Tour de France 2026: 10. Etappe heute live im TV & Stream – Showdown im Zentralmassiv
Nach dem ersten Ruhetag wartet bei der Tour de France 2026 direkt der nächste große Härtetest. Die 10. Etappe führt heute von Aurillac nach Le Lioran und verspricht mit sieben Bergwertungen, 3.800 Höhenmetern und dem Duell zwischen Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard ein echtes Spektakel.
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Die 10. Etappe der Tour de France 2026 führt heute über 166,6 Kilometer von Aurillac nach Le Lioran. Passend zum französischen Nationalfeiertag wartet im Zentralmassiv eine der spektakulärsten Etappen der bisherigen Rundfahrt.
Übertragung im TV und Livestream: So verfolgt ihr die 10. Etappe
Die 10. Etappe wird heute live im Free-TV in der ARD und bei Eurosport 1 übertragen.
Wer per Stream einschalten möchte, sieht die „Tour de France 2026“ hier im Gratis-Livestream bei Eurosport.
Die weiteren Angebote:
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Der Etappenstart erfolgt heute um 13:10 Uhr, der scharfe Start ist für 13:25 Uhr angesetzt. Mit der Zielankunft in Le Lioran wird zwischen 17:12 Uhr und 17:36 Uhr gerechnet.
Streckenprofil: Sieben Bergwertungen und 3.800 Höhenmeter
Die erste Etappe nach dem Ruhetag hat es sofort in sich. Insgesamt müssen die Fahrer sieben Bergwertungen bewältigen, darunter zwei Anstiege der 1. Kategorie. Vor allem in der zweiten Hälfte reiht sich eine Schwierigkeit an die nächste.
Zunächst warten unter anderem die Côte de Paillherols, der Col de la Griffoul, der Col de Prat de Bouc und die Côte de Murat. Die entscheidende Phase beginnt aber spätestens am Puy Mary – Pas de Peyrol.
Der Anstieg der 1. Kategorie ist 7,8 Kilometer lang und im Durchschnitt sechs Prozent steil. Diese Zahl täuscht allerdings: Auf den letzten beiden Kilometern liegen die Steigungsprozente konstant im zweistelligen Bereich. Hier könnten die Favoriten erstmals ernsthaft attackieren.
Puy Mary und Col de Pertus könnten die Entscheidung bringen
Nach dem Pas de Peyrol folgt eine anspruchsvolle Abfahrt, in der die Fahrer weiter Druck machen müssen. Ohne längere Erholung geht es anschließend direkt in den Col de Pertus.
Der 4,4 Kilometer lange Anstieg weist durchschnittlich 8,5 Prozent Steigung auf und ist sehr unregelmäßig. Genau hier holte Jonas Vingegaard bei der Tour 2024 einen Rückstand auf Tadej Pogačar auf, ehe er den Slowenen später im Sprint um den Etappensieg bezwang.
Auch diesmal könnte der Col de Pertus entscheidend werden. Wer dort den Anschluss verliert, hat auf den technisch anspruchsvollen Abfahrten und dem Weg nach Le Lioran kaum Gelegenheit, wieder zurückzukommen.
Pogačar gegen Vingegaard: Wiederholt sich das Duell von 2024?
Die letzten 45 Kilometer der heutigen Etappe sind nahezu identisch mit dem Finale von 2024. Damals attackierte Tadej Pogačar am Puy Mary und setzte sich zunächst ab. Jonas Vingegaard kämpfte sich jedoch zurück, schloss am Col de Pertus die Lücke und bezwang seinen Rivalen schließlich im Sprint.
Für Pogačar bietet die Rückkehr nach Le Lioran damit auch die Chance auf Revanche. Angesichts seiner bisherigen Dominanz dürfte sein UAE-Team erneut bestimmen, wie offensiv die Favoriten um den Gesamtsieg fahren.
Neben Pogačar und Vingegaard stehen auch Florian Lipowitz und Remco Evenepoel im Fokus. Für das Red-Bull-Duo könnte die Etappe erneut wichtige Hinweise darauf liefern, wer im weiteren Verlauf die stärkere Rolle im Kampf um das Podium einnimmt.
Ausreißer oder Sieg der Tour-Favoriten?
Das Profil bietet grundsätzlich gute Chancen für eine starke Fluchtgruppe. Die zahlreichen Anstiege beginnen früh genug, damit sich kletterstarke Ausreißer einen Vorsprung erarbeiten können. Fahrer wie Richard Carapaz, Kevin Vauquelin, Tom Pidcock, Maxim van Gils oder Julian Alaphilippe könnten ihre Chance suchen.
Ob die Gruppe des Tages tatsächlich um den Sieg fährt, hängt allerdings vor allem von Pogačar und seinem Team ab. Entscheidet UAE, die Etappe zu kontrollieren, dürfte es für die Ausreißer schwer werden.
Die letzten 500 Meter bis zum Ziel in Le Lioran steigen noch einmal mit bis zu sieben Prozent an. Damit könnte selbst nach einem taktischen Finale ein explosiver Sprint der besten Bergfahrer über den Tagessieg entscheiden.
Quellen
Eurosport






