Interview

Deshalb zeigt sich Monika Podolski in „POLDI“ nicht vor der Kamera!

Zum Start von „POLDI“ sprach Lukas Podolski mit TV Movie auch über einen besonderen Teil des Films: die Rolle seiner Ehefrau Monika. Denn die Öffentlichkeit bekommt die Frau an seiner Seite nur selten zu sehen.

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Video: netflix

Wer die neue Netflix-Dokumentation „POLDI“ sieht, entdeckt viele Seiten von Lukas Podolski, die bisher kaum bekannt waren. Dazu gehört auch der Blick auf sein Familienleben. Besonders auffällig: Seine Ehefrau Monika kommt in der Doku zu Wort, bleibt dabei aber bewusst im Hintergrund.

Für Fans des Weltmeisters ist das eine kleine Besonderheit. Denn seit Jahren schützt das Paar sein Privatleben konsequent vor der Öffentlichkeit.

Monika Podolski meidet seit Jahren das Rampenlicht

Monika Podolski im Jahr 2015 in Italien
Monika Podolski hält sich in der Öffentlichkeit meist raus, doch bekommt in „Poldi“ eine besondere Rolle zugeschrieben. Foto: IMAGO / Insidefoto

Lukas und Monika Podolski kennen sich bereits seit ihrer Jugend. Kennengelernt haben sie sich Anfang der 2000er-Jahre in Köln, lange bevor Podolski zum Nationalspieler und Weltmeister wurde. 2011 heiratete das Paar. Gemeinsam haben sie drei Kinder: Sohn Louis sowie die Töchter Maya und Ella.

Während Podolski zu den bekanntesten Fußballern Deutschlands gehört, entschied sich Monika stets für ein Leben abseits der Kameras. Interviews, öffentliche Auftritte oder Social-Media-Präsenz sind bei ihr die Ausnahme. Umso überraschender ist es, dass sie in „POLDI“ überhaupt eine Rolle übernimmt.

Warum sie für Netflix eine Ausnahme machte

Wie Lukas Podolski im Video-Interview mit TV Movie verriet, war seine Frau zunächst alles andere als begeistert von der Idee, Teil der Dokumentation zu werden. Erst nach Gesprächen mit den Verantwortlichen fanden beide Seiten eine Lösung, mit der sie sich wohlfühlen konnte.

Das Ergebnis: Monika Podolski erzählt ihre Sicht auf gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen, ohne selbst sichtbar vor der Kamera aufzutreten. Sie ist allerdings immer wieder Teil von Archivmaterial oder Footage, das während der Zeit in der gemeinsamen Wohnung gedreht wurde. Dadurch bleibt sie ihrer Linie treu und ermöglicht den Zuschauer:innen dennoch einen sehr persönlichen Einblick in das Leben der Familie.

Auch die Macher der Dokumentation wollten bewusst Menschen einbinden, die Podolski schon lange begleiten. Deshalb kommen neben Weggefährten aus dem Fußball auch Familienmitglieder zu Wort, die ihn oft besser kennen als ehemalige Trainer oder Mitspieler.

Eine Stimme mit besonderer Bedeutung

Für Lukas Podolski war die Beteiligung seiner Frau offenbar besonders wichtig. Schließlich begleitet sie ihn bereits seit seinen Anfängen als Nachwuchsspieler des 1. FC Köln und hat sämtliche Stationen seiner Karriere miterlebt.

Gerade deshalb erhält die Doku durch ihre Perspektive eine zusätzliche emotionale Ebene. Statt ausschließlich über Tore, Titel und große Fußballmomente zu sprechen, geht es auch um die Erfahrungen hinter den Kulissen einer außergewöhnlichen Karriere.

„POLDI“ zeigt den Menschen hinter dem Fußballstar

Genau darin unterscheidet sich die Netflix-Produktion von vielen klassischen Sportler-Dokumentationen. Im Mittelpunkt steht nicht nur der Weltmeister, sondern der Familienmensch Lukas Podolski.

Dass Monika Podolski dafür eine seltene Ausnahme machte, dürfte für viele Fans einer der interessantesten Aspekte des Films sein. Denn ihre Stimme verleiht der Geschichte eine persönliche Tiefe, die weit über den Fußball hinausgeht.

„POLDI“ ist seit dem 4. Juni bei Netflix verfügbar.

Quellen

  • TVMovie.de / Netflix