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"Der Ranger": Interview mit Liza Tzschirner & Philipp Danne

Mit "Wolfsspuren" startet in der ARD am 23. November der erste Part des neuen Zweiteilers "Der Ranger". Wir trafen die Hauptdarsteller Philipp Danne und Liza Tzschirner zum Interview.

Der Ranger: Liza Tzschirner und Philipp Danne
Liza Tzschirner und Philipp Danne spielen Seite an Seite in "Der Ranger". © MDR/NDF/Tom Schulze

Wenn er auf dem Gipfel eines zerklüfteten Berges steht, tief einatmet und ihn diese unglaubliche Ruhe durchströmt, weiß Jonas Waldek, wofür er seinen Job macht: Der junge Mann ist Ranger im Nationalpark Sächsische Schweiz und kümmert sich um den Erhalt dieser einzigartigen Landschaft und seiner tierischen Bewohner. 

Als ein ortsansässiger Unternehmer damit droht, den Bergbau in der Region voranzutreiben und dafür hunderte Hektar Wald zu zerstören, hat Jonas alle Hände voll zu tun, um seine Pläne zu durchkreuzen. Da kommt es gerade recht, dass seit Neuestem ein einsamer Wolf durch die Region streift, der unter Naturschutz steht und von einer äußerst kämpferischen Verhaltensbiologin namens Emilia begleitet wird, die Jonas schon bald zur Seite steht ...

DER RANGER - PARADIES HEIMAT: WOLFSSPUREN
Die Wolfswelpen am Set hätten Liza Tzschirner und Philipp Danne beinahe mit nach Hause genommen.           © MDR/ndF/Tom Schulze

Gespielt werden Jonas und Emilia von "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte"-Star Philipp Danne und "Sturm der Liebe"-Veteranin Liza Tzschirner, für die der Dreh zu dem ARD-Zweiteiler "Der Ranger" (1. Teil "Wolfsspuren" am 23. November, 20.15 Uhr, ARD) trotz des hochbrisanten und ernsten Themas jede Menge Spaß bedeutete. Wir trafen die beiden Schauspieler in Hamburg zum Interview.

TVMovie.de: Ein Wolf, ein Iltis und Alpakas - ihr habt mit vielen Tieren gedreht. Ich habe schon gehört, Liza, du wurdest von Alpakas angespuckt…

Liza: Hast du das etwa erzählt? (lacht und boxt Philipp in die Seite) Ja, ich wurde angespuckt. Wölfe haben mir keine Angst gemacht, aber vor Alpakas habe ich einen Heidenrespekt, die kann ich nicht einschätzen. Die haben auch getreten. Die fanden mich richtig scheiße! Ich glaube, weil ich so Angst vor denen hatte und die nicht gecheckt haben, was eigentlich mein Problem ist! (lacht)

Aber mit den Wölfen war es mega! Frauen haben es grundsätzlich leichter mit Wölfen, das wusste ich vorher aber auch nicht. Das liegt an den Stimmen und am Körperbau, dass sie Frauen weniger als Bedrohung wahrnehmen. Unser Tiertrainer hat mich direkt am Anfang an die Wölfe herangewunken, während Philipp weiter hinten bleiben musste.

Philipp: Ja, irgendwie passte das auch sehr gut zur Geschichte, denn Jonas war eher der Beobachter, Emilia musste als Biologin ja eh näher ran.

Liza: Ja, sie will ja auch die Neubesiedelung und den Dingen nicht nur einfach ihren Lauf lassen. Außerdem ist sie jemand, der Sachen regelt und in Angriff nimmt.

Der Ranger: Liza Tzschirner
Berührungsängste kannte Liza Tzschirner bei den Wölfen nicht - anders bei den Alpakas.           © MDR/NDF/Tom Schulze

In „Der Ranger“ waren sich eure Rollen zwar von Anfang an sympathisch, sie hatten allerdings auch ihre Reibereien. Wie war das im echten Leben?

Liza: Ganz schrecklich (lacht)! Philipp riecht auch sehr unangenehm…

Philipp: Und sie sieht auch noch so scheiße aus! Wenn man das dann noch den ganzen Tag ertragen muss … (lacht)

Liza: Nein, im Ernst. Schon im Casting hat es total gut funktioniert. Was mich wirklich beeindruckt hat, ist, dass Philipp der professionellste, aufmerksamste Schauspieler ist, den ich jemals getroffen habe. Er hatte immer das Wohlergehen aller auf dem Schirm, egal von wem am Set, dafür hatte ich gar keinen headspace!

Philipp: Das musst du auf jeden Fall so drucken (lacht)!

Liza: Philipp ist ein unheimlich Angenehmer.

Philipp: Ja, das kann ich nur zurückgeben. Als wir uns kennengelernt haben, dachte ich als Erstes: „Was für ein Glück! Das ist eine NETTE Kollegin!“ Da wusste ich ja noch gar nicht, wer sie ist und wie sie schauspielert. Als wir dann zusammen vor der Kamera standen und Liza auch noch spielen konnte, war das echt das ganze Paket! Das hat man nur sehr selten. Ich finde, sie hat das wirklich toll gemacht! Manchmal hat man Kollegen, die sehr schwierig sind und mit denen du nicht arbeiten kann. Aber eine richtig gute Szene entsteht erst, wenn du miteinander redest und immer bereit bist, wieder etwas Neues zu lernen.

Liza: Wenn wir im nächsten Jahr – toi, toi, toi – wieder zusammen spielen, werden wir uns natürlich wieder neu in unsere Rollen hineinfinden müssen. Nicht nur wir, auch unsere Rollen haben sich bis dahin weiterentwickelt. Man muss auch bis ins hohe Alter Begeisterungsfähigkeit dafür mitbringen, immer wieder an sich zu arbeiten!

Philipp: Ja, definitiv. Leidenschaft gehört einfach dazu!

DER RANGER - PARADIES HEIMAT: WOLFSSPUREN
Idylle pur: Die Dreharbeiten für "Der Ranger" fanden in den Sommermonaten in der Sächsischen Schweiz statt.          © MDR/ndF/Jens-Ulrich Koch

Klingt nach einer Fortsetzung des „Ranger“ ...

Philipp: Ja, da müssen wir erst einmal die ersten beiden Filme abwarten. Aber natürlich würden sich viele Leute vor und hinter der Kamera sehr darüber freuen.

Und wärt ihr wieder dabei?

Liza: Auf jeden Fall, gell?

Philipp: Na klar.

Liza: Und Philipp jetzt so „Nee“… (lacht) Es heißt jetzt „Emilia und die Wölfe“! (lacht)

Philipp: Wenn Liza wieder mitmacht, will ich eigentlich nicht mehr!

Liza: Ein entsetzlicher Kollege… kaum auszuhalten mit dem (lacht)!

Vielen Dank für das Gespräch!

Der erste Teil von "Der Ranger" wird am 23. November um 20.15 Uhr im Ersten gezeigt.

Hier seht ihr den Trailer:

 
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