Fernsehen

Die besten Streaming-Boxen: Das alternative Entertainment-Programm in HD und ruckelfrei genießen

Neben TV-Sticks sorgen auch Streaming-Boxen dafür, dass auch ältere Fernseher fit fürs Internet-Angebot werden. Doch welche Boxen gibt es, wie funktionieren sie und wie gut sind sie? Apple TV, Fire TV Cube & Co. – die gefragtesten Streaming-Boxen im Check.

Amazon Cube
Amazon TV Cube – die Streaming-Box von Amazon bietet Streaming und Apps ohne Ende. Foto: Amazon
Inhalt
  1. Streaming-Boxen: Upgrade für Smart-TVs
  2. Wozu eine Streaming-Box?
  3. Wie funktioniert eine Streaming-Box?
  4. Vorteil Sprachsteuerung
  5. Welche Streaming-Box solltest du kaufen?
  6. Was brauchst du für den Betrieb einer Streaming-Box?
  7. Worauf musst du beim Kauf einer Streaming-Box sonst noch achten?
  8. Kaufempfehlungen: Welche Streaming-Boxen sind die besten?
  9. Mit welchen Zusatzkosten musst du bei einer Streaming-Box rechnen?

Netflix, Amazon Fire TV, Disney+, Joyn, Sky, MagentaTV und Co.: Immer mehr Menschen nutzen Alternativen zum herkömmlichen TV-Programm und genießen lieber zeitunabhängig On-Demand-Streaming-Angebote. Nicht jeder Fernseher ist bereits für Streaming-Plattformen oder Mediatheken gerüstet. Aber moderne, mit Internet-, UHD- und 4K-Fähigkeit ausgestattete TV-Geräte sind teuer. Film- und Serien-Fans zögern deshalb oft noch vor dem Kauf eines modernen Smart-TV, der ihnen auch den komfortablen Zugang zu den bevorzugten Streaming-Diensten ermöglichen würde.

 

Streaming-Boxen: Upgrade für Smart-TVs

Aber auch Smart-TV-Geräte können mit ihren Streaming-Features nicht immer überzeugen – zum einen, weil ihre Benutzerführung oft umständlich und schwerfällig ist, und zum anderen, weil die App-Software vom Hersteller nicht regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht wird.

Dann empfiehlt sich die Anschaffung einer Streaming-Box oder eines Sticks, die beide in der Regel über eine HDMI-Schnittstelle mit dem Fernsehgerät verbunden werden. Auch für schmalere Geldbeutel steht dem hochauflösenden und flüssigen Streaming-TV-Erlebnis dann nichts mehr im Weg.

Diese vier Streaming-Boxen haben wir unserem Check unterzogen:

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Wozu eine Streaming-Box?

Du findest bei öffentlich-rechtlichen und privaten TV- sowie Radiostationen nur ganz selten ein Programm, das dich interessiert? Die spannenden Sendungen kommen immer dann, wenn du arbeiten oder schlafen musst? Du nutzt lieber digitale Angebote, als dein Regal mit Blu-Rays, DVDs und CDs vollzustellen? Dann könnte eine Streaming-Box für dich die richtige Wahl sein, um Filme, TV-Serien, Musik oder die Inhalte von Mediatheken zu empfangen. Ein zusätzlicher Vorteil: Die Video- und Audio-Angebote aus dem Internet kannst du nicht nur auf deinem Fernsehgerät genießen, sondern auch bequem auf dein Tablet oder Smartphone übertragen lassen.

 

Wie funktioniert eine Streaming-Box?

Streaming-Boxen sind meist sehr kompakt und finden bequem neben oder hinter dem Fernsehgerät Platz. Mithilfe von Apps ermöglichen sie es, Medieninhalte aus dem Internet, von deinem Smartphone, deinem Tablet oder von externen Datenträgern auf dem Fernsehgerät zu nutzen. Ob Apple, Google, Amazon oder die Mediatheken von ARD, ZDF, arte und Co. – die gewünschten Apps für den Zugriff auf deine bevorzugten Streaming-Angebote oder auch passende Games findest du meistens in den jeweiligen App-Stores.

 

Vorteil Sprachsteuerung

Wenn du über deine Streaming-Box einen bestimmten Film, eine TV-Serie oder auch die Musik deiner Lieblings-Band starten willst, kannst du das bei modernen Geräten per Sprachsteuerung (z. B. Alexa) tun. Streaming-Boxen unterstützen in der Regel keine Tastaturen, sodass du sonst deine Suchanfragen umständlich mit der Fernbedienung eingeben müsstest.

 

Welche Streaming-Box solltest du kaufen?

Das hängt größtenteils davon ab, welche Geräte du sonst hauptsächlich in deinem Haushalt nutzt. Bist du Apple-Fan und verwaltest deine Medieninhalte schon immer mit iTunes? Dann bist du mit der Apple-TV-Box am besten bedient. Willst du das Angebot der Magenta-TV-App der Telekom genießen, empfiehlt sich naturgemäß die Telekom-Magenta-Streaming-Box. Bist du bereits Amazon-Prime-Kunde, liegt es nahe, sich dazu den Amazon Fire TV Cube mit Alexa-Sprachsteuerung zu holen.

