Letzter „Stralsund“-Krimi mit Karl Hidde: Termin für Alexander Held finalen Auftritt bekannt
Ein letztes Mal ist Alexander Held als Karl Hidde in „Stralsund“ zu sehen. Nun steht fest, wann das ZDF den bereits abgedrehten Abschiedsfilm „Dunkle Tiefen“ zeigt.

Für „Stralsund“-Fans dürfte dieser Film ein besonders emotionaler werden: Alexander Held ist ein letztes Mal als Kriminalhauptkommissar Karl Hidde zu sehen. Der Schauspieler, der die ZDF-Reihe seit 2010 geprägt hatte, starb am 12. Mai 2026 im Alter von 67 Jahren nach kurzer Krankheit.
Seinen letzten „Stralsund“-Fall hatte Held zu diesem Zeitpunkt bereits abgedreht. Jetzt steht auch fest, wann die Zuschauer:innen Abschied von Karl Hidde nehmen müssen.
Stralsund – Dunkle Tiefen“: Dann läuft Alexander Helds letzter Fall
Das ZDF zeigt „Stralsund – Dunkle Tiefen“ am Samstag, 31. Oktober 2026, um 20.15 Uhr. Wer nicht bis zur TV-Ausstrahlung warten möchte, kann den neuen Krimi bereits ab 24. Oktober im ZDF-Streamingportal abrufen.
In seinem letzten Fall ermittelt Hidde noch einmal gemeinsam mit Jule Zabek (Sophie Pfennigstorf). Ausgangspunkt ist der Tod des Fischereiunternehmers Hark Reimers, dessen Leiche ausgerechnet in einem Fischernetz entdeckt wird. Die Ermittlungen führen das Team in die Stralsunder Fischereigemeinschaft. Dabei rückt unter anderem die Auszubildende Ella Brodersen in den Fokus.
Doch nicht nur der Fall fordert Hidde. Der erfahrene Ermittler wird mit gesundheitlichen Problemen und Selbstzweifeln konfrontiert. Dass es für die Figur auf einen Abschied hinausläuft, soll sich damit auch innerhalb der Handlung bemerkbar machen.
Alexander Held hatte seinen „Stralsund“-Ausstieg bereits beschlossen
Alexander Helds Abschied als Karl Hidde steht nicht in direktem Zusammenhang mit seinem Tod. Wie das ZDF bestätigt, hatte der Schauspieler die Krimireihe bereits 2025 auf eigenen Wunsch verlassen. Einer der Gründe war demnach, dass er sein Arbeitspensum reduzieren wollte. „Dunkle Tiefen“ war deshalb schon damals als letzter Fall seiner Figur geplant.
Held gehörte seit 2010 zum „Stralsund“-Ensemble und prägte Karl Hidde über viele Jahre als kontrollierten und mitunter spröden, zugleich aber loyalen Ermittler. Auch abseits von „Stralsund“ war Held fest mit dem ZDF-Krimi verbunden: Seit 2014 spielte er in „München Mord“ den eigenwilligen Hauptkommissar Ludwig Schaller.
So geht es mit „Stralsund“ ohne Karl Hidde weiter
Mit Hiddes letztem Fall endet allerdings nicht die gesamte „Stralsund“-Reihe. Das ZDF arbeitet bereits an der Zukunft des Samstagskrimis. Aktuell entstehen mit „Haus des Henkers“ und „Das letzte Gebot“ zwei weitere Filme.
Im Mittelpunkt bleibt Jule Zabek (Sophie Pfennigstorf). Nach dem Abschied von Karl Hidde und Tomasz Nowak muss sie sich allerdings an ein neues Team gewöhnen. Torben Liebrecht stößt als Stefan Witt hinzu, während Samuel Weiss den neuen Chef Achim Mahron spielt. Außerdem gehören Sebastian Jakob Doppelbauer als Tom Grunow und Trigal Sandberger Cañas als IT-Forensikerin Elena Delgado zum neuen Ensemble.
Doch nicht nur der Fall fordert Hidde. Der erfahrene Ermittler wird mit gesundheitlichen Problemen und Selbstzweifeln konfrontiert. Dass es für die Figur auf einen Abschied hinausläuft, soll sich damit auch innerhalb der Handlung bemerkbar machen.
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