move2pay nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus der Fitness-App
Durch sportliche Betätigung Guthaben Sammeln und in Onlineshops einlösen: Dank move2pay profitiert man jetzt doppelt von Fitness.

Was wäre, wenn Bewegung nicht nur gesund ist, sondern sich auch auf dem eigenen Konto bemerkbar macht? Genau diese Idee steckt hinter move2pay, der App von Mia (19) und ihrem Vater Karim Allouche (49) aus Österreich.
Das Prinzip: Die App lässt sich mit bestehenden Health- und Fitness-Apps verbinden. Wer sich bewegt, sammelt ein Bewegungsguthaben – etwa für Schritte, Workouts oder andere Aktivitäten.
Fitness trifft Shopping
Dieses Guthaben kann anschließend im move2pay-Shop bei verschiedenen Partnern eingesetzt werden. Aktuell arbeitet das Unternehmen mit zahlreichen Shop-Partnern zusammen. „Wir wollen Massen in Bewegung bringen", erklären die Gründer ihren Antrieb.
Die Idee entstand vor rund fünf Jahren innerhalb der Familie. Aus der Überzeugung, dass Menschen einen zusätzlichen Anreiz brauchen, sich im Alltag mehr zu bewegen, entwickelten Vater und Tochter ein Geschäftsmodell, das Gesundheit und Shopping miteinander verbinden soll. Für die nächste Wachstumsphase suchten Mia und Karim nun einen starken Partner aus der Höhle.
Frank Thelen fühlt sich vom anfänglichen Pitch aber getäuscht: Mit move2pay verdient man kein Geld und auch keine klassischen Gutscheine, sondern viel eher Rabatte. Ein kostenloses Produkt kann sich damit also niemand bestellen, stattdessen gibt es für die teilnehmenden Shops eine bestimmte Rabattgrenze, nach der man nicht mehr Guthaben einlösen kann.
Die Idee selbst steht dabei jedoch weniger in der Kritik. 6,90 Euro verdient move2pay als Pauschale pro Bestellung – vom Kunden als Aufpreis. Jannas Meinung nach ist das für die Nutzer nicht sonderlich attraktiv, aber Ralf meint, dass jeder Nutzer ja dennoch von move2pay profitieren kann – einige mehr, andere weniger.
Frank erkennt das Potenzial
Ralf findet die Idee clever, aber die Bewertung ist ihm zu hoch und da man move2pay nichts ins Regal stellen kann, ist er raus. Auch Carsten zieht sich zurück, er ist von den genannten Zahlen nicht überzeugt.
Nach anfänglichen Zweifeln ist Frank mittlerweile der Meinung, dass move2pay ein großer Erfolg werden könnte. Für 20 Prozent würde er einsteigen.
Dagmar kann sich nach dem ersten Angebot beruhigt zurückziehen, doch auch Janna hält sich für die richtige Löwin. Sie würde ebenfalls 20 Prozent verlangen.
Nach der intensiven Beratung entscheiden sich die Gründer für Frank. move2pay verlässt die Höhle mit einem Deal über 350.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.
So geht es nach der Sendung mit move2pay weiter
Die move2pay-App gibt es weiterhin über den App Store oder den Google Play Store heruntergeladen werden. Bei der Auswahl der Anbieter sind viele Shops aus der Geschichte der „Höhle der Löwen“ zu finden, etwa Waterdrop, Snocks, Scharfenstein, Ankerkraut oder Smartsleep.








