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Kabel verstecken: Ideen für Fernseher, Wand, Boden & Schreibtisch

Ob am TV, PC, an der Wand oder am Boden: Kabelsalat ist eine Plage. Du willst lose Kabel verstecken und das Kabel-Chaos in den Griff bekommen? Hier sind die besten Tipps und Ideen.

Helles Wohnzimmer mit Couch, Soundanlage und großem Fernseher, der zentral an der Wand hängt.
Für ein aufgeräumtes Wohnzimmer: So kannst du Kabel verstecken. Foto: iStock/imaginima
Inhalt
  1. Kabel verstecken: Darauf kommt's an
  2. TV-Kabel verstecken: So bleibt's am Fernseher ordentlich
  3. Kabel am Schreibtisch verstecken: Ideen für deinen Arbeitsplatz
  4. Fazit: Wie verstecke ich Kabel am besten?
  5. Was verhindert Kabelsalat?
 

Kabel verstecken: Darauf kommt's an

Kabelsalat sammelt sich besonders am Fernseher, an der Stereoanlage, im Heimkino oder am Schreibtisch an. Das Gewirr aus langen Kabeln ist dabei nicht bloß unschön: Frei herumliegende Kabel sind auch gefährliche Stolperfallen und gehören außerdem nicht in Kinderhände oder Haustierpfoten. Je nachdem, wie die Steckdosen in deinem Haushalt verteilt sind, kommst du um das Verlegen langer Stromleitungen, HDMI-Kabel oder Netzwerkkabel aber nicht herum. Wir zeigen dir Tipps und Ideen zum Organisieren, Bündeln und Verstecken deiner Kabel – zum Beispiel mithilfe einer Kabelbox:

 

TV-Kabel verstecken: So bleibt's am Fernseher ordentlich

Kabelkanal: Schafft Ordnung an der Wand

Fernseher, Blu-ray- und DVD-Player, Spielekonsole, Stereoanlage – der TV-Bereich im Wohnzimmer oder Heimkino ist vollgestopft mit Kabeln. Wenn du deinen Fernseher an der Wand montiert hast, fallen die schwarzen Verbindungen auf heller Tapete oft besonders auf. Dagegen hilft ein Kabelkanal aus Plastik oder Aluminium, mit dem du einzelne oder mehrere Kabel ordentlich und vergleichsweise unauffällig an der Wand entlang führst.

Kabelbox: Praktisches & sicheres Versteck

Auch ohne Wandmontage deines TV-Geräts musst du aber oft Ordung in das Kabel-Chaos auf der TV-Bank, im Regal oder im Fernsehschrank bringen. Die erste Maßnahme sollte hier die oben erwähnte Kabelbox sein: Sie versteckt einen großen Teil des Kabelsalats, hat Platz für Steckdosenleisten und schützt mit ihrer Abdeckung die gesamte Technik vor Staub und neugierigen Haustieren. Es muss dabei keine zweckmäßige Plastikkiste sein: Kabelboxen gibt es auch in schicker Holzoptik oder gleich ganz aus Holz. So eine Box kannst du bewusst als Deko-Element einsetzen und musst sie nicht hinter dem TV verstecken.

Kabelbänder: Zum Bündeln & sichern

Immer hilfreich sind Kabelbänder, die Stromkabel, HDMI und Co. erst einmal bündeln, sodass der Kabelsalat sich nicht so leicht bildet. Unser Tipp sind Klettbänder aus Nylon, die du flexibel einstellen kannst. Außerdem sind sie hübscher als die klassischen Kabelbinder aus Plastik. Die Kabelbündel legst du dann durch Löcher in der Rückwand des TV-Schranks oder versteckst sie hinter der TV-Bank.

Fußleiste mit Kabelkanal: Völlig unsichtbar verlegt

Du musst unschöne Kabel quer durch dein Wohnzimmer verlegen, etwa um die Internetverbindung am TV herzustellen oder die Lautsprecher des Surround-Systems anzuschließen? Dann solltest du möglichst Fußleisten nutzen, die es in vielen verschiedenen Farben gibt und lange Kabel an Wand und Boden entlang verdecken. Deine aktuelle Fußleiste kannst du dabei leicht austauschen und durch eine Leiste mit integriertem Kabelkanal ersetzen.

Kabelschellen: Ordentliche Alternative

Möchtest du die Fußleiste nicht austauschen, kannst du alternativ sogenannte Kabelschellen verwenden. Das sind kleine Kabelhalter aus Plastik, die du an die Wand nagelst. Die Kabel werden daran entlang geführt und dabei natürlich nicht komplett unsichtbar, sind aber deutlich unauffälliger, ordentlicher und sicherer verlegt.

