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Der richtige Glasfaser-Router für deinen Anschluss

Erfahre, welches Glasfaser-Modem & welcher -Router richtig für dein Zuhause ist – von reinen ONT-Setups bis All-in-One-Lösungen mit DECT & 5-GbE. Jetzt den perfekten Glasfaser-Router finden!

Drei Glasfaser Router auf einem Schreibtisch
Welcher Router ist für deinen Glasfaseranschluss der Passende? Wir wollen die wichtigsten Fragen beantworten. Foto: TVM / PR

Der richtige Glasfaser-Router für deinen Anschluss

Du hast gerade einen neuen Glasfaser-Anschluss bekommen und vor dir steht die große Frage: Welches Gerät gehört jetzt wirklich an die Dose? Wer hier keinen Durchblick hat, dem helfen wir mit Klartext und den richtigen Produkte auf die Sprünge.

Denn: Das Modem wandelt die Lichtsignale aus der Glasfaser-Leitung – der Router verteilt die Daten dann im Heimnetz oder per WLAN. Je nach Anschluss-Variante kann das simpel oder überraschend komplex sein.

Was brauchst du – Modem oder Router?

Zuerst ein Blick auf deine Wohnung. Wenn dort nur eine klassische Glasfaser-Anschlussdose in der Wand sitzt, bist du auf ein Modem und einen Router angewiesen. Häufig bekommst du beides in einem Gerät – wie beim Glasfasermodem mit 2,5-Gigabit-LAN-Port (ideale Lösung für reine Glasfaser-Modem-Setups), beim Glasfaser-Router/Modem mit DECT-Basis und 5-Gigabit-LAN-Port oder beim Glasfaser-/DSL-Router mit DECT-Basis, deutschem Menü.

Steckt bei dir bereits ein kleiner Kasten, der vom Anbieter montiert wurde (ONT, Optical Network Termination), dann übernimmt dieser bereits die Umwandlung der Lichtsignale – siehe Bild unten. Du kannst jetzt jeden Router ohne eingebautes Modem anschließen, etwa ein Modell von TP-Link, Netgear oder Asus. Hier reicht also ein reiner WLAN-Router.

Besonders praktisch: Wer von DSL oder Kabel kommt, sollte das eigene Gerät nicht direkt austauschen. Schau in die Bedienungsanleitung, ob sich das Modem deaktivieren lässt. Funktioniert das, nutzt du nur den Router weiter – und sparst dir die Neuanschaffung.

Technik-Check: FTTH, FTTB und Co. – Überblick und Routerwahl

Viele Varianten sorgen zunächst für Verwirrung:

FTTH (Fiber To The Home): Die Glasfaser kommt direkt bis zur Wohnung. Hier ist die volle Bandbreite garantiert, da keine Kupferleitungen mehr im Spiel sind.

FTTB (Fiber To The Building): Fiber-Leitung bis ins Haus, der letzte Weg zum Router bleibt Kupfer. Immer noch schnell, aber nicht ganz so performant wie FTTH.

G.fast: Hochwertiger Standard für die letzten Meter Kupfer, vorwiegend in Mehrfamilienhäusern. Erreicht bis zu 1 Gbit/s über kurze Kupferstrecken.

Zudem unterscheidet man zwischen aktiven (AON) und passiven (GPON) Netzen. Während bei AON jeder Haushalt eine eigene Glasfaser ins Netz bekommt, wird bei GPON die Leitung passiv aufgeteilt – wichtig für die Routerwahl! Viele moderne Geräte aus den genannten Produkt-Links unterstützen unterschiedliche Standards. Im Zweifel lohnt der Blick in die Kompatibilitätsliste des Anbieters oder direkt in die technischen Daten des gewünschten Routers.

Glasfaser-Router mit Modem

Die beliebtesten Hersteller bringen Praxistauglichkeit und Komfort mit:

Die FRITZ!Box 5530 Fiber bringt Glasfaser ins Heimnetz. Mit integriertem Glasfasermodem (AON/GPON), Wi-Fi 6 und bis zu 3.000 Mbit/s WLAN-Geschwindigkeit ist sie perfekt für Glasfaseranschlüsse bis 1 Gbit/s. Drei Gigabit-LAN-Ports (einer mit 2,5 Gbit/s) und eine DECT-Basis runden das Paket ab.

