Hands-on zu „Monster Hunter Stories 3“: Was erwartet euch im neuen RPG-Ableger?
„Monster Hunter Stories 3“ hat eine große Welt, knuffige Monster und taktische Tiefe – aber macht das auch Spaß? Wir haben’s getestet.

Neben „Pragmata“ und „Resident Evil 9: Requiem“ arbeitet Capcom derzeit auch an „Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection“ – dem dritten Ableger der beliebten „Monster Hunter“-Spin-off-Reihe. Im Rahmen eines Anspieltermin hatte ich die Gelegenheit die neueste Demo von der Tokyo Game Show selbst auszuprobieren und einen ersten Eindruck vom neuen Abenteuer zu gewinnen.
Was erwartet euch in „Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection“?
In den „Monster Hunter Stories“-Spielen schlüpft ihr in die Rolle eines Rangers / einer Rangerin – vergleichbar mit den Wildhüter:innen unserer echten Welt. Ihr Ziel ist es, die Lebensräume der Monster zu schützen und zu bewahren. Anstatt die Monster zu jagen, versuchen Ranger, Freundschaften mit ihnen zu schließen und sie großzuziehen – oft schon ab dem Moment, in dem sie aus dem Ei schlüpfen.
Obwohl alle Spiele in derselben Welt spielen, erzählt jedes „Monster Hunter Stories“ eine eigenständige Geschichte mit neuen Hauptfiguren. Im Zentrum der Geschichte stehen dieses Mal die beiden untergehenden Nationen Azuria und Vermeil, die von einer rätselhaften Kristall-Seuche heimgesucht werden. Neue Hoffnung entsteht, als ein Ei entdeckt wird, aus dem zwei Rathalos-Zwillinge schlüpfen. Doch sie tragen ein uraltes Mal, das auf einen verheerenden Bürgerkrieg vor 200 Jahren hinweist...
Als Spieler:in übernehmen wir die Rolle des Erben / der Erbin des Königreichs Azuria. Diese:r ist ebenfalls Ranger Captain, der/die einzige Rathalos-Reiter:in und bricht gemeinsam mit seiner/ihrer Truppe – darunter Prinzessin Eleanor aus Vermeil – auf, um die Ursache der Kristall-Plage zu finden und den drohenden Krieg zu verhindern.
Erste Mission, erste Kämpfe: So spielt sich die Demo
In der rund 60-minütigen Demo übernahm ich die Rolle der männlichen Hauptfigur Leo. Dieser bricht gemeinsam mit seinem besten Freund Simon und der neuen Rekrutin Thea zu ihrer ersten Mission auf.
Schon nach kurzer Zeit wird klar: Nicht alle Monster sind wohlgesinnt oder stehen auf der Seite der Ranger. So treffen wir bereits nach wenigen Schritten auf ein aggressives Velociprey, das gemeinsam mit seinen Artgenossen das örtliche Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringt. Die Konfrontation ist unausweichlich.
In Kämpfen setzt „Monster Hunter Stories 3“ wie seine Vorgänger auf ein rundenbasiertes Kampfsystem, das auf einem Schere-Stein-Papier-Prinzip basiert: Es gibt drei Angriffsarten – Kraft, Technik und Tempo. Tempo schlägt Kraft, Kraft schlägt Technik, und Technik schlägt Tempo. Wer im direkten Duell („Head-to-Head“) die überlegene Angriffsart wählt, verursacht nicht nur mehr Schaden, sondern entscheidet auch darüber, ob der eigene Angriff durchkommt oder geblockt wird.
Monsties – verbündete Monster, auf denen die Ranger auch reiten können – kämpfen ebenfalls mit und können gemeinsam mit ihrem Reiter sogenannte Doppelangriffe ausführen, um zusätzlichen Schaden zu verursachen. Für noch stärkere Angriffe lassen sich zudem Spezialfähigkeiten einsetzen, die allerdings Ausdauer verbrauchen – eine begrenzte Ressource im Kampf. Gegner können durch gezielte Angriffe ins Taumeln gebracht und schließlich zu Boden geworfen werden. In diesem Zustand lässt sich ein besonders starker Gruppenangriff namens „Synchro Rush“ ausführen.
Eine Welt voller Charme, Vielfalt und Erkundung
Capcomsetzt bei der Gestaltung des Spiels erneut auf den charmanten Cel-Shading-Anime-Look, den Fans bereits aus den Vorgängern kennen. Dieser visuelle Stil hebt sich angenehm vom realistischeren und deutlich düstereren Erscheinungsbild der Hauptreihe ab. Die Spielwelt profitiert dabei besonders: Die farbenfrohen, detailverliebten Landschaften erinnern an Szenen aus einem Studio-Ghibli-Film – und architektonisch auch sehr an das mittelalterliche Großbritannien.

Abseits der Kämpfe erkunden die Ranger diese weitläufige, offene Welt. Hierbei sind sie meist auf dem Rücken ihrer Begleitmonster unterwegs – das macht nicht nur Spaß, sondern bringt auch Tempo in die Erkundung. Einige Monsties sind besonders schnell am Boden, andere wiederum können klettern, fliegen oder sogar gleiten. Je nach Terrain ist es daher nötig, regelmäßig das passende Monstie zu wählen, um neue Gebiete überhaupt erreichen zu können.
Während der Erkundung lassen sich außerdem zahlreiche nützliche Ressourcen sammeln – darunter Früchte, Pflanzen und Erze, die später im Spielverlauf Verwendung finden.
„Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection“ erscheint am 26. März 2026 für PlayStation 5, Nintendo Switch 2, Xbox Series X/S und PC.







