Mehmet Scholl überwältigt Einbrecher: Mann wollte ins Bett der Tochter
Ein nächtlicher Einbruch im Haus von Mehmet Scholl nahm eine verstörende Wendung. Der Eindringling soll bis ins Zimmer der Tochter gelangt sein, bevor die Familie ihn überwältigte.

Im Haus von Mehmet Scholl ist es in der Nacht auf Montag zu einem beunruhigenden Zwischenfall gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen drang ein 48 Jahre alter Mann am frühen Morgen in das Wohnhaus der Familie in München ein. Besonders brisant: Der Eindringling soll nicht nach Wertsachen gesucht haben, sondern schließlich sogar im Zimmer von Scholls Tochter aufgetaucht sein.
Der Mann gelangte dem Bericht zufolge kurz vor 5 Uhr morgens über eine offenbar nicht verschlossene Terrassentür ins Haus. Seinen Rucksack und seine Schuhe soll er zuvor vor dem Gebäude abgestellt haben. Was dann im Inneren geschah, liest sich weniger wie ein gewöhnlicher Einbruch als wie eine zunehmend bizarre Eskalation.
Erst Essen, dann Dusche, dann ins Schlafzimmer
Statt sich zunächst nach Wertgegenständen umzusehen, soll der 48-Jährige erst einmal Lebensmittel der Familie konsumiert haben. Anschließend habe er sich im Haus sogar noch unter die Dusche gestellt. Spätestens an diesem Punkt war aus dem Einbruch längst eine höchst verstörende Situation geworden.
Danach bewegte sich der Mann laut Bericht weiter durch das Haus und suchte schließlich das Zimmer der älteren Tochter von Mehmet Scholl auf. Die 20-Jährige lag dort gemeinsam mit ihrem Partner Sandro Porta im Bett. Porta spielt als Fußballer für die zweite Mannschaft von 1860 München in der Bayernliga.
Als der nackte Eindringling versucht haben soll, sich zu der jungen Frau ins Bett zu legen, wachten die beiden auf. Es kam daraufhin zu einer heftigen Konfrontation, die die Situation endgültig eskalieren ließ.
Mehmet Scholl greift selbst ein
Durch den Lärm alarmiert, eilte auch Mehmet Scholl zur Hilfe. Gemeinsam gelang es ihm, seiner Tochter und deren Partner, den Mann am Boden zu fixieren und die Polizei zu verständigen. Bei der Überwältigung erlitt der mutmaßliche Täter laut Bericht eine Platzwunde.
Die herbeigerufenen Beamten nahmen den 48-Jährigen noch im Haus fest. Nach den vorliegenden Informationen soll der Beschuldigte bereits als psychisch auffällige Person bekannt gewesen sein. Die Kriminalpolizei untersucht nun den genauen Ablauf des Vorfalls.
Inzwischen wurde der Verdächtige demnach in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Für die Familie Scholl dürfte der Vorfall dennoch ein Schock bleiben – nicht zuletzt, weil der Mann offenbar bis in einen der intimsten Rückzugsorte des Hauses vordringen konnte.









