Kino

"Hustlers": Echte Stripperin fordert 40 Mio. - SIE ist die echte „Ramona“ (J.Lo)

Samantha Barbashs Geschichte inspirierte den Film "Hustlers", mit dem Jennifer Lopez und die Filmfirma STX Erfolge feiern. Jetzt will sie ein Stück vom Kuchen. 

Echte Stripperin aus "Hustlers" klagt gegen STX weil Jennifer Lopez ihre Lebensgeschichte spielt
"Hustlers": Stripperin will klagen - SIE ist die echte „Ramona“ (J.Lo). Bild: TMZ

In Hollywood braut sich ein Sturm zusammen. Samantha Barbash (45), auf deren Lebensgeschichte der Kinofilm "Hustlers" basiert, der am 5. Dezember hierzulande in die Kinos kam, ist wütend. Während Jennifer Lopez (50) für ihre Rolle als gewiefte Stripperin "Ramona" unter Fans sogar für einen Oscar im Gespräch war, hat das kriminelle Genie, das damals im wahren Leben wohlhabenden Männern das Geld aus der Tasche zog, nämlich noch keinen Cent gesehen. 

 

Der Film "Hustlers" basiert auf wahren Begebenheiten

Denn was viele nicht wissen: Die Ereignisse in "Hustlers" haben sich 2008 wirklich ganz ähnlich zugetragen. Während der Finanzkrise kam eine Gruppe von Erotik-Tänzerinnen in New York auf die Idee, sich von ihren Kunden zu nehmen, was ihnen ihrer Meinung nach zustand. Mit einer Reihe krimineller Strategien räumten sie die Bankkonten und Geldbeutel ihrer wohlhabenden Kunden leer. Lüsterne Männer, die nach einem anstrengenden Arbeitstag an der Wall-Street auf der Suche nach "ein wenig Spaß" waren, bekamen stattdessen unter anderem Betäubungsmittel in ihre Drinks und ließen wesentlich mehr Geld bei den sexy Damen, als ihnen lieb war. Die Strippenzieherin der leichtbekleideten Diebesbande: Samantha Barbash.

2017 bekannte sie sich vor Gericht ihrer Machenschaften für schuldig und kam mit einer Bewährungsstrafe von fünf Jahren davon. J.Los Figur "Ramona" basiert auf Barbash und ihrer Story - auch, wenn die beiden Damen optisch nicht besonders viele Ähnlichkeiten haben. 

 

Das ist die echte Jennifer Lopez alias Ramona

Zum Vergeich einmal Jennifer Lopez in "Hustlers":

Und Samantha, die im wahren Leben die Männer um den Finger wickelte:

 

Samantha Barbash drohte vorerst nur mit einer Klage

Nachdem Barbashs Geschichte 2015 im "New York Magazine" veröffentlicht wurde, erkannten die "Hustlers"-Macher das Film-Potenzial der Story und machten sich an die Arbeit. Etwas vorschnell, wie Barbash findet, denn immerhin handelt es sich dabei um Teile ihrer Lebensgeschichte. Über ihren Anwalt Bruno Gioffre ließ sie der Produktionsfirma STX daher ein Schreiben zukommen, in dem ein Ultimatum von zehn Tagen gestellt wurde. Die Forderung: STX soll Samantha einen Deal anbieten, der sie für die „ungeheuerliche Verletzung“ ihrer Persönlichkeitsrechte kompensiert. Andernfalls drohe eine Klage.

STX reagierte gelassen. „Wir werden unser Recht verteidigen, sachbezogene Geschichten auf der Grundlage von öffentlichen Aufzeichnungen zu erzählen, und freuen uns darauf, diese Angelegenheit vor einem Richter zu klären“, so ein Sprecher der Produktionsfirma. 

 

Nun fordert die "echte 'Hustlers'-Stripperin" 40 Millionen US-Dollar

Nun hat Barbash ihre Drohung wahr gemacht und "TMZ" verklagt. Begründung: Als sie gefragt wurde, ob man ihre Story verfilmen dürfe, habe sie dies verneint. Außerdem bemängelt sie, dass ihr Leben falsch dargestellt worden sei. Der "Konsum und Herstellung illegaler Substanzen in ihrem Haus, in dem sie mit ihrem Kind lebte" - so verläuft es im Film "Hustlers" habe so nicht stattgefunden.

Nun fordert die ehemalige Erotik-Tänzerin Entschädigungszahlungen und Strafzahlungen in Höhe von jeweils 20 Millionen US-Dollar. Im schlimmsten Fall muss "TMZ" nämlich 40 Millionen US-Dollar blechen!

Daraus, dass Jennifer Lopez sexy ist, machte sie im Übrigen auch vor "Hustlers" kein Geheimnis: 

 

 



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