allpacka One nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus der faltbaren Fahrradkiste
Das eigene Fahrrad im handumdrehen in ein Lastenrad verwandeln: allpacka One macht das möglich.

Einkäufe, Pakete oder die Getränkekiste vom Supermarkt nach Hause bringen – mit dem Fahrrad ist der Transport oft eine Herausforderung. Genau dafür haben Jonathan Vincentz (29) und Lukas Ludwig (29) eine Lösung entwickelt: die allpacka One verwandelt nahezu jedes Fahrrad in Sekundenschnelle in ein Lastenrad.
Eine faltbare Lastenbox fürs Fahrrad
Die faltbare Lastenbox wird am Gepäckträger befestigt, bietet ausgeklappt 30 Liter Stauraum und eine Traglast von bis zu 20 Kilogramm. Wird sie nicht gebraucht, lässt sie sich platzsparend zusammenklappen. Damit soll sie flexibel im Alltag vom Wocheneinkauf bis zum Pakettransport einsetzbar sein. Zusätzlich ist sie jederzeit mit Fahrradtaschen kompatibel.
Die Idee kam Lukas auf dem Heimweg von der Uni: Seinen Einkauf mit dem Fahrrad zu transportieren, war schwierig. „Wir haben uns gedacht, es muss doch eine Lösung geben fürs Fahrrad, die flexibel ist.“ Zwei Jahre lang tüftelte das Team an der allpacka One – zunächst in Lukas' WG-Zimmer. Inzwischen läuft die Serienproduktion und die allpacka One wird ausgeliefert.
Bei „Die Höhle der Löwen“ geht es den Gründern um mehr als Kapital: Sie suchen Unterstützung dabei, aus ihrer Idee eine große Marke für Fahrradfans zu machen, um so noch mehr Menschen den Fahrradalltag zu erleichtern.
169 Euro kostet die Lastenbox fürs Fahrrad. Mehrere Hunderttausend Euro wurden schon in die Entwicklung gesteckt, 52 Euro kostet die Herstellung einer Box. Made in Germany ist den Gründern wichtig, in China ginge es natürlich billiger.
Nach den Crowdfunding-Erfolgen konnte Allpacka keine weiteren Einnahmen generieren – in Anbetracht der hohen Bewertung für die Löwen eine gewaltige Red Flag. Judith Williams steigt aus, Carsten Maschmeyer schließt sich direkt an. Ralf Dümmel stört sich neben der Bewertung auch am Preis, lobt aber die Erfindung noch einmal, bevor er sich ebenfalls zurückzieht.
Der Deal scheitert am Preis
Janna Ensthaler und Johannes Kliesch sind weiterhin interessiert. Für Janna ist es wichtig, dass sich der Herstellungspreis senken lässt – voraussichtlich durch die Produktion in China. Die Gründer wären dazu bereit, was für Johannes aber eher ein schlechtes Zeichen ist – war ihnen die Produktion in Deutschland nicht so wichtig?
Janna macht ein Angebot und verlangt 30 Prozent für ihre 250.000 Euro. Johannes ist weiterhin interessiert, wünscht sich aber stolze 40 Prozent.
Die Gründer kehren mit einem Gegenangebot zurück: Sie wären bereit, 25 Prozent abzugeben. Janna kommt ihnen mit 27,5 Prozent entgegen, weiter will sie aber nicht verhandeln. Johannes bleibt bei seinen 40 Prozent.
Nach einer weiteren Beratschlagung entscheiden die Gründer, dass sie nicht mehr als 25 Prozent abgeben wollen – es kommt zu keinem Deal.
So geht es mit allpacka One nach der Sendung weiter
Allpacka gibt es weiterhin. Im Onlineshop ist der Preis allerdings gestiegen, dort kostet das Standardmodell 189,95 Euro. Aktuell, als Löwen-Deal, gibt es aber 20 Euro Rabatt.
Das Komplettpaket samt Einkaufstasche, Regencover und Gepäcknetz gibt es aktuell für 199,95 Euro statt 229,95 Euro. Wer allerdings bestimmen möchte, in welcher Farbe Gummiband, Spannhaken und Reflektor geliefert werden, muss 239,95 Euro zahlen (statt 250 Euro).
Ab 189 Euro ist die Lieferung kostenlos, bei anderen Händlern gibt es Allpacka noch nicht.