 

Was brauchst du für den Betrieb einer Streaming-Box?

  • TV-Gerät oder Computer-Monitor mit HDMI-Anschluss
  • Breitband-Internet (DSL-, Glasfaser- oder Kabelanschluss) - die benötigte Bandbreite ist bei den Streaming-Plattformen zum Teil unterschiedlich:
  • SD-Bildqualität (max. 858 x 480 Bildpunkte) - mind. ca. 2 Mbit/s
  • HD-Bildqualität (max. 1.280 x 720 Bildpunkte) - mind. ca. 3 Mbit/s
  • Full-HD-Bildqualität (1.920 x 1.080 Bildpunkte) - mind. ca. 5 Mbit/s
  • Ultra-HD-Bildqualität (3.840 x 2.160 Bildpunkte) - mind. ca. 15 Mbit/s
 

Worauf musst du beim Kauf einer Streaming-Box sonst noch achten?

Konnektivität: Soll deine Streaming-Box die Verbindung zum Internet via WLAN herstellen, solltest du über eine schnelle, stabile und zuverlässige drahtlose Verbindung verfügen, um Störungen oder Ruckler bei der Darstellung der Medieninhalte zu vermeiden. Ansonsten ist es besser, die Streaming-Box über ein LAN-Kabel direkt an der Ethernet-Buchse des Routers anzuschließen. Möchtest du mit der Streaming-Box auch Smartphone, Tablet oder Kopfhörer koppeln? Dann achtest du beim Kauf darauf, dass die Streaming-Box über eine entsprechende Bluetooth-Schnittstelle verfügt.

USB-Anschluss: Willst du eine externe Festplatte, einen USB-Stick, eine Tastatur oder eine Maus mit der Streaming-Box nutzen? Dann sollte sie über einen USB-Anschluss verfügen und die entsprechenden Geräte unterstützen. Um beispielsweise die Urlaubsfotos oder Videos vom USB-Stick oder von der Festplatte aufs TV-Gerät zu bringen, musst du ferner überprüfen, ob die Streaming-Box die entsprechenden Datei-Formate unterstützt.

Audio-Ausgänge: Für das ultimative Heimkino-Erlebnis willst du dich beim Streamen vielleicht nicht auf den schmalbrüstigen Ton deines TV-Geräts beschränken, sondern den satten Sound deiner Stereo- oder Surround-Anlage auskosten? Dann solltest du überprüfen, ob die Streaming-Box über die entsprechenden digitalen oder analogen Ausgänge verfügt.

Betriebssystem: Wie bei Smartphones und Notebooks stehst du hier primär vor der Wahl zwischen Android und iOS mit ihren typischen Benutzeroberflächen. Während Android-Geräte – zu denen auch Streaming-Boxen mit Amazons Fire-OS gehören – von den meisten TV-Geräten unterstützt werden, setzen iOS-Boxen auf das optimale Zusammenspiel von Komponenten im Apple-Kosmos.

 

Kaufempfehlungen: Welche Streaming-Boxen sind die besten?

Leistungstipp: Amazon Fire TV Cube

Das Entertainment-Programm bequem per Sprachsteuerung vom Sofa aus wählen: Dank integrierter Alexa-Steuerung fällt beim Fire TV Cube von Amazon die umständliche Eingabe per Fernbedienung weg. Der unscheinbare Würfel kommt mit leistungsstarker Hardware, vielen vorinstallierten Apps für den hochauflösenden Streaming-Genuss und einem eingebauten Lautsprecher.

  • Hardware: QuadCore-CPU (4x 2,2 GHz), DualCore-CPU (2x 1,9 GHz), 2 GB RAM, 16 GB Speicherplatz, 8 integrierte Mikrofone, integrierter Lautsprecher
  • Konnektivität: HDMI, Micro-USB, Bluetooth 5.0, Dual-Band-WLAN, Ethernet (über Micro-USB-Adapter im Lieferumfang), Infrarot
  • Unterstützte Formate: HDR, HDR10+, Dolby Vision, HLG, AAC-LC, AC3, eAC3, FLAC, MP3, PCM/Wave, Vorbis, Dolby Atmos, JPEG,
  • Steuerung: Fernbedienung

Für Apple-Fans: Apple TV 4K

Die Streaming-Box von Apple bietet Apps für alle wesentlichen Streaming-Plattformen – ist aber an einen iTunes-Account geknüpft. iPhone- und iPad-User können ihre mobilen Endgeräte mit der Box verbinden. Weitere USB-Schnittstellen, etwa für den Anschluss an externe Audio-Hardware, sind leider nicht vorhanden. Mithilfe des Sprachassistenten Siri ist die Box auch komfortabel ohne Fernbedienung zu steuern. Hinzu kommt: Über die Apple-TV-Box lassen sich auch die meisten Games aus dem App Store wie auf einer Konsole zocken – mit der Fernbedienung, besser aber noch mit einem (via Bluetooth angeschlossenen) Gamepad.

