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Stürzt Finn in den Tod?

„Morden im Norden“-Spielfilm „Am Abgrund“ – Finn Kiesewetter in Lebensgefahr

Im ARD-Spielfilm „Am Abgrund“ gerät Kommissar Finn Kiesewetter in einen dramatischen Einsatz, der sein Leben völlig aus der Bahn wirft. Was hinter seinem möglichen Serientod steckt, zeigt „Morden im Norden“ heute Abend im Ersten.

MORDEN IM NORDEN - AM ABGRUND, am Montag (17.11.25) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Finn Kiesewetter (Sven Martinek, 2. v.r.; mit Caroline Hellwig, Jörn Hentschel, 2. v.l., und Ingo Naujoks) nimmt die Verfolgung auf.
„Morden im Norden: Am Abgrund“ (17.11.25, 20:15 Uhr im Ersten): Finn Kiesewetter (Sven Martinek, mit Caroline Hellwig, Jörn Hentschel, und Ingo Naujoks) nimmt die Verfolgung auf. Foto: ARD/NDR/ARD Degeto/Thorsten Jander

„Morden im Norden“ kehrt heute zur Primetime in Spielfilmlänge zurück. Und der 90-Minüter „Am Abgrund“ sorgt direkt zu Beginn für einen der härtesten Cliffhanger der gesamten Krimireihe. Die alles entscheidende Frage lautet: Ist Kommissar Finn Kiesewetter wirklich tot?

Der Film ist an die erfolgreiche Vorabendserie angelehnt, funktioniert aber komplett für sich. „Morden im Norden – Am Abgrund“ läuft heute um 20:15 Uhr im Ersten und ist bereits in der ARD Mediathek verfügbar. Die neuen regulären Serienfolgen starten bereits am 24. November um 18.50 Uhr im Ersten.

Schockmoment am Kliff: Stürzt Finn Kiesewetter in den Tod?

Der Film eröffnet mit einer Szene, die selbst langjährige Fans schlucken lässt: Zwischen Trümmern und Reifenspuren an einer Steilküste deutet alles darauf hin, dass Finn Kiesewetter (Sven Martinek) mit seinem Motorrad in die Tiefe gestürzt ist. Was wie ein tragischer Unfall wirkt, nimmt seinen Anfang zwei Tage zuvor auf dem Lübecker Altstadtmarkt. Dort setzt eine Reihe unglücklicher Ereignisse alles in Gang. Und wie so oft bei „Morden im Norden“ zeigt sich schnell: Der erste Eindruck trügt.

Handlung: Ein Einsatz auf dem Lübecker Altstadtmarkt eskaliert

Zwei Tage zuvor nimmt das Drama seinen Lauf: Adam Reichelt (Adrian Julius Tillmann) versucht auf dem Lübecker Altstadtmarkt vergeblich einen Ring zu stehlen. Die Streifenpolizisten Romina Petersen (Caroline Hellwig) und Mirco Jennings (Jörn Hentschel) verhindern seine Flucht, schließlich drückt Mirco den ächzenden Dieb mit dem Knie auf dessen Oberkörper zu Boden.

Adam kann sich aus dem Griff der Beamten befreien, entreißt Mirco die Dienstwaffe und flüchtet mit einer Frau als Geisel in ein Parkhaus. Genau in diesem Moment treffen die Kommissare Finn Kiesewetter und Lars Englen (Ingo Naujoks) zufällig ein und nehmen sofort die Verfolgung auf. Als Lars plötzlich ins Visier des Bewaffneten gerät, bleibt Finn keine Wahl: Er feuert einen Schuss ab. Adam bricht zusammen und stirbt noch am Tatort.

Interne Ermittlungen – und Finn verschwindet

Nach dem Schusswaffengebrauch wird Finn von der internen Ermittlung unter Leitung von Linda Stamm (Pina Kühr) befragt. Eine überraschende Aussage der Geisel (Maja Jurić) belastet Finn schwer, woraufhin er suspendiert wird und sich in sein abgelegenes Ferienhaus an der Ostseeküste zurückzieht.

Während Lars und Gregor (Jonas Minthe) versuchen, ihren Kollegen zu entlasten, spitzt sich die Lage dramatisch zu. Denn als Staatsanwältin Elke Rasmussen (Tessa Mittelstaedt) Finn im Ferienhaus aufsuchen will, trifft sie auf eine Situation, die alles infrage stellt: Finn ist nicht allein...

Kritik: Starke Darsteller, starke Geschichte

Hauptdarsteller Sven Martinek zeigt Finn Kiesewetter in einer der verletzlichsten Phasen seiner Figur. Regisseur Dirk Pientka und Drehbuchautorin Christiane Rousseau erzählen den Fall so, dass auch Zuschauer ohne Vorwissen der Serie problemlos folgen können. Besonders hervorzuheben ist Maja Jurić als Geisel/Zeugin, deren Figur biografische Parallelen zu ihrer eigenen Flucht vor dem Kosovokrieg aufweist – ein Detail, das dem Film zusätzliche Tiefe gibt.

Wie geht es bei „Morden im Norden“ weiter?

Für Fans gibt es gute Nachrichten: Neben den Spielfilmen geht es mit den regulären Episoden von „Morden im Norden“ am Vorabend bald weiter.

  • Neue Vorabendfolgen starten am 24. November um 18.50 Uhr im Ersten.

  • Der nächste Spielfilm, „Morden im Norden – Weil du böse bist“, folgt am 5. Januar 2026 um 20:15 Uhr.

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