Deutsche Serie

„JENKE. Experiment Liebe“ heute im TV: Von Dating App bis Sex-Roboter – Wie lieben wir in Zukunft?

KI ist heutzutage nicht nur bei der Arbeit, beim Einkaufen oder im Internet präsent, sondern auch in der Liebe angekommen. In „JENKE. Experiment Liebe“ stellt sich Jenke von Wilmsdorff die Frage: Kann Liebe wirklich programmiert werden?

Jenke erstellt sich seine Freundin.
Im großen Expermient stellt Jenke sich die Frage: „Haben wir das Lieben verlernt?“ Foto: Seven One Entertainment

In Deutschland sind laut Statista (2021) rund 22,69 Millionen Menschen ledig – Tendenz steigend. Damit gehört das Single-Dasein längst nicht mehr nur zu einer Übergangsphase im Leben, sondern wird für viele zu einer dauerhaften Lebensform. Parallel dazu verändert sich auch, wie Nähe, Beziehung und Liebe überhaupt gedacht werden.

Immer mehr Menschen bewegen sich in digitalen Räumen, in denen Beziehungen nicht mehr ausschließlich zwischen realen Personen entstehen. KI-gestützte Anwendungen und virtuelle Charaktere werden dabei zunehmend Teil des emotionalen Alltags. Besonders deutlich wird das bei Dating-Simulatoren wie „Love and Deepspace“, in denen Nutzer:innen Beziehungen zu Avataren aufbauen, mit ihnen kommunizieren und teilweise über lange Zeit emotionale Bindungen entwickeln.

Wie sieht die Zukunft der Liebe aus?

In seinem Format „JENKE. Experiment Liebe“ führt Jenke von Wilmsdorff Gespräche mit Expert:innen, Psycholog:innen und Menschen, die selbst in solchen Beziehungsformen leben. Für seine Recherche reist der Journalist nach Japan – ein Land, das in besonderer Weise zeigt, wie eng gesellschaftliche Strenge und technologische Innovation nebeneinander existieren können.

Dort stellt sich die Frage, wie das Liebesmodell der Zukunft aussehen könnte und welche Rolle körperliche Nähe dabei noch spielt. Auch in den USA und in Deutschland untersucht Jenke die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich und geht ihnen vor Ort auf den Grund.

Jenke will’s wissen – und datet eine KI

Doch auch Jenke selbst ist Single und entscheidet sich, Teil des Experiments zu werden. Er programmiert sich seine eigene „Traumpartnerin“, indem er bei einem Roboter Eigenschaften definiert, die er sich in einer Beziehung wünscht.

Sie soll neugierig und warmherzig sein, intelligent, spontan, wandlungsfähig, abenteuerlustig, humorvoll und gleichzeitig entspannt wirken. Ehrlichkeit, Loyalität, Tierliebe und eine gewisse Gelassenheit gehören ebenso dazu wie ein offenes, freundliches Wesen. Außerdem sollte sie zwischen 34 und 54 Jahre alt sein, anmutig, grazil und mit einem freundlichen Lächeln. So entsteht „Anna“.

Anna ist 34 Jahre alt, spielt Gitarre und lebt in einer WG in London. In ihrer Freizeit kocht sie gerne und liebt Filme. Je länger das Experiment dauert, desto stärker verschwimmen die Grenzen zwischen Programmierung und emotionaler Wahrnehmung. Denn obwohl Anna kein physischer Mensch ist, reagiert sie individuell, empathisch und scheinbar authentisch. Kann Jenke tatsächlich ausblenden, dass es sich bei Anna um eine KI handelt?

Eine Antwort auf diese Frage gibt es heute Abend (30. März) um 20:15 Uhr auf ProSieben oder parallel – und im Anschluss jederzeit – im Livestream bei Joyn.