  • Hardware: A12 Bionic-CPU, 32/64 GB Speicherplatz
  • Konnektivität: HDMI, Bluetooth 5.0, Dual-Band-WLAN, Ethernet, Infrarot
  • Unterstützte Formate: H.264/HEVC SDR Video, HEVC Dolby Vision, HDR10, AAC LC Audio, M4V, MP4, MOV, MPEG4, HE AAC, AAC, Protected AAC (aus dem iTunes Store), MP3, MP3 VBR, Apple Lossless, FLAC, AIFF, WAV, AC 3 (Dolby Digital 5.1), E AC 3 (Dolby Digital Plus 7.1 Surround-Sound), Dolby Atmos, HEIF, JPEG, GIF, TIFF
  • Fernbedienung: kompatibel mit Bluetooth-Tastaturen

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Die Box für Casual Gamer: Nvidia Shield

Wenn du nicht nur Videos, Bilder und Audio streamen, sondern manchmal auch Android-Games aus dem Google Play Store zocken willst, ist die Nvidia Shield die richtige Box für dich. Sie nutzt denselben Prozessor wie die Nintendo Switch. Der passende Shield-Controller für Gamer ist als separates Zubehör für ca. 70 Euro im Handel erhältlich. Die Box arbeitet mit allen gängigen Android-Streaming-Apps von Amazon über Netflix bis Twitch zusammen. Die gewünschten Inhalte suchst du bequem per Spracheingabe über den Google Assistant, Amazon Echo/Alexa oder mit der Fernbedienung.

  • Hardware: Tegra X1+ CPU mit Bvidia GPU (2 GB RAM), 16 GB/500 GB Speicherplatz, erweiterbar über microSD-Steckplatz, integriertes Mikrofon, Infrarot
  • Konnektivität: HDMI, Dual-Band-WLAN, Bluetooth 5.0, Ethernet
  • Unterstützte Formate: 4K HDR, Dolby Vision HDR, HDR10, Xvid, DivX, ASF, AVI, MKV, MOV, M2TS, MPEG-TS, MP4, WEB-M, Dolby Audio, DTS-X-Surround-Sound über HDMI, AAC, AAC+, eAAC+, MP3, WAVE, AMR, OGG Vorbis, FLAC, PCM, WMA, WMA-Pro, WMA-Lossless, Digital Plus, Dolby Atmos, Dolby TrueHD (Passthrough), DTS-X (Passthrough), DTS-HD (Passthrough)
  • Steuerung: Fernbedienung, Controller

Preistipp: Xiaomi Mi Box S

In der kleinen Xiaomi-Box werkelt das Android-Betriebssystem, mit dem du auch den Google-Sprachassistenten nutzen kannst. Du verbindest das Gerät per HDMI-Kabel mit dem Fernseher und kannst über eine Klinkenbuchse auch aktive Lautsprecher oder einen Kopfhörer anschließen. Für die Internetverbindung musst du auf dein WLAN zurückgreifen, denn über eine Ethernet-Schnittstelle verfügt die kompakte Streaming-Box leider nicht. Über den integrierten USB-Anschluss kannst du nicht nur externe Datenträger, sondern auch Tastatur und Maus mit der Mi Box verbinden. Im Google Play Store findest du die passenden Apps zu fast allen verbreiteten Streaming-Portalen.

  • Hardware: Cortex-A53 QuadCore-CPU, Mali-450 GPU, 2 GB RAM, 8 GB integrierter Speicherplatz
  • Konnektivität: HDMI, Dual-Band-WLAN, Bluetooth 4.2, USB 2.0, Audio out (Klinke)
  • Unterstützte Formate: 4K, RM, MOV, VOB, AVI, MKV, TS, MP4, 3D, DOLBY, DTS, MP3, APE, FLAC, JPG, BMP, GIF, PNG, TIF
  • Steuerung: Fernbedienung

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Mit welchen Zusatzkosten musst du bei einer Streaming-Box rechnen?

Die Apps, die du zum Streamen von Filmen oder anderen Medieninhalten benötigst, sind in der Regel kostenlos. So kannst du bereits komfortabel die Angebote der Mediatheken öffentlich-rechtlicher Sender nutzen. Auch die Inhalte von YouTube, Netzkino, aus der DMAX Mediathek, Rakuten TV Free und einigen weiteren Streaming-Plattformen kannst du kostenlos anschauen, du wirst dabei allerdings auf die angesagtesten Produktionen verzichten oder bei werbefinanzierten Angeboten Unterbrechungen durch Werbe-Spots in Kauf nehmen müssen.

Möchtest du zu Hause auch bei aktuellen Kino-Blockbustern etwa auf Netflix, Amazon Fire TV oder Disney+ mitfiebern? Dann wird dir nach diversen Schnupper-Angeboten nichts anderes übrigbleiben, als mit deinem bevorzugten Streaming-Dienst ein Abo abzuschließen.

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