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A Knight of the Seven Kingdoms: Vor Folge 3 – hier wurde Eggs wahre Identität schon verraten

Schon vor Folge 3 lagen die Hinweise auf Eggs wahre Abstammung offen – man musste nur genau hinsehen.

Dunk und Egg zwischen den Markständen des Turniers.
Dunk hat Egg eindeutig falsch eingeschätzt. Foto: Steffan Hill/HBO

In Folge 3 der HBO-Serie A Knight of the Seven Kingdoms fällt endlich die Maske: Dunks Knappe Egg (Dexter Sol Ansell) ist in Wahrheit niemand Geringerer als Aegon Targaryen, Sohn von Prinz Maekar und Enkel von König Daeron II. Damit wird klar – der spätere König Aegon V., genannt „Aegon der Unwahrscheinliche“, war von Anfang an mitten unter uns.

Doch bereits vor der großen Enthüllung streute die Serie zahlreiche Hinweise auf seine wahre Herkunft. Hier sind die auffälligsten Indizien, die uns den Targaryen im Dienst des Ritters Dunk schon früh verraten haben.

Das Targaryen-Zeichen in der Taverne

Schon in der ersten Folge stößt Ser Duncan der Große (Peter Claffey) in einem Gasthaus auf einen Betrunkenen, der mit einer Münze bezahlt, die das Dreiköpfige-Drachen-Siegel der Targaryens trägt. Kurz darauf trifft er Egg – ein Zufall? Wohl kaum.

Rückblickend liegt nahe: Der Trunkenbold war Daeron Targaryen, Eggs älterer Bruder, der für seine Trinkerei berüchtigt ist. Die Münze und das Zusammentreffen bereiten somit den Boden für Eggs echte Herkunft.

Eggs panische Reaktion beim Turnier

Egg und Dunk schauen beim Turnier zu.
Für einen einfachen Knappen ist Egg zu aufmüpfig. Foto: Steffan Hill/HBO

Ein weiteres verräterisches Detail findet sich in Folge 3: Während des Turniers schreit Egg dem Ritter Humfrey Hardyng zu, er solle Aerion töten. Für einen einfachen Jungen wäre solch ein Ausbruch gegenüber einem Adligen blanker Wahnsinn – für einen Targaryen-Prinzen, der seinen Bruder kennt und verachtet, aber völlig nachvollziehbar.

Die unheilvolle Prophezeiung

Bei einer Wahrsagerin erhält Egg eine düstere Zukunftsdeutung: Er werde eines Tages König – und unter Schmerzen sterben, zur Freude vieler. Duncan lacht noch darüber, doch man sieht Egg das Entsetzen an. Seine Reaktion ergibt plötzlich Sinn, wenn man bedenkt, dass er tatsächlich königliches Blut in sich trägt – und sein Schicksal damit längst besiegelt scheint.

Zu höflich für einen Bauernsohn

Dieser Hinweis ist eigentlich nur für Freunde der englischen Originaltonspur wahrnehmbar: Wie schon bei Arya Stark in „Game of Thrones“ verrät Egg seine Herkunft durch seine Art zu sprechen. Er nennt Dunk stets „My Lord“ – Ausdruck eines erzogenen Adligen, nicht eines Bauernjungen. Auch sein Wissen über Turnierregeln und höfische Etikette passt eher zu einem Prinzen als zu einem Knappe aus dem Volk.

Auffällig kahl

Manche Fans hinterfragten schon früh Eggs kahlen Kopf. Zwar ließe sich dieser auch durch Läusebefall oder ähnliches erklären, doch der Verdacht lag nahe, dass mehr dahintersteckt. Warum sonst sollte also jemand seine Haare abschneiden? Um nicht erkennt zu werden natürlich! Vor allem dann, wenn die Haare selbst schon zu viel über die eigene Indetität verraten würden.

Sehen wir Egg also bald mit blonden Haaren, nachdem seine Täuschung aufgeflogen ist? Episode 4, die mit deutlicher Verfrühung startet, könnte das bereits beantworten.

Quellen