Schlaganfall mit 34: „Love is Blind“-Star Gunnar Freimuth im Krankenhaus
Nur wenige Tage zuvor lief Gunnar Freimuth noch einen Marathon. Dann bekommt der „Love is Blind“-Star plötzlich Schwindel und Sprachprobleme – und reagiert viel zu spät.

Große Sorge um Gunnar Freimuth (34): Der aus der zweiten Staffel von „Love is Blind: Germany“ bekannte Reality-Star hat einen Schlaganfall erlitten. Auf Instagram berichtet er nun selbst von den dramatischen Stunden – und warnt seine Fans davor, ähnliche Symptome so lange zu ignorieren wie er.
Denn zunächst ahnt Gunnar offenbar nicht, wie ernst die Situation ist. „Ich hatte sehr starken Schwindel, habe mich dann auf den Boden gelegt für eine halbe Stunde“, erzählt er über die ersten Warnzeichen.
Doch dabei bleibt es nicht.
Gunnar Freimuth: Plötzlich funktionieren Hand und Sprache nicht mehr richtig
Nachdem der Schwindel nach einiger Zeit nachlässt, setzt sich Gunnar wieder an seinen Computer. Dort stellt er fest, dass seine rechte Hand beim Tippen nicht mehr richtig funktioniert.
Spätestens beim anschließenden Telefonat mit einem Freund wird die Situation noch beunruhigender: „Ich habe gemerkt, ich kann gar nicht mehr sprechen.“
Trotzdem dauert es insgesamt rund viereinhalb Stunden, bis Gunnar schließlich in der Notaufnahme ankommt. Rückblickend weiß er, dass er wesentlich schneller hätte handeln müssen.
„Ich hätte direkt den Notruf wählen müssen“, sagt er heute. Und weiter: „Ich hatte einfach Glück, dass es nicht schlimmer ausging.“
Sein damaliges Verhalten bezeichnet der 34-Jährige selbst als „super leichtsinnig“. Seine Warnung an andere fällt entsprechend deutlich aus: Wer ähnliche Symptome bemerkt, solle sofort reagieren und keine Zeit verlieren.
„Love is Blind“-Gunnar verbringt sieben Tage auf der Stroke Unit
Im Krankenhaus wird Gunnar auf einer speziellen Stroke Unit für Schlaganfallpatient:innen behandelt. Insgesamt verbringt er dort nach eigenen Angaben sieben Tage und erhält unter anderem Ergo-, Logo- und Physiotherapie.
Erst während dieser Zeit wird ihm offenbar richtig bewusst, welche Folgen der Schlaganfall hätte haben können. „Ich habe erst nach ein paar Tagen realisiert, was alles hätte passieren können“, berichtet er.
Ganz folgenlos ist der Schlaganfall auch bei ihm nicht geblieben. Gunnar muss weiterhin an der Feinmotorik seiner rechten Hand arbeiten. Auch seine Lippe ist noch beeinträchtigt. „Die hängt noch ein bisschen und ich nuschle jetzt noch mehr“, erklärt er.
Künftig müsse er außerdem täglich Blutverdünner einnehmen.
Ursache bislang unklar
Was den Schlaganfall bei einem ansonsten sportlichen 34-Jährigen ausgelöst hat, konnten die Ärzte offenbar bislang nicht eindeutig feststellen.
Besonders auffällig: Gerade einmal sechs Tage zuvor hatte Gunnar noch einen Marathon absolviert. Einen belegten Zusammenhang zwischen dem Lauf und dem späteren Schlaganfall gibt es jedoch nicht.
„Stand jetzt hatte ich einfach nur Pech. Das ist auch für mich irgendwie unbefriedigend“, beschreibt Gunnar die bislang offene Ursachenfrage.
Von seinen sportlichen Plänen scheint er sich trotzdem nicht verabschieden zu wollen. Im Gegenteil: Noch vom Krankenhaus aus deutet er an, bereits den nächsten Halbmarathon gebucht zu haben.
Gunnar Freimuth darf nach Schlaganfall wieder nach Hause
Inzwischen gibt es zumindest eine gute Nachricht: Am Montag, 19. Oktober, durfte Gunnar das Krankenhaus wieder verlassen und nach Hause zurückkehren. Das bestätigte das Paar in einem Instagram-Post.
Nach sieben Tagen auf der Stroke Unit kann der 34-Jährige seine weitere Genesung damit nun im vertrauten Umfeld fortsetzen. Ganz abgeschlossen ist das Kapitel allerdings noch nicht: Gunnar muss weiterhin an der Feinmotorik seiner rechten Hand arbeiten und künftig täglich Blutverdünner einnehmen. Auch seine Sprache ist nach eigenen Angaben noch nicht vollständig wieder wie vor dem Schlaganfall.
Für Ehefrau Josefina „Josy“ Freimuth (29) dürfte die Rückkehr nach Hause dennoch eine große Erleichterung sein. Die vergangenen Tage hatten auch sie stark belastet.
Gunnar selbst zieht aus der Erfahrung vor allem eine klare Konsequenz: Warnzeichen nicht herunterspielen. Gerade plötzlich auftretende Sprachstörungen, Lähmungserscheinungen oder starke Probleme mit der Koordination können auf einen Schlaganfall hindeuten. In einem solchen Fall sollte sofort der Notruf unter 112 gewählt werden.
Damit endet die dramatische Woche für Gunnar zumindest mit einer vorsichtig positiven Nachricht: Er ist wieder zu Hause – seine Genesung geht jedoch weiter.






