Serien-Liebling

Deshalb durchbricht „Virgin River“ mit Staffel 8 den Netflix-Fluch!

Netflix verlängert „Virgin River“ frühzeitig um eine weitere Staffel – und stellt damit einen internen Serienrekord auf.

Mel strahlt und schaut zur Seite, der Hintergrund ist unscharf.
Die Geschichte von Mel und Jack geht immer weiter und weiter. Foto: Netflix

An erfolgreichen Serien mangelt es Netflix nicht, doch die Anzahl der Staffeln bleibt dabei meist doch überschaubar. Selbst „Stranger Things“ endet mit Staffel 5, was vor allem mit dem finanziellen und zeitlichen Aufwand zu tun hat - und natürlich damit, dass die jungen Darsteller*innen durch die langen Drehpausen mittlerweile zu alt für die eigenen Rollen sind.

Doch selbst Sitcoms, die im Zeitalter des linearen TVs gerne 10 Staffeln erreichten, haben es bei Netflix schwerer. In der Welt der Streamings kommt der Hype um eine Serie wie eine Welle und verschwindet genauso schnell wieder, selten beweisen das Publikum und Netflix selbst einen wirklich langen Atem – bis jetzt!

Goldende Zeiten für „Virgin River“-Fans

Aus einer romantischen Wohlfühlserie ist Netflix’ langlebigste fiktionale Eigenproduktion geworden: „Virgin River“ wurde offiziell um eine achte Staffel verlängert. Die Nachricht kam nur wenige Tage, nachdem die Dreharbeiten zur kommenden siebten Staffel abgeschlossen wurden.

Damit überholt das Erfolgsformat nicht nur „Grace and Frankie“ (sieben Staffeln) und „Orange Is the New Black“, sondern auch die spanische Hitserie „Élite“, die es zwar ebenfalls auf acht Staffeln bringt, jedoch mit deutlich weniger Folgen. Mit insgesamt 84 Episoden – alle rund eine Stunde lang – übertrifft „Virgin River“ andere Netflix-Dauerbrenner nun auch in puncto Produktionsvolumen.

Geheimwaffe: Herzschmerz

Die Gründe für den außergewöhnlichen Erfolg liegen auf der Hand: „Virgin River“ bietet sanfte Konflikte, ländliche Idylle und viel Herz. Gedreht wird kosteneffizient in Kanada, mit wenigen Requisiten und ohne aufwendige Spezialeffekte.

Die Mischung aus starker Romanvorlage, emotionalen Storylines und einem eingespielten Cast rund um Alexandra Breckenridge, Martin Henderson, Tim Matheson und Annette O’Toole überzeugt nicht nur das Publikum, sondern auch die Buchhalter bei Netflix.

Trotz ihrer bescheidenen Produktionsweise liefert die Serie konstant starke Zahlen: Seit Staffel 3 platzierte sich „Virgin River“ über 30 Mal in den globalen Netflix Top 10 der englischsprachigen Serien und verzeichnet über 140 Millionen Views. Staffel 6 startete auf Platz 1 und hielt sich vier Wochen lang in den Charts.

Kein Ende in Sicht

Dass Netflix Staffel 8 bereits so früh angekündigt hat, liegt nicht zuletzt am Frust vieler Fans über lange Wartezeiten zwischen den Staffeln. Um diese Lücke zu verkürzen, greifen Streamingdienste inzwischen häufiger zu vorzeitigen Verlängerungen – ein Trend, von dem nun auch „Virgin River“ profitiert.

Staffel 7 wird voraussichtlich frühestens im Dezember 2025, wahrscheinlicher aber erst Anfang 2026 erscheinen. Gedreht wurde primär in Vancouver, mit einem kurzen Trip nach Mexiko als Highlight.

Quelle

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