Die Schauspielwelt trauert

June Lockhart ist tot: Was über die Todesursache der „Lassie“-Ikone bekannt ist

Sie war das Herz von „Lassie“ und eine wahre TV-Legende: June Lockhart ist im Alter von 100 Jahren gestorben. Millionen Fans trauern und fragen sich, woran die Schauspiel-Ikone starb.

June Lockhart ist im Alter von 100 Jahren gestorben.
Die Schauspielwelt trauert um June Lockhart. Foto: IMAGO / Everett Collection

Mit ihrem warmen Lächeln, ihrer Ruhe und Güte prägte June Lockhart das Fernsehen einer ganzen Generation. Jetzt ist die US-Schauspielerin, die vor allem durch ihre Rolle als liebevolle Mutter in der Kultserie „Lassie“ berühmt wurde, im Alter von 100 Jahren in ihrem Haus im kalifornischen Santa Monica gestorben. Die traurige Nachricht bestätigte ihr Sprecherteam. Doch wie starb die beliebte Serienmutter?

Friedlich eingeschlafen: Das ist über die Todesursache bekannt

Wie ihr Sprecherteam mitteilte, starb June Lockhart eines natürlichen Todes. Die Hollywood-Ikone soll friedlich eingeschlafen sein, umgeben von ihrer Familie. Ein offizieller medizinischer Bericht liegt nicht vor, Hinweise auf eine längere Krankheit gibt es aber nicht. Nach einem Jahrhundert voller Rollen, Bühnenauftritte und Erinnerungen durfte sie in Ruhe gehen – ein stiller Abschied einer großen Künstlerin.

Unvergessen als Mutter in „Lassie“

Ab 1958 spielte June Lockhart in über 200 Folgen der Kultserie „Lassie“ die sanftmütige Ruth Martin, Mutter des kleinen Timmy. Millionen Zuschauerinnen liebten sie für ihre Herzlichkeit und Bodenständigkeit – sie war die perfekte Serienmama.

Ihr TV-Sohn Jon Provost, der Timmy spielte, nahm mit emotionalen Worten Abschied: „Sie war definitiv meine andere Mutter für den Rest meines Lebens“, sagte der heute 75-Jährige. „Sie begegnete mir mit Respekt, Liebe und tiefer Zuneigung – am Set und darüber hinaus.“

Lockhart selbst blieb dank dieser Rolle für immer Teil der Fernsehgeschichte. „Lassie“ wurde zu einer der beliebtesten Familienserien der 50er- und 60er-Jahre – und June Lockhart zu einem Symbol für Geborgenheit auf dem Bildschirm.

June Lockharts beeindruckende Karriere

June Lockhart wurde 1925 in New York City geboren. Als Tochter des Schauspielerpaares Gene und Kathleen Lockhart stand sie schon früh im Rampenlicht. Ihr Filmdebüt gab sie mit gerade einmal 13 Jahren in „A Christmas Carol“ (1938).

In den 1940er-Jahren arbeitete sie mit Stars wie Bette Davis, Ingrid Bergman, Judy Garland und Gregory Peck zusammen. Für ihr Broadway-Debüt in „For Love or Money“ (1947) erhielt sie sogar den renommierten Tony Award – ein Meilenstein ihrer frühen Karriere.

Mitte der 1960er-Jahre startete sie dann in eine neue Ära: In der Science-Fiction-Serie „Verschollen zwischen fremden Welten“ („Lost in Space“) spielte sie erneut eine Mutterfigur – diesmal im All. Die Serie machte sie auch bei jüngeren Zuschauern bekannt.

Ein Leben voller Ehrungen und Erinnerungen

Insgesamt wirkte June Lockhart in über 150 Filmen und Serien mit. Sie wurde zweimal für den Emmy nominiert, erhielt zwei Sterne auf dem Hollywood Walk of Fame und wurde 2014 von der NASA für ihren Beitrag zur Popularisierung der Raumfahrt ausgezeichnet.