Technische Daten:

  • Wi-Fi 6 mit bis zu 3.000 Mbit/s

  • Glasfasermodem (AON/GPON) integriert

  • 2x Gigabit-LAN, 1x 2,5 Gigabit-LAN

  • DECT-Basis, Mesh-fähig

  • 2x USB 3.0

Für wen geeignet? Perfekt für alle, die gerade auf Glasfaser umsteigen und eine zukunftssichere Lösung mit solider Performance suchen – ohne Overkill-Features.

Die FRITZ!Box 5590 Fiber ist das Top-Modell für Glasfaser. Wi-Fi 6 mit bis zu 6.000 Mbit/s kombiniert WLAN, integriertes Glasfasermodem (AON/GPON), fünf Gigabit-LAN-Ports (einer mit 2,5 Gbit/s) und zwei USB 3.0-Anschlüsse. Die DECT-Basis und Mesh-Funktion machen sie zur Zentrale des Smart Homes.

Technische Daten:

  • Wi-Fi 6 mit bis zu 6.000 Mbit/s

  • Glasfasermodem (AON/GPON) integriert

  • 4x Gigabit-LAN, 1x 2,5 Gigabit-LAN

  • DECT-Basis, Mesh-fähig

  • 2x USB 3.0

Für wen geeignet? Für anspruchsvolle Nutzer mit Glasfaseranschluss.

Außerdem:

Die Telekom Speedport-Serie bietet für Magenta-Kunden den Speedport Smart 4 oft kostenlos an – vorkonfiguriert und mit App-Steuerung.

Router ohne Modem (für ONT-Installationen):

Wenn das Modem bereits bereitgestellt wird (ONT), eignen sich reine WLAN-Router wie der TP-Link Archer AX73 oder BE220.

Der TP-Link Archer BE220 bringt Wi-Fi 7 ins Heimnetz – mit bis zu 3.600 Mbit/s und Multi-Link-Operation für niedrige Latenz. Vier Gigabit-LAN-Ports, HomeCare-Security und EasyMesh-Kompatibilität machen ihn zur modernen Alternative. Das Gerät funktioniert als reiner Router (ohne Modem) und ist ideal für ONT-Installationen.

Technische Daten:

  • Wi-Fi 7 (BE3600) mit bis zu 3.600 Mbit/s

  • 4x Gigabit-LAN, 1x Gigabit-WAN

  • HomeCare-Security, EasyMesh

  • Beamforming, 4K-QAM

Für wen geeignet? Perfekt für technikaffine Nutzer, die Wi-Fi 7 ausprobieren und gleichzeitig ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis genießen wollen.

Der TP-Link Archer AX73 ist ein reiner Wi-Fi 6-Router ohne integriertes Modem – ideal, wenn der ONT bereits installiert ist. Mit bis zu 5.400 Mbit/s WLAN-Geschwindigkeit, sechs Antennen für maximale Reichweite und einem USB 3.0-Port für Netzwerkspeicher ist er eine solide Wahl.

Technische Daten:

  • Wi-Fi 6 (AX5400) mit bis zu 5.400 Mbit/s

  • 4x Gigabit-LAN, 1x Gigabit-WAN

  • 1x USB 3.0

  • 6 externe Antennen, Beamforming

  • HomeCare-Security, EasyMesh

Für wen geeignet? Ideal für alle mit ONT-Installation, die einen leistungsstarken Wi-Fi 6-Router ohne Modem suchen – perfekt für große Wohnungen und viele Geräte.

