„München Mord“: Bleibt Alexander Helds letzter Wunsch unerfüllt?
Gestern lief eine neue Folge von „München Mord“ im Fernsehen. Für die Fans eine Erinnerung an den kürzlich verstorbenen Schauspieler Alexander Held. Doch um den TV-Star gibt es heute noch viele Rätsel ...

Völlig überraschend starb Schauspieler Alexander Held im Mai. Der TV-Star, der vor allem für seine Rolle des Kommissar Schaller in „München Mord“ bekannt war, starb im Alter von nur 67 Jahren nach kurzer Krankheit. Trotzdem gab es gestern ein Wiedersehen mit dem Charakterdarsteller. Denn vor seinem Tod hatte er noch zwei Folgen abgedreht. „Die Stimmung war damals prächtig. Das Team ist über die Jahre eingespielt, die KollegInnen ganz wunderbar“, erinnert sich Schauspieler David Zimmerschied (42) an die Dreharbeiten.
Er wollte neben seiner verstorbenen Frau beerdigt werden
Nach dem Tod fragten sich viele Fans: Wie geht es mit der TV-Reihe weiter? „Die Samstagskrimireihe 'München Mord' wird fortgesetzt“, so das ZDF auf Nachfrage. „Für zwei weitere, bereits geplante Folgen beginnen im Herbst dieses Jahres die Dreharbeiten mit Bernadette Heerwagen (49) und Marcus Mittermeier (56).“ Das scheint ein Hinweis darauf, dass die Figur des Ludwig Schaller nicht ersetzt wird.
Während die Frage nach der TV-Serie damit beantwortet ist, gibt es weiter viele Fragen zu Alexander Held. So gab es bislang keine Trauerfeier für ihn. Und: Er wurde bis heute nicht beerdigt, berichtet Bild. Auch wo er seine letzte Ruhe finden wird, scheint noch unklar. Dabei hatte Alexander Held klare Vorstellungen: Er wollte neben seiner verstorbenen Frau Patricia Gräfin Fugger von Babenhausen (†52) beerdigt werden – auf seinem Anwesen in Erl in Tirol. Doch dieser letzte Wunsch wird vielleicht nicht erfüllt.
Das Nachlassverfahren wurde eingeleitet
Ein möglicher Grund: Noch ist unklar, was aus dem Grundstück wird, so Bild. Denn Alexander Held hatte nach dem Tod seiner Frau nicht wieder geheiratet und er hat keine Kinder. Ob er ein Testament hinterlassen hat? Unbekannt. Am Bezirksgericht Kufstein wurde ein so genanntes Verlassenschaftsverfahren eingeleitet. Das heißt: Dort wird sein Nachlass abgewickelt. Und dazu gehört auch das Grundstück in Erl. Das bedeutet: Möglicherweise wird es verkauft. Aber: „Wer will ein Grundstück haben, wo zwei Urnen draufstehen?“, so ein Mitarbeiter der Gemeinde zu Bild.
Damit bleiben viele Fragen offen. Seine Fans hoffen, dass Alexander Held seine letzte Ruhe bald findet ...






