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Ich geh' mit meinen Laternen …

„True Detective“ trifft auf James Gunn: Erster Trailer zu DCs „Lanterns“ ist da

James Gunns DCU geht in die nächste Runde; diesmal mit der HBO-Max-Serie „Lanterns“. Und der erste Trailer ist deutlich anders als erwartet …

Aaron Pierre (l.) und Kyle Chandler gehen eine abgelegene Straße entlang.
True Bromance: Hal Jordan (Kyle Chandler, l.) muss den „Green Lantern“-Rekruten John Stewart (Aaron Pierre, r.) trainieren. Foto: HBO Max

Bis dato ist der letztjährige Auftakt „Superman“ noch der einzig richtige Eintrag in James Gunns DCU („Peacemaker“ ausgenommen). Doch die Green-Lantern-Serie „Lanterns“ soll dieses neue Filmuniversum nun mit mehr spannenden Geschichten bereichern. Doch wird die Show wirklich das grüne Licht, das sich DC erhofft, oder leuchten die Laternen nur spärlich?

„Lanterns“: Darum geht es in der neuen DC-Serie auf HBO Max

Green Lanterns sind intergalaktische Friedenshüter, die Ringe verliehen bekommen, die ihnen die Kraft geben, Gegenstände mit ihren Gedanken zu erschaffen. Eine dieser Green Lanterns ist Hal Jordan (Kyle Chandler), der schon seit einigen Jahren als Hüter auf der Erde tätig ist. Nun muss er sich aber John Stewart (Aaron Pierre) annehmen, der als Green-Lantern-Rekrut auserkoren wurde. Doch während Hal versucht, John zu trainieren, geraten die beiden in ein Kleinstadt-Mysterium, das tiefer zu gehen scheint als gedacht.

Alles anders: Was „Lanterns“ von vorherigen Iterationen unterscheidet

„Lanterns“ ist vor allem eine Sache: anders. Während „Green Lantern“ im Jahr 2011 noch klassisches Comic-Kino war, das mit großem Spektakel versuchte, die Massen zu begeistern – und das dann eben nicht tat –, ist „Lanterns“ weitaus entspannterer Natur. Der Aspekt eines Mysteriums in einer Kleinstadt erinnert eher an die Serie „True Detective“.

Darüber hinaus spart man es sich, große Action-Momente im Trailer zu zeigen. Man bekommt zwar vereinzelt Aufnahmen des Green-Lantern-Rings oder der Laterne zu Gesicht, aber abgesehen davon sieht man nicht, wie Hal Jordan und John Stewart ihre Kräfte einsetzen.

Ein weiterer Kritikpunkt, über den man online stößt, ist, dass auch die Farbe Grün, die ein sehr zentraler Bestandteil der Green-Lantern-Mythologie ist, in dem Trailer kaum bis gar keine Rolle spielt.

Guy Gardner und die Bedeutung fürs DCU: Für wen ist „Lanterns“?

Eine weitere Frage, die online vielerorts aufkommt, ist, welche Bedeutung die Serie im großen Kosmos des DCU spielen wird. Bisher ist es noch unklar, ob Hal Jordan und John Stewart eine größere Rolle in dem Filmuniversum einnehmen werden. Und was man auch nicht vergessen darf: In „Superman“ wurde etabliert, dass es mit Guy Gardner (Nathan Fillion) bereits eine Green Lantern auf der Erde gibt. Auch wie sein Charakter in das Gesamtbild passt, müsste die Serie tendenziell ergründen.

Was man aber nicht vergessen darf, ist, dass das DCU noch in den Kinderschuhen steckt und primär erst einmal versucht wird, Charaktere zu etablieren, die hoffentlich mit dem Publikum resonieren. James Gunn scheint es vorerst erst einmal wichtig zu sein, nicht nur die comic-affine Bubble abzuholen, sondern auch ein generelles Publikum mit seinen Projekten in dem neuen DC-Kosmos zu begeistern.

Ob das funktioniert, werden wir in den acht Episoden herausfinden, die diesen August auf HBO Max erscheinen sollen. Doch schon davor sollten alle DC-Fans auf ihre Kosten kommen, denn nur zwei Monate vorher erscheint mit „Supergirl“ der nächste Filmeintrag in dem Universum.

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