„Im MoMa voll auf Ketamin“: Ikkimel legt nach legendärem ZDF-Auftritt mit Song nach
Rund sechs Wochen nach ihrem denkwürdigen Fernsehauftritt zieht Ikkimel nach – mit einer musikalischen Anspielung auf den viralen Moment.

Rapperin Ikkimel (29) meldet sich mit neuer Musik zurück – und lässt dabei ihren vieldiskutierten Auftritt im ZDF-“Morgenmagazin“ nicht unerwähnt. Rund sechs Wochen nach dem Fernsehmoment, der bundesweit für Gesprächsstoff sorgte, hat die Berliner Musikerin nun den Song „Miss Universe“ veröffentlicht.
Kollaboration mit ESC-Teilnehmer Tommy Cash
Für den neuen Track hat sich Ikkimel mit Tommy Cash zusammengetan, der 2025 für Estland beim Eurovision Song Contest antrat. Inhaltlich dreht sich der Song um die Themen Party, Sex und Drogen. Besonders auffällig ist eine Textzeile, in der Ikkimel direkt auf ihren TV-Auftritt anspielt: „Verstöre sie im MoMa, voll auf Ketamin.“ An anderer Stelle rappt sie zudem: „Jetzt international ich bin ein Star.“
Passend zur Veröffentlichung teilte Ikkimel am Freitag auf Instagram ein Bild, das sie gemeinsam mit Tommy Cash zeigt – beide mit rasierten Köpfen, Bierkrug und Gewehr in Szene gesetzt. Mehrere Medien griffen die Songveröffentlichung inzwischen auf und berichteten darüber.
Der Auftritt, der alles ins Rollen brachte
Der Ursprung des ganzen Trubels liegt Anfang Juli: Damals performte Ikkimel in der WM-Arena des „Morgenmagazins“ ihren Song „Fußballmänner“. Darin rappte sie unter anderem Zeilen wie „Fußballmänner, alles Penner. Bierbauch, Bratwurst, leckerschmecker“ sowie „Lattenkracher, Mertesacker, Tiki-Taka in 'nem Tanga“.
Die Reaktion im Fernsehstudio sorgte für Aufsehen: Viele Zuschauer verharrten während der Performance auffällig regungslos, beinahe wie erstarrt. Der ungewöhnliche Auftritt ging daraufhin viral und machte international Schlagzeilen – die Wellen schlugen sogar bis in die USA. Dort tanzte die amerikanische Rapperin Doechii, bekannt durch ihren Hit „Anxiety“, in einem TikTok-Video zu Ikkimels Song und sorgte damit für zusätzliche Aufmerksamkeit für die Berliner Musikerin.
Mit „Miss Universe“ knüpft Ikkimel nun bewusst an diesen viralen Moment an und zeigt, dass sie den kuriosen Auftritt selbst mit Humor nimmt – und geschickt für ihre weitere musikalische Karriere zu nutzen weiß.




