Thomas Gottschalk nennt seine echte Rentenhöhe – das plant er nach dem TV-Aus
Thomas Gottschalk verabschiedet sich vom Fernsehen und spricht so offen wie selten über Rente, Älterwerden und die Frage, was nach Jahrzehnten im Rampenlicht für ihn wirklich zählt.

Nach mehr als einem halben Jahrhundert im Fernsehen macht Thomas Gottschalk endgültig Schluss: Am 6. Dezember steht er zum letzten Mal bei „Denn Sie wissen nicht, was passiert“ vor der Kamera. Doch statt Wehmut zeigt sich der Entertainer in einem Gespräch mit „Bunte“ erstaunlich gelassen und verrät, wie er die Zeit nach seinem Abschied gestalten möchte.
Warum Gottschalk jetzt wirklich Abstand braucht
Für viele Zuschauerinnen ist Thomas Gottschalk fest mit ihrer TV-Geschichte verbunden. Doch der 75-Jährige spürt, dass ein neues Kapitel ansteht. Er sagt: „Mit Sicherheit erst einmal für ein Jahr. Wir wollen viel reisen. Das heißt aber nicht, dass ich nie wieder einen Ton von mir gebe.“ Gemeinsam mit Ehefrau Karina Mroß, die er 2024 heiratete, möchte er sich mehr Zeit für sich selbst nehmen und endlich jene Ruhe finden, die im Showbusiness selten ist.
Geplant ist sogar ein kompletter Neustart im Alltag: Gottschalk verriet, dass ein Umzug in ein neues Zuhause ansteht.
So wenig Rente bekommt Gottschalk
Ein Thema, das viele Zuschauerinnen neugierig macht: Wie viel Rente bekommt ein Mann, der jahrzehntelang Deutschlands Samstagabend prägte? Die Antwort überrascht: „Ich kriege einen knappen Tausender. Immerhin war ich Redakteur beim Bayerischen Rundfunk.“
Damit bestätigt Gottschalk erneut, dass sein Rentenanspruch allein aus seiner Festanstellung in den Achtzigerjahren stammt. Bereits früher hatte er genannt, dass er rund 915,79 Euro erhalte. Ein Betrag, der kaum zu einem TV-Star dieses Formats passt – finanziell sorgen muss sich der Kultmoderator dennoch nicht. Durch jahrzehntelange Moderationen und Werbedeals, hat er längst ausgesorgt.
Wie er über das Älterwerden und den Tod denkt
Im Gespräch zeigt sich Gottschalk ungewohnt reflektiert. Angst vor dem Ende habe er nicht, betont er mehrmals. Ein Testament hält er nicht für notwendig. Seine Haltung zum Thema Tod fasst er so zusammen: „Man spürt früh genug, wenn es so weit ist. Und bis dahin lebe ich gern.“
Alt zu werden, passe eigentlich nicht zu ihm, fügt er an – „Aber ich nehme es als eine disziplinarische Herausforderung.“
So denkt er über seinen Bambi-Auftritt
Auch über den Moment spricht er, der zuletzt für Schlagzeilen sorgte: seinen viel diskutierten Auftritt bei der Bambi-Verleihung. Dort überreichte er das goldene Reh an Cher und irritierte das Publikum mit Aussagen, die für Kritik sorgten. Später erklärte er, der Auftritt eines Cher-Doubles habe ihn durcheinandergebracht, er habe einen Blackout gehabt.
Ob er nun wirklich komplett von der Bildfläche verschwindet? Schwer vorstellbar. Seine Worte lassen Raum für ein mögliches Wiedersehen – irgendwann, irgendwo.






