Nach Tod von „München Mord“-Darsteller: Im ZDF lebt Alexander Held weiter
Die Nachricht schockte Deutschlands TV-Szene: Im Mai starb „München Mord“-Hauptdarsteller Alexander Held überraschend. Warum er trotzdem im ZDF noch weiterleben wird – und wie es mit der Serie weiter geht ...

Die Nachricht vom Tod von Schauspieler Alexander Held traf die TV-Welt mitten ins Herz. Der Darsteller, der vor allem für seine Darstellung von Kommissar Schaller in „München Mord“ bekannt war, starb im Mai im Alter von nur 67 Jahren nach kurzer Krankheit. Doch im ZDF geht es für ihn weiter. Der Grund: Kurz vor seinem Tod hatte Alexander Held noch zwei neue Folgen abgedreht. Die erste soll am 22. August ausgestrahlt werden, die andere ist für Ende des Jahres geplant.
„München Mord“ wird fortgesetzt
Dazu steht jetzt fest: „Die Samstagskrimireihe 'München Mord' wird fortgesetzt“, so das ZDF auf Nachfrage. „Für zwei weitere, bereits geplante Folgen beginnen im Herbst dieses Jahres die Dreharbeiten mit Bernadette Heerwagen (49) und Marcus Mittermeier (56).“ Das deutet darauf hin, dass die Figur des Ludwig Schaller, die Held so perfekt zum Leben erweckte, nicht ersetzt wird.
Für seine Fans wird vor allem die nächste Folge ein besonderes Erlebnis. Denn in „Die Stadt, die es nicht gibt“ schlüpft Alexander Held sogar in die Rolle von Musikikone Freddie Mercury. Der Hintergrund: Der Queen-Sänger erlebte in den frühen 80er-Jahren eine wilde Zeit in der bayerischen Landeshauptstadt. Und genau in dieser Zeit tauchen Schaller und seine Kollegen in dieser Folge ab. Denn die junge Nora, war nämlich auf ihrer eigenen 80er-Jahre-Party ermordet worden. Und bei den Ermittlungen entdeckt Schaller dann einen Zusammenhang mit Freddie Mercury. Der Queen-Sänger soll in seiner Münchner Zeit ein Kind gezeugt haben ...
Doch in dieser Folge müssen Schaller und seine Kollegen nicht nur den Mordfall lösen. Sie müssen sich auch intern beweisen. Denn: Ihr Vorgesetzter ist weg, seine Nachfolgerin traut dem Trio wenig zu.






