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Deutscher Fernsehpreis 2026: Diese Stars und Serien haben die besten Chancen

Die Nominierungen für den Deutschen Fernsehpreis 2026 stehen fest. Von „Maxton Hall“ über „Let’s Dance“ bis „Villa der Versuchung“ kämpfen bekannte Stars und große TV-Hits um die begehrten Auszeichnungen.

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Wird „Maxton Hall“ erneut mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet? Foto: Prime Video

Wer hat das deutsche Fernsehen im vergangenen Jahr geprägt und wer darf sich im September über einen der wichtigsten Preise der Branche freuen? Die Nominierten für den Deutschen Fernsehpreis 2026 sind offiziell bekannt. In insgesamt 27 Kategorien treten Produktionen, Schauspielstars, Moderatorinnen und Moderatoren sowie Kreative gegeneinander an.

Dabei zeigt die Auswahl, wie breit die deutsche TV-Landschaft inzwischen aufgestellt ist. Klassische Senderproduktionen treffen auf Streaming-Hits, große Unterhaltungsshows auf Reality-TV und aufwendig produzierte Serien. Besonders erfolgreich sind in diesem Jahr gleich drei Produktionen: „Chabos“, „Hundertdreizehn“ und „Die Nichte des Polizisten“ kommen auf jeweils vier Nominierungen.

Deutscher Fernsehpreis 2026: „Chabos“ und „Hundertdreizehn“ räumen bei den Nominierungen ab

An der Spitze des diesjährigen Feldes stehen die ZDFneo-Serie „Chabos“, die ARD-Serie „Hundertdreizehn“ und der Fernsehfilm „Die Nichte des Polizisten“. Alle drei Produktionen wurden jeweils viermal berücksichtigt. Knapp dahinter folgen „Die Nibelungen – Kampf der Königreiche“ bei RTL+ und das ZDF-Drama „Sturm kommt auf“ mit jeweils drei Nominierungen.

Auch zwei bekannte Unterhaltungsshows können mehrfach auf einen Preis hoffen: „Let’s Dance“ und „Eurovision Song Contest – Das deutsche Finale 2026“ sind jeweils zweimal nominiert. Insgesamt liegt die ARD mit 32 Nennungen im Sendervergleich vorne. Das ZDF folgt mit 23, RTL kommt auf 15 und ProSiebenSat.1 auf elf Nominierungen. Netflix ist siebenmal vertreten.

„Maxton Hall“ kämpft um den Deutschen Fernsehpreis

Auch für Streaming-Fans gibt es einen besonders prominenten Kandidaten. „Maxton Hall – Die Welt zwischen uns“ ist als beste Drama-Serie nominiert. Die Prime-Video-Serie tritt dabei gegen starke Konkurrenz an: Ebenfalls Chancen in dieser Kategorie haben „Hundertdreizehn“, „Die Nibelungen – Kampf der Königreiche“, „Schattenseite“ und die Netflix-Serie „Unfamiliar“.

„Maxton Hall“ ist darüber hinaus in der Kategorie Beste Musik Fiktion vertreten. Victoria Hillestad und Julian Erhardt dürfen hier auf eine Auszeichnung hoffen. Bei den Comedy-Serien entscheidet sich das Rennen dagegen zwischen „Achtsam Morden“, „Chabos“ und „Frier und Fünfzig – Am Ende meiner Tage“.

Annette Frier und Tom Schilling: Diese Stars sind nominiert

Besonders spannend dürfte für viele Zuschauerinnen die Entscheidung in den Schauspielkategorien werden. Um den Preis als Beste Schauspielerin kämpfen Derya Akyol für „Euphorie“, Samirah Breuer für „Schattenseite“, Annette Frier für „Frier und Fünfzig – Am Ende meiner Tage“, Karin Hanczewski für „Call My Agent Berlin“ und Magdalena Laubisch für „Die Nichte des Polizisten“.

Bei den Männern stehen ebenfalls einige bekannte Namen auf der Liste. Tom Schilling ist für „Achtsam Morden“ nominiert. Außerdem dürfen Josef Hader für „Sturm kommt auf“, Edin Hasanović für „Tatort: Dunkelheit“, Johannes Hegemann für „Olivia“ und Johannes Kienast für „Chabos“ auf die Auszeichnung als Bester Schauspieler hoffen.

