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Neue ZDF-Krimiserie „Mordufer“ startet heute – darum sprechen jetzt alle darüber

Am Bodensee wird es düster: Mit „Mordufer“ startet eine neue Krimiserie im ZDF. Die Hauptrollen übernehmen Franziska Weisz und Maria Wördemann – zwei Ermittlerinnen, die vor idyllischer Kulisse komplexe Mordfälle aufklären.

Mordufer - Die große Gier: Chiara Locatelli (Maria Wördemann) und Doro Beitinger (Franziska Weisz) stehen in einem Büro und blicken zur Seite. Locatelli hält ein Smartphone in ihrer rechten Hand. Im Hintergrund steht Katrin Glaunsinger (Beate Constanze Pitronik) an einem Schreibtisch und telefoniert mit einem Festnetztelefon.
Die Kriminalkommissarinnen Chiara Locatelli (Maria Wördemann, M.) und Doro Beitinger (Franziska Weisz, r.) ermitteln im Einwohnermeldeamt. Katrin Glaunsinger (Beate Constanze Pitronik, l.) kann offenbar wenig zur Aufklärung des Mordes an ihrer Mitarbeiterin beitragen. Foto: ZDF / Patrick Pfeiffer

Krimi-Fans dürfen sich auf frischen Nachschub freuen: Am Freitag, 6. März, um 20:15 Uhr startet im ZDF die neue Serie „Mordufer“. Vier Episoden laufen jeweils freitags zur Primetime.

Wer nicht warten möchte, kann bereits jetzt alle Folgen vorab sehen: In der ZDFmediathek stehen die vier Episoden seit Ende Februar kostenlos und ohne Werbung zum Stream bereit. Jede Folge erzählt dabei einen eigenen Kriminalfall, der das Ermittlerteam an seine Grenzen bringt.

„Mordufer“: Darum geht es in der neuen ZDF-Krimiserie

Im Mittelpunkt der neuen Serie stehen zwei Kommissarinnen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Doro Beitinger (Franziska Weisz) kehrt nach einer längeren Familienpause in den Polizeidienst zurück. Gleichzeitig muss sie sich daran gewöhnen, dass ihre neue Vorgesetzte deutlich jünger ist: Chiara Locatelli (Maria Wördemann) wurde gerade erst zur Kripo nach Überlingen versetzt und möchte sich dort beweisen.

Trotz ihrer unterschiedlichen Lebenssituationen müssen die beiden schnell zusammenarbeiten – denn gleich ihr erster Fall hat es in sich.

Auftaktfall: Ein Mord am Bodenseeufer

Die Serie beginnt mit der Episode „Brennen soll sie“. Am Ufer des Bodensees entdecken Ermittler einen Scheiterhaufen – darauf liegt die Leiche der Schönheitschirurgin Dr. Julia Spranger.

Die Ermittlungen führen Doro Beitinger und Chiara Locatelli in das Umfeld der Toten. Ihr Ehemann Udo Spranger steht kurz vor der Scheidung und wollte gerade aus der gemeinsamen Villa ausziehen. Gleichzeitig scheint es auch innerhalb ihrer Schönheitsklinik Konflikte gegeben zu haben.

Eine auffällige Schmiererei am Klinikeingang – mit der Botschaft „Brennen soll sie“ – verstärkt den Verdacht, dass hinter dem Mord mehr steckt als zunächst vermutet.

Während die Kommissarinnen verschiedene Verdächtige befragen, kämpfen beide auch mit persönlichen Herausforderungen: Beitinger versucht nach ihrem Wiedereinstieg Beruf und Familie zu vereinbaren, während Locatelli sich erst an ihr neues Leben am Bodensee gewöhnen muss.

Weitere Fälle führen in dunkle Geheimnisse

Auch in den folgenden Episoden stoßen die Ermittlerinnen auf komplizierte Fälle. In der zweiten Folge „Kurzes Glück“ wird am Grund des Bodensees ein Fass entdeckt – darin die Leiche eines Mannes, der nach einem Lotteriegewinn jahrelang als verschwunden galt.

Die Ermittlungen führen zu seiner Freundin, die inzwischen mit ihrer Schwester in der ehemaligen Villa des Vermissten lebt. Doch auch andere Personen aus seinem Umfeld geraten ins Visier der Ermittlerinnen.

Franziska Weisz: Vom „Tatort“-Star zur neuen ZDF-Ermittlerin

Eine der Hauptrollen übernimmt Franziska Weisz, die vielen Krimi-Fans bereits aus dem „Tatort“ bekannt ist. Dort spielte sie von 2015 bis Anfang 2024 die Ermittlerin Julia Grosz.

Ihre Karriere begann bereits 2001 im Film „Hundstage“ von Ulrich Seidl. Im selben Jahr war sie auch in Michael Hanekes Film „Die Klavierspielerin“ zu sehen, der unter anderem für die Goldene Palme nominiert wurde.

Den internationalen Durchbruch schaffte Weisz 2004 mit dem Psychothriller „Hotel“, für den sie bei der Berlinale als „European Shooting Star“ ausgezeichnet wurde. Später wurde sie auch einem breiteren Fernsehpublikum durch Serienrollen bekannt – etwa in „Der letzte Bulle“ oder der Erfolgsserie „Tage, die es nicht gab“.

Privat ist die Schauspielerin mit dem Regisseur Felix Herzogenrath verheiratet.

Maria Wördemann hat schon viel Theater-Erfahrung

An ihrer Seite ermittelt Maria Wördemann, die als aufstrebende Schauspielerin gilt. Die 1995 geborene Darstellerin sammelte bereits früh Theatererfahrungen am Staatsschauspiel Dresden. Später studierte sie an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule in München und spielte unter anderem an den Münchner Kammerspielen sowie am Residenztheater.

Seit 2019 gehört sie zum Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Parallel wurde sie durch verschiedene TV- und Kinoproduktionen einem größeren Publikum bekannt.

2025 erhielt Maria Wördemann außerdem den Deutschen Hörbuchpreis als beste Interpretin.

Darum ist der Bodensee für Krimis so beliebt

Der Bodensee hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der beliebtesten Krimi-Kulissen im deutschen Fernsehen entwickelt. Serien wie „Die Toten vom Bodensee“, „WaPo Bodensee“ oder „Der Kommissar und der See“ spielen ebenfalls in der Region.

Die Kombination aus der idyllischen Landschaft, der internationalen Grenzregion und kleinen Städten bietet ideale Voraussetzungen für spannende Geschichten.

Das sind die Sendetermine von „Mordufer“

Die neue ZDF-Krimiserie umfasst zunächst vier Folgen, die jeweils freitags zur Primetime ausgestrahlt werden:

  • 6. März: „Brennen soll sie“

  • 13. März: „Kurzes Glück“

  • 20. März: „Die große Gier“

  • 27. März: „Wein und Wahrheit“

Alle Episoden sind bereits jetzt kostenlos in der ZDFmediathek verfügbar. Für Krimi-Fans bedeutet das: Wer möchte, kann die gesamte Staffel schon vor der TV-Ausstrahlung ansehen.