Amira Aly: Beziehungszweifel! Jetzt spricht sie Klartext
Geister der Vergangenheit: Kann die Moderatorin endlich Frieden finden?

Zwei Jahre sind seit der Trennung von Oliver Pocher vergangen – und eigentlich lief es für Amira Aly seither nur bergauf. Beruflich hat die Österreicherin gerade viel zu tun und Privat ist sie längst wieder glücklich vergeben. Seit Ende 2023 ist sie mit Moderator Christian Düren liiert, im Juli 2024 zeigten sie sich das erste Mal gemeinsam auf dem roten Teppich. Doch trotz ihres neuen Liebesglücks hat Amira Aly noch mit den Schatten aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen.
Amira Aly: Zweifel an der Beziehung mit Christian Düren?
„Es ist nicht lange her, da ist mir das bewusst geworden, dass ich immer davon ausgehe, dass nicht alles so ist, wie es scheint”, gibt die Österreicherin im Podcast „M wie Marlene – Wie funktioniert das Leben?“ von der Moderatorin Marlene Lufen von Anfang Oktober zu. „Mir wird immer was vorgemacht und irgendwann mal kommt der große Knall und dann kommt raus: Der ist ja gar nicht so gut, wie er sagt. Er ist ja gar nicht so toll”.
Dabei gibt es objektiv keinen Grund für ihre Zweifel: Amira und Christian sind seit über eineinhalb Jahren ein Paar, vor Kurzem zog er zu ihr nach Köln. Trotzdem lassen die alten Ängste sie nicht ganz los. Trotz ihrer Zweifel kann sich Amira Aly ein Baby mit Christian Düren vorstellen, wie sie offen verrät.
Die Podcast-Folge traf bei vielen Hörer:innen einen Nerv. Amira spricht über Gefühle, mit denen sich viele Menschen – nicht nur Frauen – identifizieren können.
Verlustängste seit der Kindheit
Verlustängste entstehen durch traumatische oder unsichere Erfahrungen: die Trennung der Eltern, Verlust einer nahestehenden Person oder negative Beziehungen im Erwachsenenalter entstehen. Laut aktuellen Studien enwickeln rund fünf Prozent der Deutschen im Laufe ihres Lebens eine Trennungsangst.
Amira Aly kennt dieses Gefühl seit ihrer Kindheit. Auslöser war das Verschwinden ihres Vaters, als sie drei Jahre alt ist. Ihre Mutter zieht deswegen ihren Bruder und sie allein groß. Im Podcast beschreibt Amira ihre Gefühle ganz genau: „So ein Papa Thema ist für viele Mädchen immer krass. (...) Wo ist mein Papa? Warum ist er nicht da? Du siehst es überall. Du bist ja bis zur Schule gebracht worden, oder? Du gehst zu Fuß. Die anderen werden abgeholt von dem Papa. Oder die Mädels werden auf den Schultern von Papas getragen. Das war immer so ein Bild, das ich auch haben wollte”.
So fängt sie an, sich selbst zu schützen, alles um sich herum zu kontrollieren. Erst durch Christian ist ihr das so richtig bewusst geworden: „Es war so, dass ich halt wirklich öfter darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ich super genau hingucke. Was macht mein Partner? Wo hilft er, wo nicht? Und ach, ich stelle mir das so vor. Und dann wurde mir schon auch gesagt, Du hast so eine krasse konkrete Vorstellung von dem Ablauf hier, von der Familie und ich kann dem so nicht gerecht werden.”
Heute arbeitet Amira aktiv an ihren Ängsten – und sie hat große Fortschritte gemacht. Die Geister der Vergangenheit treten immer seltener auf. Wie stark sie in den letzten Jahren geworden ist, möchte sie jetzt allen zeigen.









