„The Witcher“-Interview

Liam Hemsworth, Anya Chalotra & Freya Allan über Unfälle am Set und harte Drehtage

Von wilden Stunts zu echten Verletzungen: Im Interview sprechen die „The Witcher“-Stars Liam Hemsworth, Anya Chalotra und Freya Allan über ihre härtesten Momente während der Dreharbeiten.

Liam Hemsworth, Anya Chalotra und Freya Allan beim Press-junket zur vierten Staffel von „The Witcher“
Staffel 4 von „The Witcher“ startet am 30. Oktober bei Netflix. Foto: Netflix

Am 30. Oktober startete die vierte Staffel von „The Witcher“ auf Netflix. Vorab durften wir in London mit Liam Hemsworth (Geralt von Rivia) , Anya Chalotra (Yennefer von Vengerberg) und Freya Allan (Ciri / Prinzessin Cirella von Cintra) sprechen. Die Stars berichten von echten Verletzungen am Set, stundenlange Wanderungen durch einen Sumpf – und von Szenen, die sie sowohl körperlich als auch mental an ihre Grenzen brachten.

„Meine Lippen waren gerissen, ich spuckte Blut.“

Melissa Mundhenk, TVMovie Online: Für euch persönlich: Welche Szene oder welcher Teil der Staffel war am schwierigsten zu drehen?

Anya Chalotra: Schwierigste Szene?

Melissa Mundhenk, TVMovie.de: Ja, oder ein bestimmter Moment?

Anya Chalotra: Für mich war die Schlacht von Montecalvo wirklich hart – nachdem ich sie gedreht hatte. Während der Dreharbeiten ist man so unglaublich fokussiert und völlig im Moment – das muss man auch sein. Erst im Nachhinein begreift man, was man emotional eigentlich durchgemacht hat.

Freya Allan: Ich glaube, bei mir war es der Kampf gegen Bonhart (Sharlto Copley). Ja. Es hat total Spaß gemacht – aber es war auch echt anstrengend, weil Emotion und Kampf zusammenkamen. Meine Freunde liegen tot vor mir, und ich muss gegen diesen Gegner kämpfen. Dabei wurde ich mit dem Schwertgriff ins Gesicht geschlagen – wirklich.

Es war sogar irgendwie lustig, ich musste lachen. Sharlto – ich liebe Sharlto, er ist der Beste. Aber er hat mich voll getroffen. Meine Lippen waren gerissen, ich spuckte Blut. Die Crew fragte: ‚Echtes oder Fake-Blut?‘ Ich sagte: ‚Diesmal echt.‘ Aber alles gut.“

Liam Hemsworth: Ich hatte eine Szene, in der ich einen Stunt gemacht habe und gegen ein Bücherregal geschleudert wurde. Wir drehen die Szene, und danach war Blut überall. Ich fragte mich, woher das kam. Dann schauten sie auf meinen Arm, und es kam ungefähr von hier [zeigt auf seinen Unterarm]. Ich dachte erst, es sei Fake-Blut, aber es war echtes Blut.

Ich hatte hier und hier Schnittwunden, weil ich mit dem Arm gegen das Regal geschlagen war. Das Blut tropfte überall. Ich konnte kaum erkennen, wie schlimm es war. Es war eigentlich gar nicht so schlimm, aber in solchen Momenten spürt man es einfach nicht.

Freya Allan: In dem Moment kann man auch nicht unterscheiden, ob das Blut echt oder Fake ist.

Liam Hemsworth: Mein härtester Moment in Staffel 4 oder während dieses Teils der Dreharbeiten...wir haben anderthalb bis fast zwei Wochen in einem Sumpf gedreht, der auf einer Soundstage gebaut war – ein lebendiges Set. Alles dort war lebendig. Wir hatten volle Kostüme an und wateten den ganzen Tag durch das Wasser. Das Wasser selbst war nicht das Problem, sondern die Pausen zwischen den Takes: Man sitzt da, nass in den Kleidern, muss das Wasser aus den Stiefeln ausgießen – das ist wirklich eine mentale Herausforderung.

