„The Masked Singer“: Pietro Lombardis Comeback sorgt für heftige Kritik
Pietro Lombardi ist zurück bei „The Masked Singer“. Während sich viele Fans über das Wiedersehen freuen, stößt die Entscheidung bei anderen auf deutliche Ablehnung.

Noch vor einem Jahr rätselten die Zuschauer darüber, ob Pietro Lombardi der der Rave-Ioli steckt. Im Finale der zwölften Staffel bestätigte sich der Verdacht schließlich: Der Sänger verbarg sich tatsächlich unter der Maske und erreichte den zweiten Platz.
Am Mittwoch, 7. Oktober, kehrte Pietro nun zu „The Masked Singer“ zurück. In der vierten Folge von Staffel 13 wechselte er die Seiten und nahm neben Verona Pooth und Chris Tall im Rateteam Platz.
Kritik an Pietro Lombardis „Masked Singer“-Comeback
Die Ankündigung von Pietros Rückkehr sorgte auf Instagram auf den ersten Blick für überwiegend positive Reaktionen. Nicht alle Zuschauer wollten Lombardi allerdings wieder bei „The Masked Singer“ sehen.
So kommentierte ein User unter der Ankündigung knapp: „Mit dir? Nein danke“, andere witzelten darüber, dass Pietro die sinkenden Quoten der Show kaum retten können würde.
Zumindest beim eigentlichen Rätseln konnte Lombardi seine „Masked Singer“-Erfahrung am Mittwoch einsetzen. In Folge 4 wurden mit Ruth Moschner und Bastian Bielendorfer zwei weitere Promis enttarnt. Moschner steckte unter Wild Thing, Bielendorfer unter Groovy – und Pietro lag mit seinen Vermutungen richtig.
Interessant ist die Kritik an Pietro trotzdem, denn „The Masked Singer“ steht mit der aktuellen Staffel ohnehin stärker unter Beobachtung als zuletzt. Mehrere grundlegende Änderungen am Format hatten bereits zum Start für Diskussionen gesorgt.
Werden kritische Kommentare gelöscht?
Unter einem anderen Instagram-Beitrag entwickelte sich zudem eine Diskussion, die gar nicht unmittelbar mit Lombardi zu tun hatte. Mehrere Nutzer behaupteten, dass kritische Kommentare auf dem Account verschwinden würden.
„Werden jetzt Kritiken von euch gelöscht oder warum gibt’s immer weniger“, fragte ein User. Darauf antwortete jemand: „Jap , werden sie… [...] Ein Kommentar von mir letztens auch“.
Ein Nutzer warf dem Sender daraufhin vor: „Zeigt ja wieder das es sie [...] null interessiert ob wir Fans Probleme mit ihren Entscheidungen haben“. In derselben Antwort fiel sogar der Vorwurf, ProSieben handle „gegen die Meinungsfreiheit“.
Ob ProSieben beziehungsweise das Social-Media-Team tatsächlich gezielt kritische Kommentare gelöscht hat, lässt sich jedoch nicht beweisen. Es handelt sich zunächst um Behauptungen einzelner Nutzer, die Sichtbarkeit ihrer Kommentare sprechen eher gegen entfernte Kritik.
„The Masked Singer“ 2026 steht wegen neuer Regeln in der Kritik
Dass sich in der Kommentarspalte grundsätzlicher Frust entlädt, kommt nicht völlig überraschend. Staffel 13 unterscheidet sich deutlich von früheren Ausgaben. Erstmals wird „The Masked Singer“ in Deutschland nicht mehr live ausgestrahlt. Die Shows wurden bereits im August aufgezeichnet, wodurch auch das Voting der Fernsehzuschauer entfällt. Über das Weiterkommen entscheidet stattdessen unter anderem das Publikum im Studio.
Schon nach dem Staffelstart kritisierten Fans, dass dadurch ein wichtiger Teil des besonderen „Masked Singer“-Gefühls verloren gegangen sei. Selbst BossHoss-Sänger Alec Völkel, der in der ersten Folge im Rateteam saß, bedauerte den neuen Modus, bei dem jeweils zwei Masken bereits nach ihrem ersten Abend ausscheiden.
Auch die Kostüme der 13. Staffel sorgen für Diskussionen. Die langjährige Kostümbildnerin Alexandra Brandner, die seit der ersten Staffel an den aufwendigen Figuren gearbeitet hatte, ist nicht mehr beteiligt. Einige Fans empfinden die neuen Masken als deutlich weniger hochwertig und werfen der Produktion Sparmaßnahmen vor.







