So habt ihr „Avengers: Endgame“ noch nie gesehen – Disney verändert den Film grundlegend
Sieben Jahre nach dem Kinostart kehrt „Avengers: Endgame“ noch einmal auf die große Leinwand zurück. Doch dieses Mal erwartet Marvel-Fans weit mehr als nur eine klassische Wiederaufführung …
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Dass Blockbuster Jahre später erneut ins Kino kommen, ist längst keine Seltenheit mehr. Meist bleibt es allerdings bei einer technisch verbesserten Version. Bei „Avengers: Endgame“ geht Disney nun einen anderen Weg. Die Neuauflage erhält nicht nur einen neuen Namen, sondern auch komplett neue Szenen und zusätzliches Material, das direkt auf „Avengers: Doomsday“ vorbereitet.
„Avengers: Endgame Encore“: Das ist neu
Die Wiederaufführung trägt künftig den Titel „Avengers: Endgame Encore“ und startet am 25. September in den Kinos.
Doch Fans bekommen nicht einfach denselben Film noch einmal zu sehen. Disney bestätigt gleich mehrere Neuerungen:
einen exklusiv produzierten Vorspann,
bislang unveröffentlichtes Filmmaterial,
sowie eine zusätzliche Endsequenz, die ausschließlich in IMAX- und Infinity-Vision-Kinos gezeigt wird.
Vor allem die neue Schlussszene dürfte MCU-Fans neugierig machen, denn sie soll erstmals konkrete Verbindungen zum kommenden „Avengers: Doomsday“ herstellen.
Darüber hinaus erhält die Wiederaufführung einen weiteren besonderen Stellenwert. „Avengers: Endgame Encore“ ist der erste Film, der in Disneys neuem Infinity-Vision-Format gezeigt wird. Dabei handelt es sich um eine neue Zertifizierung für Premium-Kinosäle, die besonders große Leinwände, eine höhere Bildqualität und ein noch immersiveres Kinoerlebnis bieten sollen.
Warum verändert Marvel ausgerechnet „Endgame“?
Bereits im Frühjahr hatte Regisseur Joe Russo erklärt, dass die Neuauflage deutlich mehr sein soll als nostalgisches Fanservice.
Stattdessen versteht Marvel den Film als eine Art Bindeglied zwischen zwei Avengers-Epochen.
Demnach enthält die neue Fassung Szenen, die direkt in die Handlung von „Avengers: Doomsday“ hineinführen. Russo bezeichnete die Wiederveröffentlichung sogar als eine „essenzielle Begleitgeschichte“, die den Übergang zum nächsten Avengers-Film vorbereiten soll.
Damit verändert sich auch die Rolle von „Endgame“. Der Film dient künftig nicht mehr ausschließlich als Abschluss der Infinity-Saga, sondern gleichzeitig als Auftakt für die nächste große MCU-Geschichte.
Robert Downey Jr. spielt plötzlich die Gegenseite
Besonders spannend ist diese Verbindung wegen einer Personalie.
Während Robert Downey Jr. in „Avengers: Endgame“ noch als Tony Stark beziehungsweise Iron Man sein Opfer bringt, kehrt er in „Avengers: Doomsday“ überraschend als Victor von Doom (Doctor Doom) zurück.
Marvel setzt dabei bewusst auf das Multiversum. Kevin Feige erklärte bereits, dass Robert Downey Jr. zunächst den ikonischsten Helden des MCU verkörperte und nun den wohl bekanntesten Schurken spielen soll.
Die neue „Endgame“-Version könnte erstmals Hinweise liefern, wie Marvel diesen Rollenwechsel erklären möchte.
Ist „Avengers: Endgame Encore“ Pflicht für Marvel-Fans?
Offiziell hat Marvel das zwar nicht bestätigt, die Aussagen der Russo-Brüder sprechen jedoch eine deutliche Sprache.
Wer „Avengers: Doomsday“ vollständig verstehen möchte, dürfte von den zusätzlichen Szenen profitieren. Gerade die neue Endsequenz könnte Informationen liefern, die später im Kinofilm wieder aufgegriffen werden.
Gleichzeitig dürfte Disney mit der Neuauflage auch einen wirtschaftlichen Nebeneffekt verfolgen. Bereits jetzt ist „Avengers: Endgame“ der zweiterfolgreichste Film aller Zeiten. Durch die Wiederaufführung könnte der Marvel-Blockbuster erneut genügend Einnahmen erzielen, um den Kampf um Platz eins der ewigen Kinocharts wieder aufzunehmen.
Fest steht bereits jetzt: „Avengers: Endgame Encore“ ist weit mehr als ein gewöhnliches Re-Release. Marvel verändert den erfolgreichsten Film des MCU nachträglich – und macht ihn gleichzeitig zum ersten Kapitel der nächsten Avengers-Saga.









