„Outer Banks“-Drehorte: Wo der Netflix-Hit tatsächlich gedreht wurde
Von Poguelandia 2.0 bis Agapenta: Alle zentralen Drehorte kompakt erklärt – inklusive Katakomben, Kirche und Wüsten-Finale.

Rache, Gefängnis und ein letztes Abenteuer: Für John B, Sarah, Kiara & Co. wird es ernst – denn die fünfte Staffel von „Outer Banks“ ist das große Serienfinale und startet am 20. August. Und mit dem Finale stellt sich für viele Fans noch einmal die klassische Frage: Wo liegt Kildare Island eigentlich wirklich? Hier kommen die prägnantesten Drehorte aus „Outer Banks“.
Kildare Island: Die fiktive Insel, die alle kennen – aber nirgends liegt

In der Welt der Serie ist Kildare Island der Schauplatz fast aller Fehden: eine Insel vor der Küste von North Carolina, geteilt in zwei Welten: „Figure 8“ im Norden, wo die reichen „Kooks“ leben und „The Cut“ im Süden, wo die „Pogues“, die mit wenig auskommen müssen, leben.
Drehort-Fakt: Kildare ist fiktiv. Die echten Outer Banks sind Barriereinseln in North Carolina (u. a. mit Orten wie Dare County und Kill Devil Hills) – gedreht wird „Outer Banks“ jedoch hauptsächlich rund um Charleston, South Carolina.
Shem Creek: Wo die Pogues am Wasser unterwegs sind

Wenn die Pogues mit dem Boot rausfahren, am Wasser planen, diskutieren oder einfach ihr „Pogue-Life“ leben, wirkt es nach Outer Banks-Idylle – ist aber sehr konkret verortbar.
Drehort-Fakt: Viele Bootsszenen entstanden am Shem Creek in Mount Pleasant, etwa acht Meilen östlich von Charleston – eine Touristenstadt in South Carolina.
Poguelandia 2.0: Das neue Zuhause der Pogues

„Poguelandia 2.0“ ist in der Serie mehr als nur ein Set: Es ist das Symbol dafür, dass die Pogues nach all dem Chaos endlich etwas Eigenes schaffen wollen. Sie bauen ihr Traumhaus auf dem Grundstück von JJs Vater Luke – inklusive Shop und Steg.
Drehort-Fakt: Das Maybank-Anwesen liegt in Charleston und wird in der Serie zum Ersatz-Chateau, nachdem das ursprüngliche Chateau abgebrannt ist.
Das Rennen am Strand: Hier brettert JJ um alles

JJ wäre nicht JJ, wenn er nicht impulsiv um alles oder nichts spielen würde: Beim Enduro-Motocross-Rennen am Strand setzt er den letzten Goldklumpen – und John B. bringt es auf den Punkt: „Diesmal haben wir alles zu verlieren.“
Drehort-Fakt: Gedreht wurde das Strandrennen in der Fort Fisher State Recreation Area am Kure Beach (North Carolina) – der einzige Strand in der Gegend, an dem Allrad-Fahrzeuge erlaubt sind. In warmen Monaten kommen dort außerdem Unechte Karettschildkröten zum Eierablage-Strandbesuch.
Blackstone Manor auf Goat Island

Wes Genrette wohnt auf Goat Island in seinem „Blackstone Manor“-Setting, das sofort wie ein Warnsignal wirkt. Drinnen wird es noch mysteriöser: Familienfluch, Blackbeards Frau Elizabeth, ein verlorenes Amulett, das seit Jahrhunderten nachwirkt – für die Pogues definitiv eine neue Liga.
Drehort-Fakt: Die imposanten Innenmotive entstanden im Admiral’s House und Quarter’s G in North Charleston.
Zwei Kirchen wurden zu einer

Einer der atmosphärischsten „Outer Banks“-Momente spielt rund um eine Kirche, Buntglas und den Friedhof, an dem die Lebenden und die Toten aufeinandertreffen. Pope, John B., Sarah und Cleo folgen den Spuren – und John B. entdeckt dort sogar das Grab eines Vorfahren.
Drehort-Fakten: Außen und Friedhof sind die Circular Congregational Church in Charleston. Das Kircheninnere ist aber nicht dieselbe Kirche, sondern die Unitarian Church (ebenfalls in Charleston).
Marokko: Cap Hadid – vom Sturm direkt in die Dünen

Nach dem Sturm spült es die Pogues und Rafe an einen Strand – weit weg von allem, was nach Outer Banks aussieht. Dünen statt Sandbänke, Wüstenluft statt Küstenfeuchte.
Drehort-Fakt: Gedreht wurde am Strand von Cap Hadid, Marokko.
Agapenta: Das „Indiana-Jones“-Finalgefühl

Im Finale von Staffel 4 führt der Weg zur Blauen Krone durch die fiktive Stadt Agapenta: ein Wettrennen, enge Gassen, ein Versteck ganz oben – und ein Set-Gefühl, das laut Cast an „Die Mumie“ oder „Indiana Jones“ erinnert.
Drehort-Fakt: „Agapenta“ ist in Wirklichkeit Ouarzazate, Marokko, bekannt als „Tor zur Wüste“ (wegen der Nähe zur Sahara).