Freya Allan: Und der Regisseur ist auch hineingefallen.

Liam Hemsworth: Ja, das war witzig.

Worum geht es in Staffel 4 von „The Witcher“?

Nach den Ereignissen der dritten Staffel, die den Kontinent zutiefst erschütterten, werden Geralt, Yennefer und Ciri durch einen grausamen Krieg und unzählige Feinde getrennt. Als sich ihre Wege trennen und ihre Ziele schärfer werden, treffen sie unerwartete Verbündete, die sie von nun an auf ihrer Reise begleiten. Nur wenn sie diese gefundenen Familien akzeptieren, haben sie vielleicht eine Chance auf eine endgültige Wiedervereinigung …

Idris Elba in der 2026-Version von Masters of the Universe - Foto: Sony Pictures International/Amazon MGM Studios
Filme
Im Kino ein Flop, bei Amazon jetzt Bestseller: Dieser Film atmet Kult aus jeder seiner Poren

Nur weil ein Film im Kino floppt, heißt nicht zwangsläufig, dass er schlecht ist. Das beweist „Masters of the Universe", der aktuell auf Amazon die Vorbesteller-Bestsellerliste dominiert.

Elliot, J.D. und Turk stehen vor, sitzen auf und lehnen am Empfang eines Krankenhauses. - Foto: © 2025 Disney. All rights reserved.
Wir wollen Cox
„Scrubs“-Fans müssen stark sein: Diese zwei Charaktere sind in Staffel 2 nicht dabei!

Ausgerechnet zwei Figuren, die in der ersten Staffel des „Scrubs“-Revivals für frischen Wind sorgten, werden in den neuen Folgen fehlen. Dafür bekommen mehrere alte Bekannte deutlich mehr Raum.

Michelle und Maki aus „Bad Boyfriends“ sitzen während einer emotionalen Gesprächsrunde nebeneinander. Michelle wischt sich eine Träne aus dem Gesicht, während Maki mit ernstem Blick nach unten schaut. - Foto: RTL
Nach Nacktfoto-Eklat
„Bad Boyfriends“: Nächster Skandal um Maki – Michelle bricht zusammen

Gelöschte Chats, intime Kosenamen und bittere Tränen: Bei „Bad Boyfriends“ bringt Maki seine Freundin Michelle an ihre emotionale Grenze.

Patricija Ionel, Chryssanthi Kavazi, Philipp Boy, Vadim Garbuzov, Sally Özcan, Kathrin Menzinger, Massimo Sinato, Abdelkarim, Christina Luft, Ekaterina Leonova, Timon Krause und Ali Güngörmüs bei Lets Dance. - Foto: IMAGO / Future Image
„Aufregend, emotional und einfach wunderschön!“
Nach Baby-Überraschung: „Let's Dance“-Star gibt persönliches Schwangerschafts-Update

Mit dieser Schwangerschafts-Überraschung hatte keiner gerechnet – offenbar auch nicht die werdende Mutter selbst. Mehr als ein Jahrzehnt nach dem letzten Kind kommt wieder Nachwuchs.

Rhea Seehorn steht in einem weißen Shirt in Pluribus in ihrer Auffahrt und schaut ernst in Richtung Kamera - Foto: Apple TV
US-Serien
„Pluribus“ Staffel 2 und danach: Das verrät Vince Gilligan zur Apple-TV-Serie!

„Pluribus“ ist noch lange nicht auserzählt – und doch denkt Schöpfer Vince Gilligan bereits über das Ende nach. In einem Gespräch mit TV Movie erklärt der „Breaking Bad“-Macher, wie weit die Planung wirklich reicht.

Die Iuventa wird technisch überprüft und gewartet, bevor sie ins Mittelmeer geht. - Foto: Netflix
Alle Infos
„23.000 Leben“: Nach dem Gerichtssieg kämpft „Jugend rettet“ um 800.000 Euro

„23.000 Leben“ erzählt die wahre Geschichte der Organisation „Jugend rettet“. Doch wie ging es nach den Ereignissen des Netflix-Films weiter? Wir zeigen, was aus der Initiative geworden ist.