„Villa der Versuchung“ könnte zum besten Reality-Format werden

Eine Kategorie dürfte für Reality-Fans besonders interessant sein. Als Beste Unterhaltung Reality sind drei sehr unterschiedliche Formate nominiert. Neben „Princess Charming“ und „Werwölfe – Das Spiel von List und Täuschung“ hat es auch „Villa der Versuchung“ auf die Liste geschafft. Damit bekommt die SAT.1-Show, in der Promis zwischen Luxus und möglichst hoher Gewinnsumme abwägen müssen, Anerkennung von der Fachjury.

Bemerkenswert ist auch, was in der Kategorie fehlt: Andere große Reality-Marken schaffen es diesmal nicht unter die drei Nominierten.

Laura Wontorra kann für „DSDS“ gewinnen

Auch bei den großen Unterhaltungsshows gibt es einige Überraschungen. Als Beste Unterhaltung Show treten „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“, „Wer weiß denn sowas?“ und „Wer weiß wie wann was war?“ gegeneinander an. In der Kategorie Comedy/Late Night stehen „Die Anstalt – Die IRANstalt 2“, „heute-show extra: Next Stop Köster“ und „TV total“ zur Wahl.

Eine persönliche Auszeichnung könnte derweil an Laura Wontorra gehen. Sie ist für ihre Moderation von „Deutschland sucht den Superstar“ nominiert. Ihre Konkurrenten sind Pierre M. Krause sowie stellvertretend für das Tänzer-Ensemble von „Let’s Dance“ Evgeny Vinokurov, Marta Arndt und Malika Dzumaev.

Von „Markus Lanz“ bis „Joko & Klaas“: Auch Information und Sport spielen eine große Rolle

Der Deutsche Fernsehpreis zeichnet längst nicht nur Serien und Unterhaltung aus. Auch journalistische Produktionen spielen 2026 eine wichtige Rolle. In der Kategorie Beste Information ist unter anderem „Markus Lanz“ nominiert. Bei den Dokumentationen und Reportagen finden sich neben „Die gefährlichsten Firmen der Welt – Big Tech“, „Naziland – Deutschlands dunkelste Seite“ und weiteren Produktionen auch „Joko & Klaas LIVE – #dontlookaway“.

Juryvorsitzender Stephan Lamby sieht in der Auswahl auch ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Situation. „Man merkt, dass die Spannungen im Land zunehmen und dass die Sender die veränderte Grundstimmung abbilden“, erklärt er.

Themen wie Meinungsfreiheit, soziale Medien, Rechtsextremismus, Terrorismus und Kriege hätten sich durch unterschiedliche Genres gezogen. Gleichzeitig lobt Lamby die Qualität der fiktionalen Produktionen. Dort sei nicht nur Budget investiert worden, sondern auch „Leidenschaft, Liebe zum Handwerk und zur Teamarbeit“.

Die wichtigsten Nominierungen beim Deutschen Fernsehpreis 2026

Wer vor der Preisverleihung vor allem die großen Kategorien im Blick behalten möchte, findet hier die wichtigsten Kandidaten:

  • Bester Fernsehfilm/Mehrteiler: „Die Nichte des Polizisten“, „Olivia“, „Tatort: Dunkelheit“

  • Beste Drama-Serie: „Hundertdreizehn“, „Maxton Hall – Die Welt zwischen uns“, „Die Nibelungen – Kampf der Königreiche“, „Schattenseite“, „Unfamiliar“

  • Beste Comedy-Serie: „Achtsam Morden“, „Chabos“, „Frier und Fünfzig – Am Ende meiner Tage“

  • Beste Schauspielerin: Derya Akyol, Samirah Breuer, Annette Frier, Karin Hanczewski, Magdalena Laubisch

  • Bester Schauspieler: Josef Hader, Edin Hasanović, Johannes Hegemann, Johannes Kienast, Tom Schilling

  • Beste Unterhaltung Show: „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“, „Wer weiß denn sowas?“, „Wer weiß wie wann was war?“

  • Beste Unterhaltung Reality: „Princess Charming“, „Villa der Versuchung“, „Werwölfe – Das Spiel von List und Täuschung“

  • Beste Comedy/Late Night: „Die Anstalt – Die IRANstalt 2“, „heute-show extra: Next Stop Köster“, „TV total“

Deutscher Fernsehpreis 2026: Wann und wo läuft die Verleihung?

Bis feststeht, wer tatsächlich gewinnt, müssen sich die Fans noch etwas gedulden. Der Deutsche Fernsehpreis 2026 wird an zwei Abenden in Köln vergeben. Am 8. September moderiert Jan Köppen die „Nacht der Kreativen“ in der Kölner Flora. Einen Abend später folgt die große Fernsehgala: Am 9. September führt Barbara Schöneberger durch die Preisverleihung. RTL überträgt ab 20.15 Uhr.