", der aktuell auf Amazon die Vorbesteller-Bestsellerliste dominiert.

Das Team aus „Nord bei Nordwest“ steht mit einem Hund und einem Bombenwarnungsschild auf einem Deich. - Foto: NDR/Gordon Timpen
Bei Anruf Nord
Alles anders bei „Nord bei Nordwest“: Was hat die ARD mit der Sendung vor?

Fans der beliebten Krimireihe müssen sich in diesem Jahr auf eine große Veränderung einstellen. Die ARD verabschiedet sich von ihrem gewohnten Ausstrahlungsrhythmus – und das hat gleich mehrere Gründe …

Toni schaut Nina verwirrt an. - Foto: RTL / Rolf Baumgartner
Vorschau
GZSZ: Der große Knall kommt noch! So reagiert der Kiez auf Ninas Taten

Das Drama um Nina und Toni findet bei GZSZ ein Ende. Oder etwa doch nicht? So geht es weiter.

Briefe aus dem Jenseits? Winni Karls (Ronald Kukulies, l. ) und Ingo Thiel (Heino Ferch) stehen vor einem Auto und blicken in die Ferne. - Foto: ZDF/Tom Trambow
Alle Hintergründe
„Briefe aus dem Jenseits“: Der erschütternde Hintergrund des ZDF-Krimis

Heute läuft „Briefe aus dem Jenseits“ im TV. Doch basiert der bewegende Krimi mit Heino Ferch auf einer wahren Geschichte? Die Antwort ist überraschender, als viele vermuten.

Robert Geiss aus „Die Geissens – Eine schrecklich glamouröse Familie“ steht mit Fernglas um den Hals auf einer Wiese und spricht in die Kamera. Im Hintergrund liegen ein umgestürzter Baum und dichter Wald. - Foto: RTLZWEI
Krise mit Carmen?
Robert Geiss: „Das mit dem Blasen muss sie noch lernen“

In der aktuellen Folge von „Die Geissens“ wird Robert Geiss mal wieder eindeutig zweideutig. Ehefrau Carmen steht im Mittelpunkt der Szene – und ausgerechnet ein Jagdhorn spielt dabei die Hauptrolle.

Die Charaktere Nick (Kit Connor) und Charlie (Joe Locke) sind auf einer Party und schauen sich lächelnd in die Augen. - Foto: Netflix
Das Ende einer Ära
„Heartstopper Forever“: Ende erklärt! So emotional reagieren die Hauptdarsteller

Mit dem Film „Heartstopper Forever“ verabschiedet sich die gefeierte LGBTQIA+-Serie von Netflix – und lässt die Fans mit vielen Tränen zurück. Gibt es für Nick und Charlie ein Happy End?