Nächster Fall für Schenk und Ballauf: „Tatort“ entführt Ermittler in die Prepper-Szene
Im neuen Köln-„Tatort“ geraten Ballauf und Schenk in eine abgeschottete Prepper-Welt. Der Fall verspricht Spannung und Beklemmung.

Während Köln wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe im Ausnahmezustand ist, müssen Max Ballauf und Freddy Schenk einen brutalen Mord aufklären. Das Opfer: ein junger Berufsschullehrer, der mit einem Jagdmesser getötet wurde. Die Spur führt die Kommissare in eine geheimnisvolle Szene von Menschen, die sich auf mögliche Katastrophen vorbereiten – und in einen ehemaligen Schutzbunker tief unter der Stadt.
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Mordfall führt in abgeschottete Parallelwelt
Der 96. Köln-„Tatort“ trägt den Titel „Die letzten Menschen von Köln“ und setzt auf ein ungewöhnliches Setting. Nachdem der Lehrer Linus Makris ermordet aufgefunden wird, geraten die Ermittler auf die Spur seiner verschwundenen Schwester Elara. Hinweise führen zu einem Prepper-Workshop, der an einem geheim gehaltenen Ort stattfindet.
Dort trifft eine Gruppe von Menschen aufeinander, die sich auf Krisen und Katastrophen vorbereitet. Während Ballauf und Schenk fieberhaft nach dem Versteck suchen, verschärft sich die Stimmung innerhalb des Bunkers. Misstrauen, Angst und Geheimnisse sorgen dafür, dass die Situation zunehmend außer Kontrolle zu geraten droht.
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Beklemmende Dreharbeiten im echten Schutzbunker
Gedreht wurde der neue Fall unter anderem in einem ehemaligen Zivilschutzbunker in Köln-Kalk. Genau dieser außergewöhnliche Schauplatz prägt die Atmosphäre des Films. Klaus J. Behrendt beschreibt die Dreharbeiten als „sehr beklemmend, sehr kalt und dunkel“. Der Bunker bot einst Platz für mehr als 2.000 Menschen.
Auch Dietmar Bär kann der Idee von Überlebenstrainings wenig abgewinnen. Der Schauspieler äußert sich kritisch zur Vorstellung, sich vor möglichen Weltuntergangsszenarien verstecken zu können. Gerade diese Gegensätze machen das Thema des neuen „Tatorts“ spannend und aktuell.
Zu sehen ist der „Tatort – Die letzten Menschen von Köln“ am 20. September 2026 um 20.15 Uhr im Ersten sowie in der ARD-Mediathek.
Quellen
WDR






