„Willkommen bei den Reimanns“: Manu ist jetzt Amerikanerin – Konny lehnt ab
Bei den Reimanns steht nicht nur geografisch eine große Veränderung bevor. Kurz vor dem Abschied von Hawaii überrascht Manu Reimann mit einer Neuigkeit: Sie ist jetzt offiziell US-Amerikanerin. Ehemann Konny hat daran allerdings kein Interesse.

Nach mehr als zwei Jahrzehnten in den USA macht Manu Reimann Nägel mit Köpfen. In der neuen 4. Folge von „Willkommen bei den Reimanns“, die vorab auf Joyn+ gestreamt werden kann und am Sonntag, 13. September 2026 auf Kabel Eins läuft, verrät die Auswanderin, dass sie ihren Einbürgerungstest bestanden hat und nun die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt.
Die Verbindung der Reimanns zu den USA reicht inzwischen mehr als 20 Jahre zurück. Manu hatte Anfang der 2000er-Jahre bei der sogenannten Greencard-Lotterie gewonnen. Über das Diversity-Visa-Programm der USA werden Menschen aus Ländern mit vergleichsweise niedrigen Einwanderungszahlen für die Möglichkeit ausgewählt, eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Auch Ehepartner und Kinder können unter bestimmten Voraussetzungen berücksichtigt werden. 2004 wanderten Manu und Konny schließlich gemeinsam mit Janina und Jason nach Texas aus.
Seitdem leben die Reimanns als sogenannte „Lawful Permanent Residents“ dauerhaft in den USA. Eine Green Card ist jedoch nicht mit der US-Staatsbürgerschaft gleichzusetzen. Sie berechtigt zum dauerhaften Leben und Arbeiten in den Vereinigten Staaten – setzt grundsätzlich aber auch voraus, dass die USA der dauerhafte Lebensmittelpunkt bleiben.
Reimanns könnten Greencards verlieren
Genau hier wird der geplante Umzug nach Barbados zum Problem: Wer seinen Wohnsitz dauerhaft in ein anderes Land verlagert, kann aus Sicht der US-Behörden seinen Permanent-Resident-Status aufgegeben haben. Dabei gibt es nicht einfach eine feste Frist, innerhalb derer man einmal kurz in die USA zurückkehren muss. Selbst bei einer Abwesenheit von weniger als einem Jahr kann der Status gefährdet sein, wenn erkennbar ist, dass der dauerhafte Lebensmittelpunkt in ein anderes Land verlegt wurde. Bei längeren Auslandsaufenthalten gibt es unter anderem die Möglichkeit eines sogenannten Reentry Permits.
„Ich bekomme jetzt meinen amerikanischen Reisepass und bin Amerikanerin, offiziell“, freut sich Manu. Mit der Einbürgerung hat sie dieses Problem für sich gelöst: Auch nach einem dauerhaften Umzug nach Barbados bleibt sie US-Staatsbürgerin.
Deshalb wird Manu Reimann US-Amerikanerin
Bei Konny sieht die Sache ganz anders aus. Für ihn sei die amerikanische Staatsbürgerschaft „keine Option“, stellt der 71-Jährige klar. Nötig sei sie seiner Meinung nach ohnehin nicht: Schließlich sei Manu künftig Amerikanerin und mit einem Deutschen verheiratet – damit sieht sich Konny gewissermaßen als ihr „Anhängsel“.
Doch der Kult-Auswanderer hat bereits einen eigenen Plan: Konny möchte offenbar versuchen, die Staatsangehörigkeit von Barbados zu bekommen. Dann könne Manu dort wiederum sein „Anhängsel“ sein.
Reimann-Abschied von Hawaii in vollem Gange
Bis dahin wartet allerdings noch jede Menge Arbeit. Auf Hawaii beginnt der große Abschied. Nicht nur von ihrem Zuhause müssen sich die Reimanns trennen. Als es um die Papageien des Paares geht, die bereits nach „Big Island“ umgezogen sind, lüftet Folge 4 ein trauriges Geheimnis:Papagei Erwin ist bereits seit vielen Jahren tot.
Und auch die Zukunft ihres langjährigen Zuhauses beschäftigt die Fans: Eine Maklerin soll sich um den Verkauf kümmern. Damit stellt sich mehr denn je die Frage, ob Konny Island III bereits zum Verkauf steht – und wie viel das berühmte Anwesen auf Hawaii heute wert sein könnte.
Für Manu ist zumindest auf dem Papier bereits ein wichtiger Schritt gemacht. Konny dagegen scheint seiner alten Devise treu zu bleiben: Wo es als Nächstes hingeht, wird eben die nächste Lösung gefunden.
„Willkommen bei den Reimanns“, Staffel 5, Folge 5 auf Joyn+






