„Nicht genug Reality-Show-Profi“: Ann-Kathrin Bendixen erklärt ihren „Verräter“-Zusammenbruch
Ihre Tränen am Runden Tisch sorgten für Gesprächsstoff. Jetzt erklärt Ann-Kathrin Bendixen, was hinter ihrem emotionalen Ausbruch wirklich steckte.

Der Auftritt von Ann-Kathrin Bendixen am Runden Tisch von „Die Verräter – Vertraue Niemandem!“ hat viele Zuschauer bewegt: Die Influencerin, bekannt als „Affe auf Bike“, brach mitten in der Diskussion in Tränen aus. Jetzt hat sie sich gegenüber BILD ausführlich zu den Hintergründen ihres emotionalen Zusammenbruchs geäußert.
„Ich war einfach überfordert“
Auf die Frage, was sie in dem Moment so aufgewühlt habe, erklärt Bendixen, es habe sie belastet, ihren besten Freund Gabriel Kelly verdächtigt zu haben. Zwar gehöre das zum Spielprinzip dazu, doch in diesem Augenblick sei sie schlicht "von den Emotionen überwältigt" gewesen. Besonders schwer wog für sie, dass gerade in diesem Moment alte Gerüchte über ihre Freundschaft zu Gabriel wieder aufkamen – das habe sie als deutlich zu viel empfunden.
Zu der Konfrontation mit Nina Meise, die ihr unterstellte, in Gabriel verliebt zu sein, sagt Bendixen rückblickend, sie sei überfordert gewesen, weil sie nicht mit derart persönlichen Angriffen gerechnet habe.
Wörtlich fügt sie hinzu: "Dafür bin ich nicht genug Reality-Show-Profi." Sie hätte sich gewünscht, dass die Auseinandersetzung auf der Spielebene geblieben wäre – ein direkter Vorwurf, verdächtig zu wirken oder gar der Verräter zu sein, hätte sie hingegen völlig akzeptiert.
Noch keine Aussprache mit Nina
Bendixen betont zudem, wie ungewohnt für sie die raue Atmosphäre der Show war. Anders als viele ihrer Mitstreiter kommt sie nicht aus klassischen Reality-Formaten, sondern wurde durch ihre Motorradreisen als „Affe auf Bike“ bekannt – mit inzwischen rund 594.000 Followern. Erste TV-Erfahrungen sammelte sie bei „Let's Dance“ und „Most Wanted“, wo es deutlich weniger konfrontativ zugeht als bei den „Verrätern“, wo Intrigen und persönliche Auseinandersetzungen zum Spielprinzip gehören.
Auf die Frage, ob es nach den Dreharbeiten noch zu einer Aussprache mit Nina Meise gekommen sei, stellt Bendixen klar: "Tatsächlich gab es nach dem Format keine Aussprache." Mit etwas zeitlichem Abstand könne sie inzwischen jedoch über den Moment lachen. Die Tränen von damals scheinen also längst getrocknet, und Bendixen blickt heute mit deutlich mehr Gelassenheit auf die Szene zurück als in dem aufgewühlten Augenblick am Runden Tisch.







