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Vom Schlachtfeld aufs „Battlefield“

Von einem Schlachtfeld aufs nächste: „Im Westen nichts Neues“-Star spricht in „Battlefield 6“ mit

Viele Leute kennen „Battlefield“ und noch mehr Leute wissen, wer Edin Hasanovic ist. Kein Wunder also, dass ebenjener Schauspieler nun eine integrale Synchronrolle in der Kampagne von „Battlefield 6“ übernimmt …

Edin Hasanovic steht vor dem Plakat von „Battlefield 6“.
Oh, Sergeant, mein Sergeant: „Battlefield 6“ wartet nicht nur mit gutem Gameplay, sondern auch Edin Hasanovic auf. Foto: MSM Digital

Die Säbel rasseln schon, denn „Battlefield 6“ steht in den Startlöchern. Noch dauert es ein paar Tage bis alle Spieler und Spielerinnen zurück aufs Schlachtfeld dürfen, aber wenn es so weit ist, wird sich für viele eine große Frage stellen: zuerst ein Multiplayer-Match oder doch eher die Singleplayer-Kampagne? Für all jene, die mit dem zweiteren Punkt liebäugeln, haben wir ein triftiges Argument, weshalb sich die Einzelspielerkampagne sehr lohnt – und das hat rein gar nichts mit dem Gameplay zu tun.

„Battlefield 6“: Synchronarbeit vom Feinsten

Heutzutage werden Kampagnen in Shootern ja eher stiefmütterlich behandelt. Aus Entwicklersicht ist das verständlich: Man kauft ja nicht unzählige Server, damit am Ende des Tages keiner auf den Servern ist. Ob das eine der Gründe ist, weshalb „Battlefield 5“ keine Kampagne hatte, ist unklar, aber das ist auch egal, denn „Battlefield 6“ wartet nun mit einer umfangreichen Kampagne auf – in der sich mit Edin Hasanovic auch ein prominenter Sprecher finden lässt. Doch wen spricht Hasanovic eigentlich und was hat ihn dazu bewegt, seine Füße in die Welt der Videospielsynchronisation zu setzen?

„Battlefield 6“: Ein Match made in Heaven

„Es hat mich nicht gewundert, dass ich jemanden spielen sollte, der nach außen hin ziemlich hart wirkt, aber doch eine zerbrechliche Seite hat.“, sagt der 33-Jährige über sein Casting als Master Sergeant Haz Carter „Dafür werde ich auch vor der Kamera gerne besetzt. Ich spiele sehr gerne Charaktere, die stark erscheinen, aber innen ein zartes Pflänzchen sind.“ Diese Beschreibung passt tatsächlich sehr gut zu Carter, der in seiner Funktion als Team-Leader der Einheit „Dagger 13“, um die sich die Kampagne von „Battlefield 6“ dreht, zwar häufig eine raue Schale aufweist, aber eigentlich einen weichen Kern hat. Dazu kommt die Tatsache, dass Hasanovic sich mit Themengebieten wie Krieg schon gut auskennt, da er unter anderem im Oscar-prämierten „Im Westen nichts Neues“ (2022) den Soldaten Tjaden spielen durfte. Doch obgleich wie gut sich der Schauspieler mit der Materie auskannte, stand er doch vor zwei großen Herausforderungen im Rahmen seiner Synchronarbeit.

„Battlefield 6“: Glück im Unglück

Video Platzhalter
Video: EA / BF Studios

Zwei Tage bevor sich Edin Hasanovic in die Synchronkabine stellen sollte, merkte er, dass er ein Problem hatte. Auf jeden Fall schien es so, denn der Schauspieler hatte sich erkältet und war kurz davor den Job abzusagen, bis ihm auffiel, dass er sich der Stimme des englischen Originalsprechers viel besser annähern konnte – jetzt wo sein Hals kratzig und die Stimme viel tiefer war. „Im Nachhinein war es das Beste, was mir passieren konnte, weil die Originalstimme deutlich älter ist als ich.“, stellte Hasanovic fest. „Das führte auch dazu, dass ich nicht so viel Arbeit darein stecken musste, eine ähnliche Performance abzugeben.“ Eine glückliche Fügung, doch ein Problem bestand weiterhin …

„Battlefield 6“: Recherche mittels „Battlefield 5“

Während Edin Hasanovic auf den „echten“ Schlachtfeldern des Films eine Menge Erfahrung mitbringt, ist sein Wissensstand auf den virtuellen Schlachtfeldern von „Battlefield“ eher limitiert. Er selbst bezeichnet sich als einen „der schlechtesten Videospieler, die es in der Geschichte gibt“. Dennoch hat er in die Pausen zwischen seinen aktuellen Projekten einige Spielsessions „Battlefield 5“ gequetscht, was ihm dabei half „zu resetten und an gar nichts zu denken“. Das ist auch in etwa seine Meinung in Bezug zur Story von der Singleplayer-Kampagne aus „Battlefield 6“.

„Battlefield 6“: Hasanovic über die Kampagne

In der Kampagne nutzt die korrupte Militärorganisation PAX Armata den schwachen Zustand der NATO, um die globalen Machtverhältnisse neu auszuwürfeln. Auf die Frage, für wie realistisch er dieses Szenario hält, findet Hasanovic folgende Worte: „Wir leben in ziemlich unberechenbaren Zeiten. Durch meine Arbeit beim Film habe ich da aber einen klaren Blick darauf: Am Ende des Tages ist das alles Fiktion und nimmt mich mit auf eine Reise, bei der eine bestimmte Atmosphäre und Stimmung kreiert wird.“ Dennoch merkt er an: „Wenn ich aber ein wenig tiefer auf den Inhalt der Kampagne blicke und das auf unsere reale Welt übertrage, bin ich natürlich nicht völlig entspannt. Die Vorstellung, die Welt bricht genauso auseinander, wie im Spiel ist alles andere als schön. Deswegen schalte ich beim Spielen ab, sammele Kraft, um mich dann in der echten Welt wieder dafür einzusetzen, dass sie einigermaßen heile bleibt.“

Inhaltlich klingt das alles schön und gut, aber es stellt sich eine Frage: Wie spielt sich der Singleplayer-Modus? Wer die Antwort auf diese Frage will, kann sich unsere ausführliche Preview zum Singleplayer ansehen.

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