Kritik nach „Masked Singer“-Auftakt: „ProSieben hat die Show gekillt“
„The Masked Singer“ ist mit einem neuen Konzept in die 13. Staffel gestartet. Doch statt Begeisterung hagelt es nach der ersten Folge Kritik.

Mit einem neuen Sendeplatz, einem neuen Spielmodus und erstmals voraufgezeichneten Folgen wollte ProSieben frischen Wind in die 13. Staffel von „The Masked Singer“ bringen. Doch nach dem Staffelauftakt am Mittwochabend zeigen sich viele Fans alles andere als begeistert. Vor allem auf Instagram machen zahlreiche Zuschauer:innen ihrem Ärger Luft.
Fans vermissen das alte „Masked Singer“
Besonders häufig kritisieren Fans, dass die Show nicht mehr live ausgestrahlt wird. Damit fällt auch die Möglichkeit weg, selbst über das Weiterkommen der Masken abzustimmen. Ein Kommentar bringt die Stimmung vieler Zuschauer:innen auf den Punkt: „Ich mag die ganzen Veränderungen überhaupt nicht. Früher war's spannender. Alle Masken jede Woche, schöne Masken, man konnte live abstimmen. Die Liebe fehlt leider komplett.“
Auch das neue Turnier-System stößt auf wenig Begeisterung. Statt wie früher alle Masken in jeder Ausgabe zu sehen, treten nun jeweils nur vier Kostüme gegeneinander an. Zwei Stars müssen sich direkt demaskieren, während die übrigen beiden bereits ins Halbfinale einziehen. Für viele Fans geht dadurch ein wichtiger Teil des Formats verloren. „Man möchte doch mit jeder Maske über Wochen mitfiebern“, schreibt ein Fan. Ein anderer urteilt noch drastischer: „Pro 7 hat die geniale Show gekillt.“
Auch die Kostüme sorgen für Diskussionen
Neben dem neuen Konzept wird auch die optische Gestaltung der aktuellen Staffel heiß diskutiert. Viele Zuschauer:innen finden die neuen Masken weniger kreativ als in früheren Jahren. In zahlreichen Kommentaren wird die ehemalige Kostümdesignerin Alexandra Brandner erwähnt, die gekündigt wurde und nicht mehr für die Show tätig ist. Viele Fans wünschen sich ihre Rückkehr.
Ob die aktuellen Kostüme im Laufe der Staffel noch überzeugen können, bleibt abzuwarten. Zum Start jedenfalls fällt das Urteil vieler Zuschauer:innen eher kritisch aus.
Werbung bringt Fans bei „Masked Singer“ auf die Palme
Ein weiterer Punkt sorgt für besonders viel Frust: die Werbeunterbrechungen. Unter dem Instagram-Post der Sendung beschweren sich zahlreiche Fans über die Länge und Häufigkeit der Werbeblöcke. Einige berichten sogar, bereits nach der ersten Werbepause abgeschaltet zu haben. „Ich habe nach gestern keine Lust mehr auf die Sendung! Das macht keinen Spaß mehr“, schreibt ein Zuschauer.
Andere kritisieren, dass die langen Unterbrechungen den Spannungsbogen der Show zerstören würden. Trotz der Kritik bleibt abzuwarten, wie sich die Einschaltquoten in den kommenden Wochen entwickeln. Fest steht jedoch: Selten hat eine neue „Masked Singer“-Staffel bereits nach der ersten Folge für so viele Diskussionen gesorgt.






