„The Voice“: Gänsehaut, Blitz-Buzzer und Irritation bei Denia
Ein Auftritt, der unter die Haut geht: Die 23-jährige Denia Weber aus der Schweiz sorgt bei den Blind Auditions von „The Voice of Germany“ für große Emotionen, einen Blitz-Buzzer – und überraschende Irritation bei Michi und Smudo.
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Wenn Denia Weber die Bühne von „The Voice of Germany“ betritt, scheint sie ganz in ihrer Welt zu sein – selbstbewusst, elegant, mit glänzend roten Schuhen, die fast an Dorothy aus „Der Zauberer von Oz“ erinnern. Doch der Weg hierher war für die 23-Jährige aus der Schweiz alles andere als leicht.
Denia studiert Musical, ihr größter Traum ist eine Karriere am Broadway. Doch ihre musikalische Reise stand lange auf der Kippe: Seit sie zehn Jahre alt ist, leidet sie unter Herzrhythmusstörungen. Medikamente sollten ihren Puls senken, machten ihr jedoch das Leben zur Qual – sie konnte nicht richtig tanzen, nicht singen, ihr wurde ständig schwindlig. „Das war die schlimmste Zeit meines Lebens“, erzählt sie mit Tränen in den Augen.
Zwei Herzoperationen folgten, doch sie kämpfte sich zurück. In dieser Zeit war ihre Mutter ihre größte Stütze – sie tanzte sogar für ihre Tochter im Krankenzimmer, um sie aufzumuntern. Als der Arzt schließlich Entwarnung gab und Denia ihr Studium wieder aufnehmen durfte, war das für sie „der schönste Tag überhaupt“.
Ein Blitz-Buzzer von Shirin David
Für ihren großen Moment auf der Bühne wählte Denia den Song „Heart of Stone“ aus dem Musical „SIX“ – eine kraftvolle, emotionale Nummer, die wie geschaffen scheint für ihre Geschichte. Kaum hat sie die ersten Töne gesungen, drückt Shirin David bereits den Buzzer.
Shirin hat Gänsehaut, Nico Santos und Rea Garvey sind auch schnell überzeugt und feiern Denias Auftritt ausgelassen. Nur Michi und Smudo bleiben mit dem Rücken zur Bühne – und wirken sichtlich irritiert.
„Ich fühl das nicht – was ist denn los mit mir?“
Während das Publikum jubelt und die Coaches bereits um Denia buhlen, tuscheln die beiden „Fettes Brot“-Musiker leise miteinander. Smudo sagt schließlich: „Ich fühl' das nicht. Warum denn, was ist denn los mit mir?“ Auch Michi wirkt ratlos und fügt hinzu: „Ich find' das nicht so wahnsinn.“
Doch als der Applaus verebbt, gibt es von ihnen keine Kritik zu hören. Smudo ergreift stattdessen das Wort: „Ok, erstmal Entschuldigung, das war wundervoll. Wir haben nicht gedrückt, wir haben unsere Gründe, aber wir wollen dir nicht zu nahetreten, ist alles ok.“
Dann richtet er sich an die Runde und übernimmt kurzerhand die Moderation des Abends: Er preist Rea Garvey als „Mann mit großen Metaphern und großem Herz“, nennt Shirin David das „größte bundesrepublikanische Popwunder“ und beschreibt Nico Santos als „Producer von Weltrang mit süßen Augen“.
„Alles für dich heute Abend. Alles für dich!“, schließt Smudo – und bietet Denia damit eine große Bühne.
Ein magischer Moment für Denia
Die Jury ist voll des Lobes: „Deine Emotionen haben uns alle gepackt“, sagt Nico Santos. Und Rea Garvey gibt unumwunden zu: „Ich bin blitz-verliebt – in deine Augen!“
Am Ende muss Denia sich entscheiden – und tut das mit klarem Herzen: Sie wählt Shirin David.
Selbst wenn das Fazit nicht einstimmig ausfiel, war der Auftritt für Denia, das Publikum und einen Großteil der Jury unvergesslich und ein rührendes Happy End nach vielen Jahren des Bangens für Denia selbst.
Am Donnerstag, 9. Oktober 2025, läuft Folge 5 von „The Voice of Germany“ um 20:15 Uhr live auf SAT.1 – parallel natürlich auch im kostenlosen Livestream bei Joyn. Wer die Ausstrahlung verpasst, kann die komplette Episode jederzeit kostenlos auf Joyn abrufen.










