Durchbruch in Hollywood

Lars Eidinger wird neuer „Superman“-Bösewicht in „Man of Tomorrow“: „Welcome to the DCU, Lars“

Große Ehre für Schauspieler Lars Eidinger: Im nächsten „Superman“-Film wird er den Bösewicht „Brainiac“ spielen – sein Durchbruch in Hollywood.

Lars Eidinger bei der Premiere von “Im Licht“ lächelt in die Kameras.
Zuletzt zeigte Lars Eidinger (49) im Film "Das Licht" sein schauspielerisches Können, jetzt geht es auf nach Hollywood. Foto: IMAGO / Sven Simon

Mit einem Instagram-Post löste Regisseur James Gunn das Rätsel: „Auf unserer weltweiten Suche nach Brainiac in ‚Man of Tomorrow‘ schaffte es Lars Eidinger an die Spitze“, verkündete der 59-Jährige dort. Und begrüßt den Berliner Schauspieler dann auch gleich: „Willkommen bei der DCU, Lars.“ Hinter DCU steckt das DC-Universum, zu dem alle Figuren rund um das Superman-Franchise gehören. Und nun ist Lars Eidinger (49) Teil dieser weltweiten Familie.

Durchbruch als Superschurke

Dass es einen neuen „Superman“-Film geben wird, verriet der Regisseur bereits im Spätsommer. Und verkündete da auch gleich den offiziellen Start: Am 9. Juli 2027 soll „Man of Tomorrow“ in den US-Kinos starten. In dem Film trifft „Superman“ auf einen seiner größten Feinde – den Superschurken Brainiac. Der ist hochintelligent – und superböse. Sein Ziel: Wissen sammeln. Dafür schrumpft er sogar ganze Städte und packt sie in Flaschen, um sie so seiner „Wissens-Sammlung“ einzuverleiben.

Für Lars Eidinger ist es nicht die erste internationale Rolle. Der Schauspieler spielte bereits eine kleine Rolle an der Seite von George Clooney (64) im gerade erschienenen Drama „Jay Kelly“. Dazu spielte er Reinhold von Rumpel, den grausamen Gestapo-Offizier in der Netflix-Kurzserie „Alles Licht, was wir nicht sehen“. In Deutschland ist Eidinger vor allem als hochkarätiger Schauspieler bekannt. Er spielte im „Tatort“ mit, war bei „Babylon Berlin“ zu sehen und feierte in diesem Jahr bei der Berlinale mit dem Tom Tykwer-Film „Das Licht“ Premiere.

Jetzt hat er seinen Durchbruch in Hollywood. Denn als „Brainiac“ übernimmt er eine Hauptrolle – und wird damit auch der Nachfolger von Nicholas Hoult, der im aktuellen „Superman“-Film den Schurken Lex Luther spielt. Damit tritt er in große Fußstapfen: Der Film war international ein mega-Erfolg, spielte insgesamt 600 Millionen Dollar ein.