Who you gonna call? Den ersten Trailer zu „Geister“ von Fatih Akin
Eine Horrorromanze? So etwas gab es doch seit „Lisa Frankenstein“ nicht mehr. Das hat sich auch Fatih Akin gedacht, der seinen Freifahrtschein ausnutzt, um „Geister“ ins Kino zu bringen …

Wenn es wohl jemandem zusteht, einen deutschen Horrorfilm in die Kinos zu bringen, dann wohl Fatih Akin. Der Altmeister hat mittlerweile so viele unterschiedliche Geschichten auf die Kinoleinwand gebannt, dass man nie so recht weiß, was sein nächster Film sein könnte. Nach dem Mega-Erfolg von „Rheingold“ und „Amrum“ wartet der Hamburger Regisseur nun mit einem Film auf, der an Werke wie „Warm Bodies“ oder „Lisa Frankenstein“ erinnert. Doch wer sind die „Geister“ in seinem neuesten Film und ab wann kann man selbst ins Schaudern kommen?
„Geister“: Erster Trailer verrät mehr zur Handlung
Es ist Liebe auf den ersten Blick: Faris (Eren M. Güvercin) und Farasha (Mariam Dawoud) begegnen sich auf einer Abiparty und alles scheint perfekt zu sein. Aber das Leben hat andere Pläne und Farasha verliert noch in derselben Nacht ihr Leben. Für Faris bricht eine Welt zusammen, doch es scheint eine Lösung für sein Dilemma zu geben. Er findet einen Weg, Kontakt zu Farasha aufzunehmen – allerdings nur, wenn er träumt, und darüber hinaus nur für 40 Nächte. So stellt sich die alles entscheidende Frage: Kann man in 40 Nächten lernen, zu lieben, aber auch loszulassen?
Was macht „Geister“ so besonders?
Fatih Akin ist einer der wenigen deutschen Regisseure, die es schaffen, das deutsche Publikum für Stoffe zu begeistern, die herausfordern. Häufig laufen seine Filme sowohl in Multiplex- als auch in Programmkinos und locken stets eine große Zahl an Menschen in die Lichtspielhäuser.
Und selbst wenn er sich bereits bekannten Genres widmet, versucht er dabei stets neue Wege zu gehen. Wie gruselig „Geister“ wird, kann man zurzeit noch nicht sagen. Sollte der Film dennoch eine schaurige Richtung einschlagen, wirkt er weitaus unschuldiger als Akins vorheriger Horrorversuch „Der goldene Handschuh“. Viel eher scheint es so, als würde „Tschick“ auf den eben erwähnten Film treffen.
Darüber hinaus versteht es Akin stets, fähige und engagierte Darsteller sowie Darstellerinnen für seine Projekte zu begeistern. In „Geister“ fährt er mit Hauptdarsteller Eren M. Güvercin („Banksters“) einen der talentiertesten deutschen Jungdarsteller auf, die wir zurzeit haben. Ihm schließen sich Mariam Dawoud, Lama Alhalabi sowie David Schütter an.
Wann startet „Geister“?
Akins märchenhaft anmutende Geistergeschichte soll Stand jetzt am 5. November in den deutschen Kinos starten. Wer bis dahin nur schwer auf den Film warten kann, hat die Möglichkeit, weitere Akin-Filme zu schauen. So kann man seinen neuesten Film „Amrum“ auf HBO Max streamen.









