Bobby J. Brown starb in Scheunenfeuer: Tragische Infos zur Todesursache
Vier Monate nach dem Tod des „The Wire"-Schauspielers sind belastende neue Details zu den Umständen seines Todes bekannt geworden.

Der Schauspieler Bobby J. Brown, bekannt aus der HBO-Serie „The Wire", starb am 24. Februar bei einem Scheunenbrand in Maryland. Nun liegt ein Autopsiebericht vor, der detailliert beschreibt, welche Verletzungen Brown innerhalb des brennenden Gebäudes erlitt.
Der von der leitenden Gerichtsmedizinerin Stephanie Dean verfasste Bericht beschreibt Browns Leiche als „teilweise verkohlte Überreste". Er habe ein „verbranntes weißes T-Shirt, eine verbrannte schwarze Jacke" sowie ein „verbranntes schwarzes T-Shirt" getragen. Der Großteil seines Haars sei „abgesengt" gewesen, zudem dokumentierte der Bericht „thermische Frakturen an den Knöcheln" sowie fehlende Haut am linken Brustbereich.
Laut Deans Aufzeichnungen wurde Brown „bewusstlos bei einem versehentlichen Feuer in seiner Scheune aufgefunden", mit Verbrennungen bis zum vierten Grad und Rußablagerungen in den Atemwegen. Zudem wies sein Blut zum Todeszeitpunkt eine Kohlenmonoxid-Sättigung von 71 Prozent auf.
Drogen waren im Körper des Schauspielers zum Zeitpunkt seines Todes nicht nachweisbar. Die Behörde hatte bereits zuvor bestätigt, dass Brown an einer ausgedehnten thermischen Verletzung und Rauchgasvergiftung gestorben war – sein Tod wurde als Unfall eingestuft.
Tochter schildert die Nacht des Unglücks
Browns Tochter Reina hatte sich kurz nach dem Vorfall bereits zu dem Verlust geäußert. „Ich habe tief und fest geschlafen. Ich war etwa zwei Stunden zuvor ins Bett gegangen", erzählte sie damals. Geweckt habe sie ihre kleine Schwester, die in Panik berichtete, der Vater sei in ein Scheunenfeuer geraten: „Meine kleine Schwester drehte völlig durch und sagte, Dad sei tot und in ein Scheunenfeuer geraten, und ich dachte nur: ‚Was meinst du damit?'"
Reina zufolge habe ihr Vater noch um Hilfe gerufen und nach einem Feuerlöscher verlangt, um die Flammen zu löschen, bevor er starb. Die junge Frau beschrieb anschließend, wie sie selbst mit der Schocksituation umging: „Ich bin tatsächlich nach draußen gegangen und habe beide Füße auf meinen Vorgarten-Weg gestellt. Es war kalt, und ich stand dort barfuß im Nachthemd, weil ich sichergehen wollte, dass ich wirklich wach bin. Ich habe das gemacht, um sicherzustellen, dass ich mich in der echten Realität befinde und mir das nicht nur einbilde, und dann habe ich es als eine Art Erdungs-Übung gemacht."
Sie bezeichnete ihren Vater als „einen wundervollen Menschen" und würdigte ihn als jemanden, der „eine Stütze der Gemeinschaft" gewesen sei und von vielen Menschen vermisst werde.
Neben seiner Rolle als Officer Bobby Brown in zwölf Episoden der gefeierten HBO-Serie „The Wire" (2002–2008) war Brown auch in weiteren Film- und TV-Produktionen zu sehen, darunter „Veep", „We Own This City" und „Miss Virginia". Sein letzter Leinwandauftritt war 2023 in dem Kurzfilm „Mailman" zu sehen. Posthum wird er zudem in der kommenden Miniserie „The Sessions" zu sehen sein.










