„In Wahrheit“: Neuer Stalking-Fall im ZDF – Judith Mohn enthüllt eigene Erfahrung
„In Wahrheit – Die Liebe und der Tod“ läuft am Samstag im ZDF. Der neue Fall dreht sich um Stalking – und wird für Judith Mohn plötzlich persönlich. Denn die Kommissarin hat selbst Erfahrungen damit gemacht.

Ein ermordeter Mann, eine verschwundene Frau und Drohungen, die immer bedrohlicher werden: In „In Wahrheit – Die Liebe und der Tod“ bekommen es Hauptkommissarin Judith Mohn (Christina Hecke) und ihr Kollege Freddy Breyer (Robin Sondermann) mit einem Fall zu tun, der zunächst eindeutig erscheint. Doch je tiefer die beiden ermitteln, desto mehr gerät dieses Bild ins Wanken. Am Samstag, 12. September 2026, um 20.15 Uhr feiert der zehnte Film der Krimireihe seine ZDF-Premiere. Bei Arte war „Die Liebe und der Tod“ bereits am 10. April 2026 zu sehen, im ZDF-Streamingangebot steht der rund 90-minütige Film seit dem 5. September bereit.
Besonders brisant: Das Thema Stalking beschäftigt Judith diesmal nicht nur als Ermittlerin. Im Verlauf des Films erzählt sie, dass sie in jungen Jahren selbst von einem Kollegen gestalkt wurde.
„In Wahrheit – Die Liebe und der Tod“: Ein Mord führt zu einer verschwundenen Frau
Der Fall beginnt mit einem erschreckenden Fund: Tobias Schricker wird tot in der Wohnung seiner Ex-Freundin Katrin Sommer (Maude Andrey) entdeckt. Doch von Katrin selbst fehlt jede Spur. Bei den Ermittlungen erfahren Judith und Freddy, dass Tobias die Beziehung beendet hatte. Katrins Mutter berichtet zudem, dass ihre Tochter bereits frühere Trennungen schwer verkraftet habe. Ist die verschwundene Frau also für Tobias' Tod verantwortlich?
Noch rätselhafter wird der Fall durch Hannes Großmann (Pascal Houdus), mit dem Katrin zuletzt zusammen war. Nach einem Streit soll sie begonnen haben, ihn mit digitalen Beschimpfungen und Drohungen zu überziehen. Schließlich fliegt sogar ein Stein durch sein Fenster.
Und die Situation eskaliert weiter: Auch Menschen aus Hannes' Umfeld werden bedroht. Alles scheint auf eine Frau hinzudeuten, die nach einer gescheiterten Beziehung die Kontrolle verliert. Doch so einfach macht es „In Wahrheit“ seinen Zuschauerinnen und Zuschauern nicht.
Stalking-Fall wird für Judith Mohn plötzlich persönlich
Während Judith nach der verschwundenen Katrin sucht, offenbart sie ihrem Lebensgefährten Alain Montand (Pierre Kiwitt), dass sie selbst weiß, wie es sich anfühlt, verfolgt zu werden. In jungen Jahren wurde Judith nach eigener Aussage von einem Kollegen gestalkt. Damals habe sie sich jedoch nicht getraut, dagegen vorzugehen, weil sie Angst um ihre berufliche Zukunft hatte. Rückblickend sagt sie dazu einen Satz, der dem aktuellen Fall eine zusätzliche persönliche Ebene gibt: „Das würde ich heute definitiv anders machen.“
Damit zeigt „Die Liebe und der Tod“ eine andere Seite der sonst kontrolliert und souverän auftretenden Ermittlerin. Judith beschäftigt sich nicht nur mit den Erfahrungen der Betroffenen, sondern wird gleichzeitig mit einem Teil ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.
Darum geht es in „In Wahrheit“ diesmal um mehr als einen Mord
Die Krimireihe greift immer wieder gesellschaftlich relevante Themen auf. „Die Liebe und der Tod“ stellt dabei insbesondere die Frage in den Mittelpunkt, wie schnell aus unerwünschter Kontaktaufnahme systematische Verfolgung und Bedrohung werden kann. Gleichzeitig spielt der Film bewusst mit den Erwartungen des Publikums. Katrin scheint zunächst in ein bekanntes Täterinnenbild zu passen: Eine Beziehung zerbricht, anschließend häufen sich Drohungen und Übergriffe. Doch die Ermittler müssen genauer hinsehen.
Um Katrin aus ihrem Versteck zu locken, soll Hannes sie schließlich zu einer Tango-Veranstaltung einladen – ein gemeinsames Hobby der beiden. Katrin sagt tatsächlich zu, erscheint jedoch nicht. Die Attacken hören trotzdem nicht auf.
Als schließlich auch Katrins Psychiater ins Spiel kommt, ergeben sich neue Hinweise. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden, denn gerade die Frage, was tatsächlich hinter dem vermeintlichen Rachefeldzug steckt, macht einen großen Teil der Spannung aus.
Wie geht es nach „In Wahrheit – Die Liebe und der Tod“ weiter?
Für Fans gibt es nach dem zehnten Film noch Nachschub. „Die Liebe und der Tod“ ist nicht der letzte bereits produzierte Fall mit Judith Mohn. Mit „In Wahrheit – Verschwiegen“ existiert bereits ein elfter Film, der ebenfalls im April 2026 bei Arte seine Premiere feierte. Ein Starttermin für das ZDF steht bislang aus. Jetzt heißt es erst einmal einschlate und auf „In Wahrheit – Die Liebe und der Tod“ freuen!






