Zoff zwischen Boris Becker und Alexander Zverev geht weiter – So kam es zum Zerwürfnis
Zwischen Tennis-Ikone Boris Becker und Top-Star Alexander Zverev brodelt es schon länger – doch worum geht es überhaupt?

Alexander Zverev zählt seit Jahren zur Weltspitze im Tennis – doch ein Grand-Slam-Titel fehlt dem Deutschen bislang. Obendrein war 2025 sportlich kein einfaches Jahr: Rückenprobleme, frühzeitige Turnier-Stops und ein Formtief begleiteten ihn.
Boris Becker: Deshalb kritisiert er Alexander Zverev
Boris Becker, selbst sechsmaliger Grand-Slam-Gewinner, tritt seit einiger Zeit öffentlich als Kritiker auf. In einem Podcast mit dem früheren Tennis-Profi Andrea Petković bezeichnete Becker Zverev als „Sorgenkind“ und erklärte: „Weltspitze sieht anders aus.“
Nicht das erste Mal, dass Becker an Zverev bemängelt, dass er sich zu wenig weiterentwickle: „Man hat den Eindruck, dass er gegen die Topspieler im selben Trott spielt und darauf hofft, dass das Ergebnis gut wird“, erklärt er im Sommer 2025.
Ein weiterer zentraler Punkt: Beckers Rat, sich vom Vater als Trainer zu trennen. Zverev wird seit Jahren von seinem Vater Senior sowie seinem Bruder Mischa betreut – Becker sieht darin ein hinderndes Umfeld.
In seinem Podcast erklärte er aber auch versöhnlich: „Ich bin ja auf seiner Seite. Ich will ja, dass er gewinnt.“ Dabei betonte er, es gehe nur um „Verbesserungsmöglichkeiten oder Hinweise.“
Zverev kontert: „Das ist mir inzwischen latte“
Zverev reagiert deutlich auf Beckers Aussagen: „Ich glaube, dass er sich relativ wenig Sorgen um mich macht, um ehrlich zu sein. Ich glaube, dass er so ein bisschen nach Aufmerksamkeit sucht, und die bekommt er über mich. Das ist leider so. Aber das ist mir inzwischen latte“, so der 28-Jährige im Interview mit der „Bild am Sonntag“.
Schon im Sommer hatte sich der Profi nach seinem Viertelfinal-Aus bei den French Open zur Kritik des Ex-Tennisstars, der bald Vater wird, geäußert: „Ich glaube, wenn es bei mir gut läuft, dann mache ich immer alles richtig. Und wenn es bei mir schlecht läuft, sind plötzlich alle sehr, sehr schlau. Da gehört Boris leider dazu.“ Ob bei diesen verhärteten Fronten eine Versöhnung oder gar eine zukünftige Zusammenarbeit überhaupt möglich ist?









