Die „Backrooms“ sind out: Alle Augen auf den „Siren Head“-Film
Hollywood hat nach dem „Backrooms“-Erfolg Blut geleckt. Nun wollen sie mit „Siren Head“ eine weitere Internet-Creepypasta verfilmen – und fahren passend zum Sirenenkopf ziemlich große Geschütze auf.

Es hat zwar etliche Jahrzehnte gebraucht, aber die Unterhaltungsindustrie scheint endgültig verstanden zu haben, was die Filmlandschaft braucht: kreative Ideen und junge Köpfe … und eine gesunde Prise Horror. Als Katalysator dafür dienen „Backrooms“ und „Obsession“, die nicht nur großkalibrige Superheldenblockbuster alt aussehen lassen, sondern mittlerweile Box-Office-Geschichte schreiben. Kein Wunder, dass man an dem Momentum von „Internet-Filmen“ festhalten möchte und die gesamte Verantwortung auf gigantische Schultern legt, die bereits zwei Sirenen tragen müssen.
„Siren Head“: Warum haben sich die Studios um diese Kreatur geprügelt?
Die letzten Wochen war das Internet voller Spekulationen, welche Creepypasta als Nächstes adaptiert werden sollte. Während einige scherzhaft absoluten Quatsch, wie den Säugling, der mit seinem Vater die Mutter verprügeln will, vorschlugen, gab es andere, die die Schnecke, die dich bis zum Tod verfolgt, in den Raum warfen.
Dabei schien die eigentliche Antwort haushoch über allen zu thronen. „Siren Head“ ist eine gigantisch große, dahinrottende sowie knochige Figur, die mehrere Sirenen anstelle eines Kopfes hat. Erfunden wurde dieses Geschöpf von Trevor Henderson, der bereits 2018 ein erstes digitales Artwork samt Kurzgeschichte postete. Im „Siren Head“-Kosmos wurde diese Kreatur zum ersten Mal im Jahr 1966 gesichtet und soll angeblich schon seit mehreren Jahrtausenden existieren.
In der Lore zeichnet sich Siren Head vor allem dadurch aus, mithilfe seiner Sirenen menschliche Stimmen über Radiofrequenzen nachahmen zu können und ahnungslose Opfer somit in die Wälder zu locken. Und per se ist das schön und gut, aber können diese Sirenen auch Leute ins Kino locken?
Achtung, Achtung: Der „Siren Head“-Film erscheint am …
Wenn man das nur wüsste, denn per se ist bei dieser Ankündigung alles wie eh und je. The Hollywood Reporter hat erst vor Kurzem bekannt gegeben, dass Warner Bros. den Zuschlag für „Siren Head“ bekommen hat – und der war nicht billig. Berichten zufolge soll das Studio einen niedrigen siebenstelligen Betrag für die Rechte gezahlt haben. Das Interessante hierbei ist, dass Streamer zu den Verhandlungen nicht einmal eingeladen wurden, da für alle ein langfristiger Kinorelease Priorität sei.
Ebenso auffällig ist, wie schnell das Projekt bereits erste Fußstapfen macht. So gibt es mit Brian Duffield, der im späteren Verlauf des Jahres mit „Whalefall“ in Erscheinung treten wird, bereits einen Regisseur für das Unterfangen. Dieser soll auch gemeinsam mit „Weapons“-Regisseur Zach Cregger das Drehbuch schreiben.
Unter Anbetracht dieser schnellen Entwicklungen ist die Frage nach einem potenziellen Startdatum umso interessanter. So ist „Backrooms“ beispielsweise knapp ein Jahr nach den Dreharbeiten erschienen und wenn man bedenkt, dass Hollywood das Momentum des Films ausnutzen will, dann ist es wohl nicht zu blauäugig, von einem eventuellen Release im nächsten Jahr auszugehen.
Sobald es neue Entwicklungen gibt, könnt ihr selbstverständlich bei uns zuerst hören, wann die Sirenen dröhnen. Stellt dafür einfach tvmovie.de als eure präferierte Quelle bei Google ein.









