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Serien-News

„Der Schacht": Ende erklärt! Was in Teil 1 geschah und was Teil 2 bereithält

Der zweite Teil des dystopischen Sci-Fi-Horrors „Der Schacht“ ist ab sofort auf Netflix. Doch wie endete der erste Teil?

Netflix Logo und Poster zu „Der Schacht.
Der spanische Sci-Fi-Thriller bekommt einen zweiten Teil. Foto: Netflix

Achtung: Spoiler zum ersten und zweiten Teil "Der Schacht"!

Der spanische Netflix-Film „Der Schacht“ erzählt die Geschichte einer düsteren Dystopie, ein vertikales Gefängnis, welches sich über 333 Ebenen erstreckt und insgesamt 666 Insassen beherbergt. Der 94-minütige Thriller des Spaniers Galder Gaztelu-Urrutia regt zum Nachdenken an, die Insassen des Gefängnisses sind durch ein Loch in der Mitte der Zellen verbunden und abhängig voneinander, um Essen zu bekommen.

Das Essen wird über eine Plattform von der höchsten Ebene bis auf die letzte Ebene herabgelassen, die Insassen haben jeweils 2 Minuten, um zu essen, bevor die Plattform ihre Ebene verlässt. Der Frust der Insassen über die Gier der Insassen auf den obersten Ebenen führt dazu, dass sie Schritt für Schritt ihre moralischen Prinzipien über Bord werfen. Höhere Gewaltbereitschaft, Suizidgedanken und Kannibalismus sind das Resultat der Zustände im Gefängnis.

Der Schacht: Rückblick - das geschah in Teil 1

Dem Hauptcharakter Goreng (gespielt von Ivan Massagué) fällt es schwer, sich an seine brutale neue Lebensrealität zu gewöhnen als er im Gefängnis „Der Schacht“ ankommt. Anfangs ist Goreng Teil der Mittelschicht, doch die Ebenen werden jeden Monat neu zugeteilt und niemand ist von dieser Regelung ausgenommen. In einem Versuch, das Klassensystem zu durchbrechen, verteidigt er mit dem Insassen Baharat (gespielt von Emilio Buale) das Essen auf der Plattform, um sicherzustellen, dass die Insassen der untersten Schichten nicht verhungern.

Der Plan scheitert, Goreng und Baharat müssen Entscheidungen treffen, die schwerwiegenden Konsequenzen mit sich ziehen. Goreng verpasst aufgrund einer Halluzination seine Chance, mithilfe der Essens-Plattform aus dem Gefängnis auszubrechen. Er verbleibt auf der untersten Ebene und erliegt seinen Verletzungen. Das Ende lässt sich auf zwei verschiedene Weisen erklären, der dystopische Film veranschaulicht auf grausame Weise den Kapitalismus und die katastrophalen Folgen für eine Gesellschaft, die von Gier und Ungerechtigkeit geprägt ist oder er ist eine religiöse Metapher, um Himmel und Hölle darzustellen.

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„Der Schacht“ – Teil 2

Der zweite Teil des spanischen Netflix-Thrillers hat dasselbe Konzept wie der erste Teil, 333 Stockwerke und 666 Insassen. Diesmal folgt die Geschichte einer Frau namens Perempuan (gespielt von Milena Smith) und dem Mann, mit dem sie die Ebene teilt (gespielt von Hovik Keuchkerian). Als der Versuch das Essen nach Lieblingsgerichten aufzuteilen scheitert, formt sich eine religiöse Gruppe, dessen Anführer dem Sinnbild von Jesus entspricht. Während der erste Teil weniger direkt mit Anspielungen auf Religion und Gott umgeht, wird im zweiten Teil sehr deutlich auf religiös-extremistische Handlungen hingedeutet. Die Gruppe scheut auch nicht vor gewaltvollen Bestrafungen, um ihre Regeln durchzusetzen.

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