Später war sie in Serien wie „Magnum“, „Grey’s Anatomy“, „Roseanne“, „General Hospital“ oder „Beverly Hills, 90210“ zu sehen – immer charmant, professionell und mit der Ausstrahlung einer echten Hollywood-Diva.

Sie führte ein stilles Privatleben abseits des Rampenlichts

1951 heiratete Lockhart den Arzt John F. Maloney, mit dem sie zwei Töchter bekam – darunter die Schauspielerin Anne Lockhart. Die Ehe endete 1959, doch ihre Familie blieb ihr Lebensmittelpunkt.

Auch mit 90 Jahren erschien June Lockhart noch zu Veranstaltungen, stets elegant und mit funkelnden Augen. Ihre Fans liebten sie für ihre Herzlichkeit, Bescheidenheit und ihre positive Ausstrahlung – Eigenschaften, die sie bis zuletzt ausmachten.

Und obwohl sie nun gegangen ist – ihre Rollen, ihr Lächeln und ihr Vermächtnis werden für immer bleiben.

Idris Elba in der 2026-Version von Masters of the Universe - Foto: Sony Pictures International/Amazon MGM Studios
Filme
Im Kino ein Flop, bei Amazon jetzt Bestseller – und endlich auch im Stream

Nur weil ein Film im Kino floppt, heißt nicht zwangsläufig, dass er schlecht ist. Das beweist „Masters of the Universe", der jetzt neu auf Prime Video kostenlos im Stream verfügbar ist.

Manuela Wisbeck bei „Lets Dance“ - Foto: IMAGO/Lumma Foto
Große Liebe
„Notruf Hafenkante“-Aus setzt Manuela Wisbeck schwer zu! Freundin Karen gibt ihr Halt

Nach dem überraschenden Serien-Aus kriegt Manuela Wisbeck vor allem von ihrer Partnerin Karen Unterstützung.

Der Protagonist von Resident Evil hält eine Tür zu, hinter der Zombies mit ihren Händen dranschlagen - Foto: Constantin Film
Q&A zum Horrorhit
„Resident Evil“: Zach Cregger erklärt, warum seine Verfilmung alles anders macht

Mit „Resident Evil“ wagt sich Horror-Regisseur Zach Cregger an eines der größten Videospiel-Franchises überhaupt. Jetzt verrät er, warum seine Verfilmung bewusst unerwartete Wege geht und weshalb Fans der Spiele besonders gespannt sein dürfen.

as Ermittler-Duo Kawig-Schuster (Bernhard Conrad und Kristin Suckow). - Foto: MDR/ARD Degeto/Oliver Feist
Alle Infos
„Tod am Rennsteig – Haus der Toten“: Basiert der ARD-Krimi auf einer wahren Geschichte?

„Tod am Rennsteig – Haus der Toten“ wirkt erschreckend echt. Doch beruht der ARD-Krimi wirklich auf einer wahren Geschichte?

Martin Schwartz (Lucas Gregorowicz, l.), Kapitän Daniel Bonhoeffer (Oliver Mommsen) in „Passagier 23 – Verschwunden auf hoher See“. - Foto: RTL / Wolfgang Ennenbach
Nach Fitzek
„Passagier 23 – Verschwunden auf hoher See“ heute im TV: Die wahre Geschichte hinter dem Thriller

Mysteriöse Vermisstenfälle auf hoher See: Hier erfährst du, was wirklich hinter Sebastian Fitzeks Kreuzfahrt-Thriller steckt – und wo du ihn sehen kannst.

Joseph Vijay bei der Einweihungsfeier der Singappen Special Task Force in Chennai am 9. Juni  - Foto: IMAGO
Alle Infos
„Jana Nayagan“: Endet Thalapathy Vijays Filmkarriere mit diesem Film?

Die Fans sind seit der Ankündigung von Thalapathys politischen Einstiegs gemischter Gefühle. Einige feiern ihn als Hoffnungsträger, andere fürchten den Abschied von der Leinwand.