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Horror-Hit

„Backrooms“: Hier siehst du die verstörende Web-Serie, mit der alles begann

Der neue Horrorfilm „Backrooms“ begeistert derzeit Fans auf der ganzen Welt. Doch lange bevor die unheimlichen gelben Flure die Kinoleinwand eroberten, begann alles mit einer Web-Serie. Hier kannst du die Original-Videos sehen, die Millionen Menschen verstörten.

Chiwetel Ejiofor in einer Szene des Kinofilms Backrooms in einem gelben Flur
Das Phänomen „Backrooms“ erreicht jetzt auch die deutschen Kinos. Foto: IMAGO / Landmark Media

Mit „Backrooms“ hat Regisseur Kane Parsons geschafft, wovon viele Filmschaffende nur träumen können: Aus einem Internet-Phänomen wurde ein weltweiter Kinohit. Der Horrorfilm sorgt aktuell für Diskussionen, Lob von Kritikerinnen und Kritikern sowie zahlreiche Fan-Theorien rund um die geheimnisvolle Parallelwelt.

Wer den Film bereits gesehen hat und noch über das rätselhafte Ende grübelt, findet bei uns übrigens auch eine ausführliche Erklärung zum Finale von „Backrooms“. Ebenso haben wir bereits beleuchtet, warum der Film für viele schon jetzt zu den spannendsten Horror-Erlebnissen der letzten Jahre zählt.

Doch die Geschichte der „Backrooms“ begann nicht im Kino.

Kane Parsons machte die „Backrooms“ zum Internet-Phänomen

Lange bevor der heutige Kinofilm entstand, waren die „Backrooms“ bereits ein fester Bestandteil der Internetkultur. Ihren Ursprung hat die Idee in einem Bild, das 2019 auf der Plattform 4chan geteilt wurde. Zu sehen war ein leerer, gelb beleuchteter Raum mit Teppichboden, der gleichzeitig vertraut und zutiefst verstörend wirkte. Dazu erschien eine kurze Geschichte über eine geheimnisvolle Parallelwelt, in die Menschen versehentlich geraten können, wenn sie aus der Realität „noclippen“ – also gewissermaßen durch einen Fehler aus der Welt fallen.

In den folgenden Jahren entwickelte sich rund um die „Backrooms“ eine riesige Online-Community. Auf Reddit, TikTok, YouTube und speziellen Wikis entstanden immer neue Geschichten, Ebenen und Kreaturen. Die unheimlichen Bilder sogenannter „Liminal Spaces“ – Orte, die vertraut wirken und gleichzeitig ein Gefühl von Unbehagen auslösen – wurden zum viralen Trend.

Den entscheidenden Schritt in den Mainstream schaffte das Phänomen allerdings erst durch Kane Parsons. Der damals erst 16-jährige YouTuber veröffentlichte Anfang 2022 sein Video „The Backrooms (Found Footage)“ und gab der zuvor eher losen Internet-Legende erstmals eine zusammenhängende Geschichte. Mit seiner Mischung aus Found Footage, Analog Horror und beeindruckenden CGI-Effekten traf er einen Nerv. Das Video wurde millionenfach geklickt und machte die „Backrooms“ weit über die Horror-Community hinaus bekannt. Aus dem einzelnen Kurzfilm entstand später eine umfangreiche Web-Serie und schließlich sogar der aktuelle Kinofilm.

Hier kannst du die originale „Backrooms“-Serie ansehen

Die komplette Serie findest du kostenlos auf dem YouTube-Kanal von Kane Pixels.

Besonders für Filmfans lohnt sich ein Blick auf die ersten Episoden, denn viele Ideen, Figuren und Konzepte aus dem Kinofilm haben ihren Ursprung in diesen Videos.

Zum Einstieg empfehlen sich vor allem:

  • „The Backrooms (Found Footage)“

  • „Informational Video“

  • „Pitfalls“

  • „Found Footage #2“

  • „Found Footage #3“

Die offizielle Playlist umfasst mittlerweile zahlreiche Episoden und erzählt die Geschichte der geheimnisvollen Organisation Async Research Institute, die versucht, die seltsame Parallelwelt wissenschaftlich zu erforschen.

Was macht die „Backrooms“ so gruselig?

Anders als viele moderne Horrorfilme setzen die „Backrooms“ kaum auf klassische Schockmomente. Stattdessen lebt die Reihe von ihrem Gefühl der Orientierungslosigkeit.

Die Räume wirken wie eine fehlerhafte Kopie unserer Realität. Endlose Flure, sterile Teppichböden, summende Neonröhren und eine bedrückende Leere erzeugen das Gefühl, an einem Ort gefangen zu sein, an dem man niemals sein sollte.

Dieses Konzept gehört mittlerweile zum sogenannten „Analog Horror“, einem Horror-Subgenre, das auf vermeintlich alte Aufnahmen, VHS-Ästhetik und subtile Bedrohungen setzt.

Vom YouTube-Video zum Kinofilm

Video Platzhalter
Video: Constantin Film / TVMovie

Dass ausgerechnet die „Backrooms“ den Sprung ins Kino schaffen würden, hätten 2022 wohl nur die wenigsten erwartet. Doch Kane Parsons entwickelte seine Idee über Jahre hinweg weiter und erhielt schließlich die Chance, selbst die Verfilmung umzusetzen.

Das Ergebnis begeistert derzeit zahlreiche Horrorfans. In unserer Kritik bezeichnen wir „Backrooms“ sogar als eines der eindrucksvollsten Horror-Erlebnisse der vergangenen Jahre.

Gleichzeitig wirft der Film viele Fragen auf. Wer nach dem Abspann wissen möchte, was es mit Mary, Async und den unheimlichen Doppelgängern auf sich hat, sollte auch unseren Artikel zum Ende von „Backrooms“ lesen.

Eines zeigt der Erfolg des Films jedoch ganz deutlich: Die „Backrooms“ sind längst mehr als nur ein Internet-Meme. Was einst als verstörendes YouTube-Video begann, hat sich zu einem der spannendsten Horror-Universen der Gegenwart entwickelt.

Quellen
  • YouTube

  • 4Chan

  • VICE

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