Kampf ums Gold

Wann spielt Deutschland im Finale der Handball-EM 2026 gegen Dänemark?

Deutschland steht im Finale der Handball-EM 2026! Nach dem 31:28-Sieg gegen Kroatien trifft das DHB-Team im Endspiel auf Topfavorit Dänemark. Hier erfährst du, wann das Finale stattfindet, wo es im TV läuft – und was das Duell um Gold so brisant macht.

Yuri Knorr ballt die Faust beim Sieger der deutschen Handballer gegen Kroatien
Auch auf Juri Knorr wird es im Finale der Handball-EM 2026 ankommen! Foto: IMAGO / wolf-sportfoto

Der Traum lebt: Mit einer starken Teamleistung hat sich die deutsche Handball-Nationalmannschaft erstmals seit 2016 wieder für ein EM-Finale qualifiziert. Im Halbfinale gegen Kroatien behielt das Team von Bundestrainer Alfreð Gíslason die Nerven und machte in Herning den Finaleinzug perfekt. Nun wartet im Endspiel ausgerechnet der Gastgeber – und einer der spielstärksten Gegner Europas.

Handball-EM 2026: Wann findet das Finale statt?

Das Finale der Handball-EM 2026 wird am Sonntag, den 1. Februar 2026, ausgetragen. Anwurf ist um 18:00 Uhr. Gespielt wird erneut in der Jyske Bank Boxen in Herning, die bereits die beiden Halbfinals beherbergte.

Für Deutschland ist es die große Chance, nach dem sensationellen Titelgewinn 2016 wieder Europameister zu werden – damals ebenfalls unter enormem Druck und gegen hochklassige Konkurrenz.

Finale im Free-TV & Stream: Hier läuft Deutschland gegen Dänemark

Handball-Fans müssen nichts verpassen: Das EM-Finale wird live im Free-TV im ZDF übertragen. Zusätzlich gibt es einen kostenlosen Livestream in der ZDFmediathek. Auch ohne deutsche Beteiligung hätte das ZDF das Endspiel gezeigt – mit dem DHB-Team gegen Gastgeber Dänemark dürfte die Einschaltquote nun besonders hoch ausfallen.

Deutschland trifft im EM-Finale auf Dänemark

Der Finalgegner steht fest: Deutschland spielt im EM-Endspiel gegen Dänemark. Der Co-Gastgeber setzte sich im zweiten Halbfinale mit 31:28 gegen Island durch und folgt dem DHB-Team ins Finale.

Dänemark überzeugte einmal mehr mit Tempo, individueller Klasse und Nervenstärke in der Crunchtime. Welthandballer Mathias Gidsel führte sein Team mit sieben Treffern an, Torhüter Emil Nielsen avancierte mit mehreren gehaltenen Siebenmetern zum entscheidenden Faktor. In eigener Halle geht Dänemark nun als leichter Favorit ins Finale – doch Deutschland hat bereits mehrfach bewiesen, dass es auch gegen Topteams bestehen kann.

Finale Deutschland vs. Dänemark: Was spricht für das DHB-Team?

Auf dem Papier bringt Dänemark alles mit, was einen Titelkandidaten auszeichnet: Heimvorteil, eingespielte Abläufe und enorme individuelle Qualität. Doch Deutschland reist mit viel Selbstvertrauen ins Endspiel.

Ein entscheidender Faktor ist erneut die Defensive um Andreas Wolff, der bereits im Halbfinale gegen Kroatien zum Rückhalt wurde. Auch spielerisch präsentierte sich das DHB-Team zuletzt deutlich stabiler, variabler im Angriff und konsequent in der Chancenverwertung. Juri Knorr lenkt das Spiel mit Übersicht, während Kapitän Johannes Golla sowohl offensiv als auch defensiv Akzente setzt.

Hinzu kommt: Deutschland hat in diesem Turnier bereits bewiesen, dass es mit dem Druck großer Spiele umgehen kann. Das Finale gegen Dänemark wird eine Herausforderung – aber keine unlösbare.

Halbfinale gegen Kroatien: Deutschland behält die Nerven und zieht ins Finale ein

Mit einer reifen und konzentrierten Leistung hat die deutsche Handball-Nationalmannschaft das Halbfinale gegen Kroatien mit 31:28 gewonnen und sich damit das Finalticket gesichert. Von Beginn an entwickelte sich in der Jyske Bank Boxen in Herning ein intensives Duell, in dem sich kein Team früh absetzen konnte.

Deutschland ging mit einer knappen 17:15-Führung in die Halbzeitpause, profitierte dabei vor allem von einer stabilen Defensive und einem erneut starken Andreas Wolff im Tor, der mehrere Siebenmeter entschärfte. Nach dem Seitenwechsel erhöhte das DHB-Team spürbar das Tempo, kam besser ins Umschaltspiel und setzte sich zwischenzeitlich mit bis zu sieben Toren ab.

Kroatien stemmte sich in der Schlussphase noch einmal gegen die Niederlage, verkürzte den Rückstand und sorgte für eine spannende Crunchtime. Doch angeführt von Juri Knorr, Johannes Golla und den sicheren Siebenmeterschützen behielt Deutschland die Kontrolle – und brachte den Vorsprung routiniert über die Zeit.

Der Schlusspfiff löste großen Jubel aus: Deutschland steht im Finale der Handball-EM 2026 und hat nun die Chance, sich mit dem Titel zu krönen.

Quellen

  • Sportschau