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Nothing Ear (3a): In-Ear-Kopfhörer mit eingebautem Speicher

Audio mitschneiden mit dem Kopfhörer: Die Nothing Ear (3a) speichern Anrufe und Snippets direkt in den Buds. Keine Spy-Funktion – wir erklären, warum.

In-Ear-Kopfhörer Nothing (3a) in allen vier Farben
In-Ear-Kopfhörer Nothing (3a) in allen vier Farben: schwarz, weiß, gelb und pink. Foto: Nothing

Die neuesten In-Ear-Kopfhörer von Nothing können Audio mitschneiden und speichern – aber nur, was über den Kopfhörer läuft, nicht über das Mikro. Das ist keine Spionagefunktion, um die Umwelt zu belauschen, sondern hilft bei Übersetzungen und beim Teilen von Audio-Snippets mit Freunden und der KI.

Die Nothing Ear (3a) liegen technisch zwischen Ear (a) und Ear (3). Sie sind obere Mittelklasse, was allein die Werte, aber auch schon erste Tests bestätigen.

Was die Nothing Ear (3a) können

Das erste Wort gehört dem Klang. Nothing verbaut in den Ear (3a) einen dynamischen 12-mm-Treiber, der größer ist als beim Vorgänger, sowie eine leichtere PMI-Membran. Das soll einen tieferen Bass bringen und mehr Details in den Höhen.

Bluetooth 6.0 ist zeitgemäß und verbindet sich über Multipoint mit zwei Geräten. Mit AAC und LDAC (bis zu 24 Bit/96 kHz) sind zwei gute Audio-Codecs an Bord. Letzteres wird als Hi-Res Audio Wireless bezeichnet. Spatial Audio wird zumindest unterstützt. Auracast fehlt leider. Wirklich leider.

Tanzende Frau mit gelben Nothing Ear (3a)
Die In-Ear-Kopfhörer Nothing Ear (3a) überzeugen beim Sound. Foto: Nothing

Du kannst auch selbst am Regler drehen. Einen 8-Band-Equalizer findest du in der Nothing-X-App. Wenn sich die Lippen nicht synchron zum Bild bewegen, kannst du ebenfalls in der App die Latenz verringern (Filme, Gaming).

ANC arbeitet mit drei Mikrofonen pro Bud sowie einem verbesserten Algorithmus und deckt mehr Frequenzen ab. Erste Tests sehen eine solide Leistung, aber kein Spitzen-ANC. Die Touch-Steuerung geschieht über Pinch-Gesten. Darüber kannst du auch den Transparenz-Modus schnell aktivieren.

Was Gehäuse und Akku leisten

Die Ear (3a) stecken in einem für Nothing typischen transparenten Gehäuse. Das ist bei den neuen In-Ear-Kopfhörern gegen Staub und Spritzwasser geschützt (IP54).

Nothing Ear (3a) mit Ladecase
In-Ear-Kopfhörer Nothing Ear (3a) mit Ladecase. Foto: Nothing

Mit einer Akkuladung kannst du 6 Stunden Musik hören. Wenn du ANC ausschaltest, sind es sogar 10 Stunden. Mit mehreren Nachladungen im Case kommst du auf 25 bzw. 42 Stunden, dann muss das Case selbst ans Netz. Beim Nachladen erhältst in fünf Minuten rund eine Stunde weitere Akkulaufzeit.

Warum ein Kopfhörer mit integriertem Speicher?

32 Megabyte Flash-Speicher stecken in den Nothing Ear (3a). Dort landen Mitschnitte von Anrufen und kleine Audio-Snippets, um diese dann später von den Kopfhörern auf das Smartphone zu übertragen.

Auch wenn das dein erster Gedanke sein sollte: Das ist keine Spy-Funktion. Du kannst nicht aufnehmen, was das Mikrofon hört. Es wird nur mitgeschnitten, was im Kopfhörer ausgespielt wird. Auf diese Weise kannst du also keine Menschen neben dir belauschen.

Nothing Ear (3a) pink
Nothing Ear (3a) pink
Nothing Ear (3a) gelb
Nothing Ear (3a) gelb
Nothing Ear (3a) weiß
Nothing Ear (3a) weiß
Nothing Ear (3a) schwarz
Nothing Ear (3a) schwarz

Die Aufnahme startet mit einem einfachen Touch-Befehl. So kannst du Telefonate live mitschneiden. 1-2 Stunden passen in den Flash-Speicher. Wer sich im Telefonat oder in der (Video-)Konferenz befindet, wird über die Aufzeichnung informiert.

Du kannst auch Musik aufnehmen oder Ausschnitte aus Podcasts, aber nur 30 Sekunden, keine kompletten Lieder. Diese Audio Snapshots kannst du später noch einmal nachhören, in der App bearbeiten, zum Beispiel in Text umwandeln, und verschicken.

In der App legst du auch fest, ob die nächsten oder die vergangenen 30 Sekunden gespeichert werden. Wenn du abspeichern möchtest, was bereits über die Kopfhörer gelaufen ist, dann müssen die Ear (3a) permanent auf Empfang sein, was letztlich Akkulaufzeit kostet.

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