TP-Link Archer AX73 Wi-Fi 6 Gigabit WLAN Router (4804 Mbit/s 5 GHz, 574 Mbit/s 2,4 GHz, 4 × Gigabit LAN-Ports, 1 × USB 3.0 Port, HomeShield), Unterstützt Keine DSL-Funktion
TP-Link Archer AX73 Wi-Fi 6 Gigabit WLAN Router (4804 Mbit/s 5 GHz, 574 Mbit/s 2,4 GHz, 4 × Gigabit LAN-Ports, 1 × USB 3.0 Port, HomeShield), Unterstützt Keine DSL-Funktion
TP-Link Wi-Fi 7 Router Archer BE220, Dual-Band WLAN 3570 Mbps, 5 × Gigabit-Port, USB 3.0, MLO, EasyMesh, VPN, HomeShield, Kindersicherung, 𝐊𝐞𝐢𝐧 𝐃𝐒𝐋-𝐀𝐧𝐬𝐜𝐡𝐥𝐮𝐬𝐬 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐬𝐭𝐮𝐭𝐳𝐭
TP-Link Wi-Fi 7 Router Archer BE220, Dual-Band WLAN 3570 Mbps, 5 × Gigabit-Port, USB 3.0, MLO, EasyMesh, VPN, HomeShield, Kindersicherung, 𝐊𝐞𝐢𝐧 𝐃𝐒𝐋-𝐀𝐧𝐬𝐜𝐡𝐥𝐮𝐬𝐬 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐬𝐭𝐮𝐭𝐳𝐭

Was unterscheidet die Hersteller?

  • Die neuen Glasfasermodem- und Modem-Router-Kombis (siehe Produkt-Links) bieten meist eine simple Einrichtung speziell für deutsche Glasfaseranschlüsse, viele Gigabit-Ports, Wi-Fi 6 oder Wi-Fi 7 (je nach Modell) und vorkonfigurierten Schutz für schnelles Plug-and-Play.

  • Fritz (früher AVM) besticht durch intuitives Handling, Top-Mesh und eine breite Zubehörpalette. Bei den hier empfohlenen Modellen liegt der Fokus gezielt auf deutscher Menüführung und Heimtelefonie. In einem weiteren Beitrag stellen wir die aktuellen Fritzboxen für Glasfaser näher vor.

  • TP-Link steht für Zukunftstechnik mit den neuesten WLAN-Standards, hoher Sicherheit und breitem Preis-Leistungs-Spektrum – besonders spannend, wenn du Wert auf Anpassungsfähigkeit und Performance legst.

Wann muss man einen eigenen Router beim Glasfaser-Anbieter freischalten lassen?

Nicht jeder Anbieter erlaubt die freie Routerwahl ohne Weiteres. Hier die wichtigsten Infos:

Telekom: Der Speedport Smart 4 wird bei Glasfaseranschlüssen automatisch freigeschaltet. Wer eine eigene Fritzbox nutzen möchte, kann diese über das Kundencenter registrieren – die Freischaltung erfolgt meist innerhalb von 24 Stunden.

Vodafone: Hier ist die Registrierung der Modem-Serial-Nummer in der MeinVodafone-App oder im Kundenportal nötig. Der Support hilft bei Problemen weiter.

1&1: Bei 1&1 Glasfaser musst du einen Freischaltcode im Kundenportal beantragen. Dieser wird dir per E-Mail zugeschickt und muss im Router eingegeben werden.

Regionale Anbieter: Viele regionale Glasfaseranbieter setzen auf offene Standards – hier funktioniert jeder kompatible Router ohne Freischaltung. Im Zweifel hilft ein Anruf beim Support.

Der Prozess ist in der Regel unkompliziert: Einmal registrieren, Router anschließen, fertig. Die meisten Anbieter haben dazu ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen auf ihren Websites.

Fazit: Das kann dir bei deiner Entscheidung helfen

Du willst eine schnelle, stabile Glasfaser-Verbindung im Heimnetz? Die Fritzbox 5590 Fiber ist die sichere Wahl: Glasklare Kompatibilität mit GPON und AON, Wahnsinns-Performance und Features wie DECT-Telefonie, Mesh und regelmäßige Updates. Wer aufs Maximum setzt, greift zur Fritzbox 5690 Pro mit Wi-Fi 7 und Triband-WLAN – Zukunftssicherheit inklusive.

Günstiger einsteigen und trotzdem Top-Performance? Der TP-Link Archer AX73 ist perfekt für ONT-Besitzer, die einen reinen Wi-Fi 6-Router ohne Modem suchen. So bist du für alle Glasfaser-Technikvarianten gerüstet – und das Internet in deinem Zuhause läuft endlich so schnell, wie du es verdienst.