Flachkabel: Trick 17 für weite Strecken

Für manche Kabelprobleme können auch sogenannte Flachkabel eine Lösung sein. Musst du etwa ein sehr langes Netzwerkkabel vom Router aus zu TV-Gerät, Konsole oder PC verlegen, ist ein flaches LAN-Kabel praktisch: Es passt leicht hinter Fußleisten, lässt sich mit einem Teppich verdecken und sogar ohne Bohren durch Türen und Fenster hindurch verlegen, die dann trotzdem ganz normal schließen. Auch HDMI-Kabel bekommst du in flachen Versionen.

 

Kabel am Schreibtisch verstecken: Ideen für deinen Arbeitsplatz

Auch der Schreibtisch ist ein Magnet für Kabelsalat – vor allem, wenn du einen Desktop-PC mit einem oder mehreren Monitoren und weiteren Geräten nutzt. Willst du hier Kabel verstecken, musst du in der Regel mit noch weniger Platz und Versteckmöglichkeiten auskommen als bei TV-Geräten, die oft immerhin blickdichte Schrankwände in Reichweite haben.

Kabelschlauch: Fasst zusammen, was sonst verknotet

Die erste Maßnahme, um Ordnung ins Chaos zu bringen, sollte ein Kabelschlauch sein. Ideal sind gewebte Modelle, die du selber zuschneiden und um mehrere Kabel herumwickeln kannst. So machst du aus wildem Kabelsalat dicke Kabelstränge, die schon viel ordentlicher aussehen und sich besser handhaben lassen. Viele Schreibtische haben heutzutage eigene Kabel-Organizer verbaut – zum Beispiel Löcher in der Tischplatte, durch die Verbindungskabel gelegt werden. Mit einem Kabelschlauch kannst du solche Systeme viel besser und ordentlicher nutzen.

Kabelhalter & Kabelkorb: Für Ordnung unterm Tisch

Die beste Methode für mehr Ordnung am Schreibtisch ist dann ein stabiler Kabelhalter zum Unterschrauben, in dem Steckdosenleisten sowie alle Verbindungskabel zum und vom PC sauber verschwinden. Je nach Breite deines Schreibtisches (und je nach Ausmaß des Kabelsalats) kannst du mehrere solcher Kabelwannen unter deinem Schreibtisch installieren.

Ist dir ein massiver Kabelhalter zu klobig, bietet sich ein Kabelkorb an. Der leistet das Gleiche und sieht weniger massiv aus, eignet sich aber eher für moderates Kabel-Chaos und die ein oder andere Steckdosenleiste. Kabelkörbe sind besonders praktisch, wenn du einen Schreibtisch mit Rückwand hast, hinter der du sie anschrauben kannst. Auch als Aufbewahrungsort für die Steckdosenleiste deines TVs oder als Sammelstelle für Ladegeräte tut ein Kabelkorb seinen Dienst.

Kabelschellen zum Kleben: Präzise verlegen ohne Nägel

Um einzelne Kabel eng unter der Schreibtischplatte entlang zu führen, kannst du Kabelschellen zum Kleben verwenden. Sie ähneln den oben gezeigten Modellen zum Nageln, sind aber durch ihre haftende Seite leichter und sauberer unter der Tischplatte anzubringen. Tipp: Achte darauf, dass die Größe der Klemmen zum Durchmesser deiner Kabel passt.

 

Fazit: Wie verstecke ich Kabel am besten?

Vollkommen unsichtbar werden Kabel, wenn du sie in der Wand oder unter dem Putz verlegst – das erfordert aber nachträglich eine ganze Menge handwerklicher Arbeit. Das Verlegen durch Kabelkanäle an der Wand sowie in Fußleisten ist die nächstbeste Option. Beides bekommst du in verschiedenen Größen und Ausführungen für einzelne oder mehrere Kabel. Bei kürzeren Kabeln, die zu Knäuelbildung neigen, solltest du mit Kabelbändern und -schläuchen zunächst Stränge bilden. Die kannst du dann hinter dem Fernseher, Schrank oder Schreibtisch verbergen und dort mit Kabelschellen oder Klebeband fixieren. Die einfachste Lösung für ein sofortiges Plus an Ordnung ist eine Kabelbox.

 

Was verhindert Kabelsalat?

Kabelsalat entsteht am einfachsten, wenn zu viele lange und dünne Kabel unsortiert am gleichen Ort sind. Alles, was daran etwas ändert, hilft:

Und wenn du die Nase komplett voll hast vom Kabelsalat: Nutze nach Möglichkeit kabellose Geräte mit Funk- oder Bluetooth-Verbindung – denn hier brauchst du gar keine Kabel verstecken.

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