Die Reimanns verschwiegen traurigen Verlust: Papagei Erwin ist tot
In Folge 4 sprechen Konny und Manu Reimann erstmals über den Tod von Papagei Erwin und verraten, warum sie seinen Nachfolger und und Ellie nicht mit nach Barbados nehmen.

Folge 3 der neuen „Willkommen bei den Reimanns“-Staffel sorgte am gestrigen Sonntag wieder für beste Unterhaltung. Dabei standen vor allem die hohen Kosten im Vordergrund, mit denen Konny und Manu in Bezug auf den Umzug und das neue Haus zu kämpfen haben. Auch die Frage, wie sicher Barbados wirklich ist, kam auf. Freundin Sandra ist nämlich extra schon vorab ins neue Domizil eingezogen, um „Haus und Hof zu bewachen“, bis auch die Reimanns umziehen.
Vorschau auf „Willkommen bei den Reimanns“, Folge 4: Vulkanausbruch und Trennungsschmerz
Am Ende der Episode wurde dann eine kleine Vorschau auf Folge 4 von „Willkommen bei den Reimanns“ eingeblendet. Dem TV-Publikum war dabei sofort klar: In der nächsten Episode wird es hoch emotional, denn eine schwierige Trennung steht ins Haus.
Wie der Clip verriet, wird der Umzug in die Karibik nämlich Konsequenzen für die Papageien Erwin und Ellie haben. Man sieht Manu unter Tränen. Geben die Reimanns die Tiere ab?
Reimann-Papageien sind längst ausgezogen
Achtung, es folgen Spoiler zur neusten Episode von „Willkommen bei den Reimanns“!
Ein Blick in Folge 4, die schon jetzt auf Joyn+ gestreamt werden kann, zeigt, dass die Sache noch viel aufgeladener ist. Wie sich herausstellt, haben Manu und Konny ihren Fans einen traurigen Verlust verschwiegen: Der echte Erwin ist nämlich tot. Doch erst einmal von vorne!
In der neuesten Episode fliegen die Reimanns nach „Big Island“. Mit im Gepäck befindet sich die folgende Bucketlist: „1. Vulkan ansehen, 2. Papageien besuchen, 3. Freunde treffen“.
Was Punkt 1 betrifft, sind sie zwar zur richtigen Zeit am richtigen Ort, eine Straßensperrung durchkreuzt letztlich aber die Vulkan-Pläne. „Ich ärgere mich“, gibt Manu zu. „Wenn es nach mir gehen würde, würde ich jetzt meinen Rucksack enger schnallen und würde jetzt anfangen zu rennen, um so nah wie möglich dranzukommen, bevor es dunkel wird.“ Am Ende können sie das Spektakel nur aus zwei Kilometern Entfernung beobachten. Manu ist geknickt, Konny relativ gleichgültig, denn für ihn lief die Aktion ohnehin unter dem Motto: Manu wünscht es sich, also bin ich dabei. Die Gleichung „Happy wife, happy life“ ging wegen der widrigen Bedingungen aber so gar nicht auf, denn zurück bleibt vor allem Enttäuschung.
Reimann-Papagei Erwin ist tot
Am nächsten Tag steht dann das Wiedersehen mit den Papageien Erwin und Ellie an. Wie sich herausstellt, haben die Reimanns die Tiere bereits vor vier Monaten abgegeben. Sie leben jetzt auf „Big Island“ in einer Auffangstation. „Der ein oder andere wundert sich wahrscheinlich, wenn wir jetzt unsere Vögel nicht mitnehmen, weil wir ja immer so tierlieb sind“, erklärt Konny. „Das hat einen ganz bestimmten Grund, weil … wir haben es nie erzählt …“, setzt Konny Reimann dann zu einer überraschenden Enthüllung an:
Wir erinnern uns: Konnys und Manus geliebte Hündin Phoebe starb bereits 2019 an Knochenkrebs. Der Verlust setzte den Reimanns damals sehr zu. Jetzt wird klar: Die beiden mussten damals gleich zwei Haustiere gehen lassen: „Erst Phoebe und eine Woche später unser geliebter Erwin, den wir überall mit hingenommen haben.“ Für eingefleischte Fans dürfte diese Enthüllung nicht einfach zu verdauen sein, denn der Original-Erwin war seit 1999 Teil der Reimann-Familie.

Was niemand mitbekam: „Es war eine Leere im Haus und dann haben wir gesagt, komm, wir gucken mal […]. Und dann haben wir tatsächlich einen neuen gekauft.“ Der Erwin, den man ab 2019 zu sehen bekam, war also bereits Erwin 2.0. „Den haben wir gerettet, der war in einem ganz schlechten Haus gewesen, ist unglaublich schreckhaft gewesen. Und Ellie ist uns ja auch zugewandert, die war natürlich ganz anders drauf, die war allerdings auch aus einem schlechten Zuhause, denk ich mal. Die konnte nicht mal sprechen oder fliegen.“
Und wieso zogen der neue Erwin und Elli schon vor vier Monaten nach Big Island? „Dann haben wir irgendwann gesagt, bevor wir diesen Vögeln jetzt diese Tortur antun, was Erwin wahrscheinlich gar nicht überlebt hätte, weil er so schreckhaft ist, […] kommen die jetzt in ein gutes Zuhause. Das haben wir auf Big Island gefunden, sind auch zusammengeblieben.“
Freunde, die ein eigenes Flugzeug haben, brachten die Tiere daraufhin auf die Insel. Jetzt besuchen die Reimanns die Vögel erstmals seit der Trennung in der Auffangstation „Parrots in Paradise“. „Wir hätten die Vögel auch verkaufen können“, verrät Konny. „Aber das kam für mich nicht in Frage“, stellt Manu sofort klar.
Manu Reimann kommen beim Wiedersehen mit Elli und Erwin die Tränen
Das Wiedersehen fällt ein bisschen ernüchternder aus, als erhofft. „Sie erinnern sich nicht mehr“, so Konnys Eindruck, der den beiden extra ein selbstgebautes Vogelhaus mitgebracht hat. „Ich bin ziemlich überzeugt, dass sie uns erkennen“, widerspricht Manu. Ihre belegte Stimme verrät aber, wie schwer ihr die Situation fällt. „Die Vögel haben nur keinen Bock mehr, weil sie glauben, jetzt werden sie wieder hier weggenommen.“ Dann brechen die Dämme. Manu kann ihre Tränen nicht länger zurückhalten. „Jetzt wird es Manu bewusst: Es wird ein Abschied für immer“, ordnet der Off-Sprecher die Situation ein. „Das ist so doof. Man ist jetzt hier, man freut sich, sie zu sehen, und irgendwie kann ich nicht los“, schluchzt die Papageien-Mama.
Beim Abschied gibt es dann aber doch noch mal etwas zu lachen, denn der Betreuer der Vögel erzählt von Erwins Wortergüssen. Manchmal begrüße der Vogel ihn mit den Worten „Du Spacken“, was der Mann mit „Du sprechen“, also „Du sprichst“, verwechselt. Die Reimanns brechen in schallendes Gelächter aus. Schließlich hatte Konny stets Spaß daran, den Vögeln Unfug beizubringen – und verabschiedet sich prompt mit den Worten: „Macht’s gut, ihr Spacken!“
Joyn+






